BerichtUkraine-Krieg: Aktuelle Entwicklungen

Diplomatie · Madrid, Brüssel und Washington

Selenskyj schildert Details des Gesprächs mit US-Gesandten vor Treffen in Washington und Abu Dhabi

Selenskyj erklärte, er habe am 4. November eineinhalb Stunden mit Steve Witkoff und Jared Kushner telefoniert, vor einem geplanten Treffen im Weißen Haus mit Melania Trump und trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi am 10. und 11. November.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SWI swissinfo.ch, RTE.ie, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Brüssel, Washington, Abu Dhabi · Spanien, Belgien, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 5.11.Brüsseler Sitzung zu Sicherheitsgarantien und geplantes Treffen im Weißen Haus mit Melania Trump
  2. 10.11.Trilaterale Gespräche sollen in Abu Dhabi beginnen
  3. 11.11.Zweiter geplanter Tag der Gespräche in Abu Dhabi

Ein Anruf vor einer vollen Woche

Volodymyr Zelensky erklärte am Mittwoch, dem 4. November, er habe ein ausführliches Gespräch von eineinhalb Stunden mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner geführt. Er machte die Ankündigung in einem Beitrag auf X während eines Besuchs in Madrid zum XXX. Iberoamerika-Gipfel. Nach Angaben aus Kiew sind Lieferungen von Patriot-Abfangraketen aus den Vereinigten Staaten wegen Differenzen mit der Trump-Regierung verzögert, und das Thema sei während des Anrufs zur Sprache gekommen. Als weitere Themen wurden Munition für die Luftverteidigung, ein Drohnenabkommen zwischen den USA und der Ukraine sowie Sicherheitsgarantien nach dem Krieg genannt. Zelensky sagte, die Ukraine habe ihre Vorschläge bereits an die amerikanische Seite übermittelt, und die Verhandlungen müssten schneller vorankommen.

„Die Verhandlungen müssen mit Vollgas vorankommen, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

Gespräche in Abu Dhabi und die Prioritäten Kiews

Unterhändler aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sollen am 10. und 11. November in Abu Dhabi zusammenkommen, die erste trilateral Runde seit Februar. Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes erklärten, die Europäische Union werde an diesem Format nicht teilnehmen, das sie als trilateral bezeichneten. Zelensky nannte als Prioritäten der Ukraine eine Waffenruhe, die Energie- und kritische Infrastruktur umfasst, die Freigabe von Exporten über das Schwarze Meer, Gefangenenaustausche und Sicherheitsgarantien. Berichten zufolge könnten die technischen Arbeiten zu einem Gipfel der Staats- und Regierungschefs mit Zelensky, Vladimir Putin und Donald Trump führen. Kiew strebt seit Langem eine Waffenruhe entlang der aktuellen Frontlinie an, während Moskau solche Vorschläge wiederholt zurückgewiesen hat und von der Ukraine verlangt, Gebiete aufzugeben, die sie nicht hält. Die Runde folgt auf eine schwere Niederlage Trumps bei den Zwischenwahlen, und eine jüngste Annäherung zwischen Trump und Putin hat in Kiew Befürchtungen geweckt, Washington könne dem Land den Rücken kehren.

Treffen im Weißen Haus und in Brüssel

Das Büro von Melania Trump erklärte, die First Lady werde russische und ukrainische Vertreter im Weißen Haus zusammenbringen, ohne ein Datum zu nennen. Laut TASS, unter Berufung auf den Kreml-Sprecher Dmitry Peskov, würden Moskaus Berater für internationale Wirtschaftskooperation, Kirill Dmitriev, und die Ombudsfrau Yana Lantratova sie am 5. November treffen, sofern alle logistischen Vorbereitungen klappen. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinets sagte, auch er werde sie in Washington treffen. In Brüssel begannen am 4. November Vertreter der Ukraine, der Vereinigten Staaten, Europas und der NATO Gespräche über den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg, und für den 5. November war eine weitere Sitzung zu Sicherheitsgarantien angesetzt. Zelensky sagte, die Arbeit an jedem bilateralen Strang mit Amerika müsse fortgesetzt werden, einschließlich des Drohnenabkommens.

Die Waffenruhe von Oleschky

Im Oktober kündigte Melania Trump eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Oleschky an, einer von russischen Truppen gehaltenen Stadt, damit die Einwohner sie nach Wochen des Mangels an Nahrung, Trinkwasser, Strom und Medizin verlassen konnten. Russische Truppen hatten humanitären Organisationen die Lieferung von Hilfsgütern in die Stadt verwehrt. Die Pause wurde von beiden Seiten eingehalten, und die Einwohner konnten sich in die Ukraine oder nach Russland begeben. Zelensky überreichte der First Lady später eine ukrainische staatliche Auszeichnung für ihren Anteil an der Vereinbarung der Pause. Sie hat sich zudem wiederholt für die Rückkehr der nach Russland verbrachten ukrainischen Kinder eingesetzt. Ihr Büro hat noch kein Datum für das geplante Treffen im Weißen Haus genannt.

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