Mannschaftssport · Herning und Esbjerg
Schweizer Frauen eröffnen die WM in Dänemark am Freitag, 6. November, gegen die USA
Die Schweiz startet am Freitag, 6. November, in Herning und Esbjerg gegen die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen in die Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen. Kapitänin Lara Stalder fällt mit einer Knieverletzung aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, Blick.ch, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Schweiz trifft am Freitag, 6. November, auf die Vereinigten Staaten, die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen, und am Sonntag, 8. November, auf Tschechien.
Die 32-jährige Stürmerin mit 217 Länderspielen fällt mit einer Knieverletzung bis Ende des Jahres aus.
Die Schweiz braucht zwei Siege, um mindestens Dritter ihrer Gruppe zu werden und Kanada im Viertelfinale zu vermeiden – nach 14 Jahren ohne WM-Medaille.
Deutschland spielt am Samstag, 7. November, um 19:00 Uhr in Esbjerg gegen den Aufsteiger Österreich, angeführt von Kapitänin Daria Gleißner, 33.
Das Turnier wurde vom April in den November verlegt, und vier von fünf Teams jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale.
Ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs könnte russische Athletinnen und Athleten zurückbringen, während Finnland, Schweden, Tschechien, Dänemark, Norwegen und Lettland erklärt haben, nicht gegen Russland zu spielen.
- 6.11.Die Schweiz eröffnet gegen die Vereinigten Staaten
- 7.11.Deutschland eröffnet um 19:00 Uhr in Esbjerg gegen Österreich
- 8.11.Die Schweiz spielt gegen Tschechien
Auftaktspiele in einem neuen Format
Die Schweizer Frauen starten am Freitag, 6. November, in Dänemark gegen die Vereinigten Staaten, die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen, in die Weltmeisterschaft. Zwei Tage später, am Sonntag, 8. November, treffen sie auf Tschechien, die Nummer drei der Welt, gegen die sie in ihren letzten 13 Duellen nur zweimal gewonnen haben. Die 0:7-Niederlage im Viertelfinale der WM 2025 beendete ihre Medaillenhoffnungen jäh. Nach dem Auftaktwochenende dürften die Partien gegen die Nachbarn Österreich und Deutschland entscheidend sein. Zwei Siege sind Pflicht, wenn die Schweiz mindestens Dritter ihrer Gruppe werden und Kanada, den Rekordweltmeister, im Viertelfinale vermeiden will.
Medaillenhoffnungen nach Olympiabronze
Im Februar gewannen die Schweizerinnen Bronze bei den Olympischen Spielen in Mailand – eine Überraschung, die sie auf Rang vier der Weltrangliste hievte und die Erwartungen steigen ließ. Ihre einzige WM-Medaille bleibt Bronze von Burlington 2012, also vor 14 Jahren. Seither verloren sie immer wieder das Spiel um Bronze, und bei den beiden letzten Weltmeisterschaften endete ihr Lauf jeweils im Viertelfinale. Torhüterin Andrea Brändli beschrieb den Anspruch in einem Interview mit Sportpanorama.
„Ich denke, jede Athletin, die zu einem großen Turnier fährt, will eine Medaille gewinnen.“
Neues Format und dezimierter Kader
Das Turnier wurde vom April in den November verlegt, und mit ihm hat sich das Format geändert. Früher war eine Gruppe deutlich stärker, alle fünf ihrer Teams waren bereits vor dem ersten Bully für das Viertelfinale qualifiziert. Nun sind die beiden Gruppen gleich stark, und vier von fünf Teams jeder Gruppe kommen weiter. Der Termin folgt der nordamerikanischen Frauenliga PWHL, die im Frühjahr für ihre Playoffs pausiert. Kapitänin Lara Stalder, eine 32-jährige Stürmerin mit 217 Länderspielen, fällt mit einer Knieverletzung bis Ende des Jahres aus. Alessia Baechler, 21, sagte, es sei „nicht für uns alle einfach“ gewesen. Shannon Miller, eine 62-jährige Kanadierin, bestreitet ihre erste Weltmeisterschaft für die Schweiz; sie trat nach den Olympischen Spielen die Nachfolge von Colin Muller an. Die Schweizerinnen gewannen ihre ersten Spiele gegen Finnland und Schweden, holten danach aber aus den nächsten sieben Partien nur einen Sieg und erzielten in diesen Spielen sechs Tore.
Die Nachbarn Österreich und Deutschland
Österreich, aufgestiegen und erstmals in der Topdivision einer Weltmeisterschaft vertreten, eröffnet am Samstag, 7. November, um 19:00 Uhr in Esbjerg gegen Deutschland. Die österreichische Torhüterin Selma Luggin sagt, nach dem Streit im Verband habe sich alles gut entwickelt, und sie benennt das Ziel klar.
„Unser Ziel ist das WM-Viertelfinale.“
Deutschland belegte bei der WM 2025 in seiner schwächeren Gruppe den dritten Platz und verlor in der ersten K.o.-Runde 0:3 gegen die Vereinigten Staaten. Kapitänin Daria Gleißner, 33, sagte vor dem Auftaktspiel:
„Ich glaube, wir sind zu allem fähig.“
Deutschland erreichte bei fünf der letzten sechs Weltmeisterschaften das Viertelfinale und nur einmal, 2017, das Halbfinale. Laura Kluge, die für Boston Fleet spielt, war bei den Olympischen Spielen mit drei Toren und vier Vorlagen in fünf Spielen die beste deutsche Scorerin. Torhüterin Sandra Abstreiter gewann im Mai mit Montréal Victoire den Walter Cup.
Russland-Debatte überschattet das Turnier
Ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) Ende Oktober hat eine Debatte ausgelöst, da sich die Rückkehr der seit 2022 gesperrten russischen Frauen und Männer abzuzeichnen scheint. Finnland, Schweden, Tschechien, Dänemark, Norwegen und Lettland haben erklärt, sie würden nicht gegen Russland spielen, solange der Krieg in der Ukraine andauert. Kanada, das im Dezember und Januar die U20-Weltmeisterschaft ausrichtet, hat angekündigt, russischen Athletinnen und Athleten für dieses Turnier keine Visa zu erteilen. Mehrere Hauptsponsoren haben mit Rückzug gedroht. Der Deutsche Eishockey-Bund erwägt, die für 2027 in Deutschland geplante Männer-WM zurückzugeben, und die IIHF muss nun klären, wie sie das Urteil umsetzen will.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SRF NewsWM: Neuer Modus, altes Ziel - Eishockey-Frauen mit Olympia-Schwung zur nächsten Medaille?
- Blick.chWM-Auftakt gegen USA: Schwieriges Spiel für Nati-Trainerin
- der StandardVom Aufstand zum Aufbruch: Österreichs Eishockeyspielerinnen glauben nicht an Wunder, sondern an sich
- RP OnlineNeuer Modus, Gegner und Blick aufs Team: Fragen und Antworten zur Eishockey-WM der Frauen in Dänemark
- Shannon Miller
- Kanadische Trainerin der Schweizer Frauennationalmannschaft, bei ihrer ersten Weltmeisterschaft mit der Schweiz
- Andrea Brändli
- Schweizer Torhüterin
- Lara Stalder
- Schweizer Kapitänin, eine Stürmerin, die mit einer Knieverletzung ausfällt
- Alessia Baechler
- 21-jährige Schweizer Spielerin
- Colin Muller
- Ehemaliger Trainer der Schweizer Frauennationalmannschaft, Nachfolger wurde Shannon Miller
- Daria Gleißner
- Kapitänin der deutschen Frauennationalmannschaft
- Laura Kluge
- Deutsche Stürmerin, die für Boston Fleet in der PWHL spielt
- Sandra Abstreiter
- Deutsche Torhüterin, die für Montréal Victoire in der PWHL spielt
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