Mannschaftssport · Herning und Esbjerg

Schweizer Frauen eröffnen die WM in Dänemark am Freitag, 6. November, gegen die USA

Die Schweiz startet am Freitag, 6. November, in Herning und Esbjerg gegen die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen in die Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen. Kapitänin Lara Stalder fällt mit einer Knieverletzung aus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, Blick.ch, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Herning, Esbjerg · Dänemark
Wie es dazu kam
  1. 6.11.Die Schweiz eröffnet gegen die Vereinigten Staaten
  2. 7.11.Deutschland eröffnet um 19:00 Uhr in Esbjerg gegen Österreich
  3. 8.11.Die Schweiz spielt gegen Tschechien

Auftaktspiele in einem neuen Format

Die Schweizer Frauen starten am Freitag, 6. November, in Dänemark gegen die Vereinigten Staaten, die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen, in die Weltmeisterschaft. Zwei Tage später, am Sonntag, 8. November, treffen sie auf Tschechien, die Nummer drei der Welt, gegen die sie in ihren letzten 13 Duellen nur zweimal gewonnen haben. Die 0:7-Niederlage im Viertelfinale der WM 2025 beendete ihre Medaillenhoffnungen jäh. Nach dem Auftaktwochenende dürften die Partien gegen die Nachbarn Österreich und Deutschland entscheidend sein. Zwei Siege sind Pflicht, wenn die Schweiz mindestens Dritter ihrer Gruppe werden und Kanada, den Rekordweltmeister, im Viertelfinale vermeiden will.

Medaillenhoffnungen nach Olympiabronze

Im Februar gewannen die Schweizerinnen Bronze bei den Olympischen Spielen in Mailand – eine Überraschung, die sie auf Rang vier der Weltrangliste hievte und die Erwartungen steigen ließ. Ihre einzige WM-Medaille bleibt Bronze von Burlington 2012, also vor 14 Jahren. Seither verloren sie immer wieder das Spiel um Bronze, und bei den beiden letzten Weltmeisterschaften endete ihr Lauf jeweils im Viertelfinale. Torhüterin Andrea Brändli beschrieb den Anspruch in einem Interview mit Sportpanorama.

„Ich denke, jede Athletin, die zu einem großen Turnier fährt, will eine Medaille gewinnen.“

Andrea Brändli, Schweizer Torhüterin

Neues Format und dezimierter Kader

Das Turnier wurde vom April in den November verlegt, und mit ihm hat sich das Format geändert. Früher war eine Gruppe deutlich stärker, alle fünf ihrer Teams waren bereits vor dem ersten Bully für das Viertelfinale qualifiziert. Nun sind die beiden Gruppen gleich stark, und vier von fünf Teams jeder Gruppe kommen weiter. Der Termin folgt der nordamerikanischen Frauenliga PWHL, die im Frühjahr für ihre Playoffs pausiert. Kapitänin Lara Stalder, eine 32-jährige Stürmerin mit 217 Länderspielen, fällt mit einer Knieverletzung bis Ende des Jahres aus. Alessia Baechler, 21, sagte, es sei „nicht für uns alle einfach“ gewesen. Shannon Miller, eine 62-jährige Kanadierin, bestreitet ihre erste Weltmeisterschaft für die Schweiz; sie trat nach den Olympischen Spielen die Nachfolge von Colin Muller an. Die Schweizerinnen gewannen ihre ersten Spiele gegen Finnland und Schweden, holten danach aber aus den nächsten sieben Partien nur einen Sieg und erzielten in diesen Spielen sechs Tore.

Die Nachbarn Österreich und Deutschland

Österreich, aufgestiegen und erstmals in der Topdivision einer Weltmeisterschaft vertreten, eröffnet am Samstag, 7. November, um 19:00 Uhr in Esbjerg gegen Deutschland. Die österreichische Torhüterin Selma Luggin sagt, nach dem Streit im Verband habe sich alles gut entwickelt, und sie benennt das Ziel klar.

„Unser Ziel ist das WM-Viertelfinale.“

Selma Luggin

Deutschland belegte bei der WM 2025 in seiner schwächeren Gruppe den dritten Platz und verlor in der ersten K.o.-Runde 0:3 gegen die Vereinigten Staaten. Kapitänin Daria Gleißner, 33, sagte vor dem Auftaktspiel:

„Ich glaube, wir sind zu allem fähig.“

Daria Gleißner, Kapitänin

Deutschland erreichte bei fünf der letzten sechs Weltmeisterschaften das Viertelfinale und nur einmal, 2017, das Halbfinale. Laura Kluge, die für Boston Fleet spielt, war bei den Olympischen Spielen mit drei Toren und vier Vorlagen in fünf Spielen die beste deutsche Scorerin. Torhüterin Sandra Abstreiter gewann im Mai mit Montréal Victoire den Walter Cup.

Russland-Debatte überschattet das Turnier

Ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) Ende Oktober hat eine Debatte ausgelöst, da sich die Rückkehr der seit 2022 gesperrten russischen Frauen und Männer abzuzeichnen scheint. Finnland, Schweden, Tschechien, Dänemark, Norwegen und Lettland haben erklärt, sie würden nicht gegen Russland spielen, solange der Krieg in der Ukraine andauert. Kanada, das im Dezember und Januar die U20-Weltmeisterschaft ausrichtet, hat angekündigt, russischen Athletinnen und Athleten für dieses Turnier keine Visa zu erteilen. Mehrere Hauptsponsoren haben mit Rückzug gedroht. Der Deutsche Eishockey-Bund erwägt, die für 2027 in Deutschland geplante Männer-WM zurückzugeben, und die IIHF muss nun klären, wie sie das Urteil umsetzen will.

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