
Schweiz bezwingt Kolumbien im Elfmeterschießen und erreicht WM-Viertelfinale – Manzambis Turnier in Gefahr
Die Schweiz besiegte Kolumbien im Elfmeterschießen des WM-Achtelfinales, doch der Sieg wurde überschattet von einer Knieverletzung des Star-Stürmers Johan Manzambi, die sein Turnier beenden könnte.
Verletzungsschock
Johan Manzambi, der 20-jährige Schweizer Stürmer, der im Turnier drei Tore erzielt und zwei Vorlagen gegeben hatte, erlitt im letzten Training vor dem Achtelfinale gegen Kolumbien eine Knieprellung. Der Schweizer Fußballverband bestätigte sein Fehlen, zusammen mit Michel Aebischer und Luca Jaquez, die beide muskuläre Probleme haben. Manzambi traf im Stadion mit bandagiertem Knie und einem Lego-WM-Pokal ein, einem Teambuilding-Souvenir, konnte aber nur von der Bank aus zuschauen.
Er brachte eine gewisse Begeisterung mit, eine Spielweise, die sich von den anderen unterschied, sehr offensiv ausgerichtet. Jede Berührung zielte darauf ab, das Spiel zu vertikalisieren.
Spiel ohne Manzambi
Trainer Murat Yakin musste seine Pläne anpassen und startete Ardon Jashari für Manzambi. Jashari tat sich schwer und wurde zur Halbzeit ausgewechselt, aber die Schweiz blieb defensiv solide. Die Partie ging ins Elfmeterschießen, in dem die Schweizer siegten und sich einen Platz im Viertelfinale sicherten. Yakin sagte später, das Team habe den Verlust kollektiv verkraftet.
Es hat sich alles gelohnt – der enorme Aufwand seit der Qualifikation. Jeder Spieler hat seinen Beitrag geleistet. Wir waren enorm reif. Als Trainer kann man nichts Schöneres erleben.
Yakins Zweifel
Nach dem Spiel äußerte Yakin sich pessimistisch über Manzambis Chancen, im Turnier wieder zu spielen. „Weitere Einsätze? Eher nicht“, sagte er, obwohl das medizinische Personal den Spieler weiter behandelt. Der Trainer lobte die Widerstandsfähigkeit des Teams und sagte, der Spielplan habe trotz der späten Änderungen funktioniert.
- Manzambi erleidet im letzten Training eine Knieprellung.
- Die Schweiz trifft im Achtelfinale ohne Manzambi, Aebischer und Jaquez auf Kolumbien.
- Die Schweiz gewinnt das Elfmeterschießen und zieht ins Viertelfinale ein.
- Trainer Yakin sagt, weitere Einsätze für Manzambi seien unwahrscheinlich.
Wie es weitergeht
Die Schweiz wartet nun auf ihren Viertelfinalgegner, während Manzambis Genesung genau beobachtet wird. Die Tiefe des Kaders wird erneut auf die Probe gestellt, wobei Fabian Rieder und Noah Okafor zu den Optionen gehören, um die Offensivlücke zu füllen.


