Regierung · Leiria, Lissabon und Cascais

Portugals Präsident mahnt Parteien, Schuldzuweisungen bei Wohnen und Gesundheit zu beenden

Portugals Präsident António José Seguro hat die Parteien aufgefordert, parteipolitisches Gezänk beiseitezulegen und Lösungen für Wohnen und Gesundheit zu finden. PS-Chef José Luís Carneiro unterstützte ihn und warf der Regierung Untätigkeit vor.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTP, Observador, Correio da Manha und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Leiria, Lissabon, Cascais · Portugal

Präsidialer Appell aus Leiria

Am Freitag, 30. Oktober, besuchte Präsident António José Seguro die Escola Secundária Afonso Lopes Vieira in Leiria, eine Schule, die nach den Stürmen Anfang 2026 wiederaufgebaut wird. Weitgehend ohne Manuskript sprach er zu den Schülerinnen und Schülern und warf den politischen Parteien Untätigkeit vor und dass sie lieber Schuld zuweisen, statt Probleme zu lösen. Er sagte, er habe die Parteien zum 29. Oktober nach Belém eingeladen, weil sie für die Demokratie unverzichtbar seien, ihre Differenzen aber nicht zur Ausrede für Nichtstun werden dürften. Die Schule hat mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler aus 28 Nationalitäten.

Er hakte nach und verband seine Frage mit der Wohnungskrise:

„Ist es nicht die Verantwortung der politischen Parteien, des Parlaments, der Regierungen, gemeinsame Lösungen beizutragen, um diese Situation zu lösen?“

António José Seguro, Präsident Portugals

Dauerhafte Vereinbarungen zum Wohnen

Seguro bezeichnete die Wohnungskrise als ein Problem, das sich nicht über Nacht lösen lässt, und sagte, die Antworten würden Jahre brauchen. Er argumentierte, solche Anstrengungen überdauerten Legislaturperioden und Regierungen, und warnte, ein Scheitern einer Einigung würde die Politik insgesamt diskreditieren. Er merkte an, dass junge Menschen in Portugal im Durchschnitt mit 30 das Elternhaus verlassen. Er sagte zudem, die Regierung verfüge über keine parlamentarische Mehrheit, weshalb die Parteien Bedingungen für Stabilität und Regierbarkeit schaffen sollten, ohne ihre Kernpositionen aufzugeben.

„Wir brauchen Jahre. Und diese Jahre überdauern Legislaturperioden, sie wechseln Regierungen.“

António José Seguro, Präsident Portugals

Seguro sagte, er habe die Regierung, die Kommunen und andere Stellen um aktualisierte Informationen zum Wiederaufbau nach den Stürmen gebeten, einschließlich erreichter Ergebnisse, fortbestehender Schwierigkeiten und Maßnahmen zur Vermeidung von Notlagen. Er werde das Thema weiter verfolgen und wies die Auffassung zurück, seine Appelle seien zum Scheitern verurteilt.

Carneiro unterstützt den Appell und greift die Regierung an

José Luís Carneiro, Generalsekretär der Sozialistischen Partei (PS), sagte, er stimme mit dem Präsidenten voll und ganz überein. Vor Journalisten bei den Estoril Conferences, der zehnten Ausgabe, im Nova SBE in Carcavelos, sagte er, er habe vor mehr als einem Jahr Premierminister Luís Montenegro geschrieben und gemeinsame Arbeit an den nationalen Prioritäten Wohnen und Gesundheit vorgeschlagen. Er fügte hinzu, die Regierung habe die PS zum Thema Wohnen noch nicht kontaktiert, und die Partei habe ihre Vorschläge beim Präsidenten hinterlegt.

Carneiro sagte, die Untätigkeit der Regierung erzeuge Unruhe bei jungen Menschen und Familien:

„Die Regierung muss regieren, und der Premierminister muss seine Regierung koordinieren, führen und leiten.“

José Luís Carneiro, Generalsekretär

Carneiro forderte Montenegro auf, den von der Regierung vorgeschlagenen Änderungsantrag zum Mietrecht zurückzuziehen, der seiner Ansicht nach junge Menschen, Familien der Mittelschicht und ältere Menschen schwächt. Er erinnerte daran, dass die PS während der Haushaltsdebatte Wohnungsmaßnahmen vorgelegt habe, darunter ein Moratorium für Mieten, deren Verträge zum Jahresende auslaufen. Er sagte, Tausende Menschen sorgten sich um diese auslaufenden Verträge, und merkte an, die Regierung sei bereits beim dritten Haushalt.

Die Frage des „bloco central“

Auf die Frage nach Berichten, die PS-Führung könnte an einer Verständigung im Sinne eines „bloco central“ mit der Sozialdemokratischen Partei (PSD) interessiert sein, sagte Carneiro, er glaube nicht, dass Seguros Botschaft an die Sozialisten gerichtet sei. Er argumentierte, es sei wichtig für die Demokratie, eine klare Alternative zwischen PS und PSD, den beiden großen demokratischen Parteien, zu haben. Zu Absprachen, um die Partei Chega herauszuhalten, wollte er sich nicht weiter äußern, und er betonte, die PS trage zur Stabilität bei. Als nächsten Schritt verlangte er die Rücknahme des Änderungsantrags zum Mietrecht.

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