Sicherheit · Sulina und Sofia
Schwarzes Meer überholt Straße von Hormus als tödlichste Schifffahrtsroute für Seeleute
Bei Angriffen auf Schiffe sind in diesem Jahr im Schwarzen Meer mindestens 40 Seeleute getötet worden, mehr als die 24 Toten in der Straße von Hormus. Mehr als 570 Schiffe wurden getroffen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, polsatnews.pl und Libertatea. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mindestens 40 Seeleute sind gestorben und mehr als 570 Schiffe im Schwarzen Meer im Jahr 2026 angegriffen worden, so Ambrey und die IMO.
Ambrey zufolge war Russland für etwa 90 % der Angriffe auf Schiffe in den vergangenen 45 Tagen verantwortlich, während die Ukraine eine eigene Kampagne gegen russische Schiffe und Häfen führt.
Zwischen Juli und September wurden rund 387 Schiffe angegriffen, mehr als fünfmal so viele wie im Vorquartal, im Durchschnitt mehr als vier pro Tag.
Am 15. Oktober trafen zwei Drohnen vom Typ Geran den Chemikalientanker Wine Trader 13 Seemeilen vor Sulina, sieben der zwölf Besatzungsmitglieder werden vermisst.
Am 6. Oktober wurden zwei Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens von Drohnen getroffen, eines sank, das andere geriet in Brand, woraufhin Bulgariens Ministerpräsident den russischen Botschafter in Sofia einbestellte.
- 6.10.Zwei Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens von Drohnen getroffen; eines sank, das andere geriet in Brand
- 15.10.Chemikalientanker Wine Trader 13 Seemeilen vor Sulina von zwei Drohnen vom Typ Geran getroffen; sieben von zwölf Besatzungsmitgliedern vermisst
- 15. Oktober 2026, wenige Stunden späterChemikalientanker Yara J in denselben Gewässern beschädigt
Die tödlichsten Gewässer für Seeleute
Das Schwarze Meer ist im Jahr 2026 zur gefährlichsten Schifffahrtsroute der Welt für Seeleute geworden. Nach Angaben des maritimen Sicherheitsunternehmens Ambrey und der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) wurden in diesem Jahr mehr als 570 Schiffe auf dem Meer angegriffen, mindestens 40 Besatzungsmitglieder starben. Zum Vergleich: In der Straße von Hormus wurden 24 bestätigte Todesfälle unter Seeleuten bei Angriffen verzeichnet, die nach dem 28. Februar begannen, und 118 Handelsschiffe wurden dort attackiert. Auf das Schwarze Meer entfallen damit in diesem Jahr mehr Todesfälle unter Seeleuten als auf jedes andere Gewässer; es überholt die Region des Persischen Golfs, die weit mehr globale Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Reedereien und Schifffahrtsverbände erklären, das Risiko dort übersteige inzwischen das im Nahen Osten, obwohl die Handelsspannen kleiner sind.
- Schwarzes Meer (mindestens)
- 40 Tote
- Straße von Hormus (bestätigt)
- 24 Tote
Daten aus dem Artikeltext
Eskalation und die Urheber der Angriffe
Im dritten Quartal verschärften sich die Angriffe. Ambrey zählt rund 387 angegriffene Schiffe zwischen Juli und September, mehr als fünfmal so viele wie im Vorquartal, im Durchschnitt mehr als vier Angriffe pro Tag. Einige Schiffe wurden im Kreuzfeuer von Angriffen auf Häfen getroffen, andere gezielt attackiert; Tanker, Frachtschiffe und Getreidefrachter sind gleichermaßen betroffen. Ambrey zufolge war Russland für etwa 90 % der in den vergangenen 45 Tagen registrierten Angriffe auf Schiffe verantwortlich. Die Ukraine führt eine eigene Kampagne gegen russische Schiffe und Hafeninfrastruktur, die vor allem gegen Treibstofflieferungen auf die besetzte Krim begann und später auf die Schifffahrt in der Straße von Kertsch ausgeweitet wurde, die das Schwarze Meer und das Asowsche Meer verbindet.
- Schwarzes Meer (über 570)
- 570 Schiffe
- Straße von Hormus
- 118 Schiffe
Daten aus dem Artikeltext
Thomas Alexa, leitender Analyst bei Ambrey, sagte, die Angriffsmethoden veränderten sich. Die Ukraine habe zuvor Ladeanschlüsse für Fracht getroffen oder Maschinenräume und Steueranlagen außer Gefecht gesetzt, greife nun aber wie Russland Brücken und Unterkünfte der Besatzung an, was die Zahl der Opfer unter den Seeleuten erhöhen könnte.
Zwischenfälle vor Rumänien und Bulgarien
Die Angriffe haben die ausschließlichen Wirtschaftszonen und Hoheitsgewässer Rumäniens und Bulgariens erreicht, die beide NATO- und EU-Mitglieder sind. Am 6. Oktober wurden in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens zwei Handelsschiffe von Drohnen getroffen, eines sank, das andere geriet in Brand. Bulgariens Ministerpräsident bestellte den russischen Botschafter in Sofia ein und forderte eine stärkere Luftverteidigung innerhalb der NATO. Am 15. Oktober wurde der Chemikalientanker Wine Trader 13 Seemeilen vor Sulina in Rumänien, auf dem Weg nach Giurgiulesti in Moldau, von zwei russischen Drohnen vom Typ Geran getroffen. Sieben der zwölf Besatzungsmitglieder wurden nach dem Angriff vermisst, in dessen Folge ein Feuer an Bord ausbrach. Wenige Stunden später wurde ein weiterer Chemikalientanker, die Yara J, in denselben Gewässern beschädigt.
Frachtkosten und die Risikorechnung
Schifffahrtskonzerne erklären, einige Unternehmen seien weiterhin bereit, die Risiken auf den Ölrotten im Nahen Osten auf sich zu nehmen, wo die Frachtraten Rekordniveaus erreicht haben. Mehr jedoch zögern, ihre Schiffe ins Schwarze Meer zu schicken, wo die Spannen kleiner und der Handel weit gefährlicher ist. Oleg Grygoriuk, Präsident der ukrainischen Gewerkschaft der Seeleute im Seetransport, beschrieb die Lage drastisch.
„Für mich ist das Schwarze Meer und die Anläufe in ukrainischen Häfen beinahe Selbstmord. Das allgemeine Gefühl ist, dass eine ständige Lebensgefahr besteht.“
Schifffahrtskonzerne erklären, die steigende Zahl der Toten erhöhe den Druck auf die Reedereien, und die Angriffe erreichten nun die Gewässer zweier NATO- und EU-Mitglieder. Ambrey und die IMO bleiben die Quellen für diese Gesamtzahlen, und die Berichterstattung aus beiden Regionen ist weiterhin lückenhaft.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- HotNews.roDas Schwarze Meer ist zur gefährlichsten Schifffahrtsroute der Welt geworden, schreibt Financial TimesMarea Neagră a devenit cea mai periculoasă rută maritimă din lume, scrie Financial Times - HotNews.ro · Original auf Rumänisch
- polsatnews.plDie gefährlichste Seeroute der Welt. Es geht nicht um die Straße von Hormus.Najniebezpieczniejszy szlak morski świata. Wcale nie chodzi o cieśninę Ormuz. · Original auf Polnisch
- LibertateaSchwarzes Meer, gefährlicher als die Straße von Hormus: über 570 Schiffe wurden angegriffen und Dutzende Seeleute wurden dieses Jahr getötetMarea Neagră, mai periculoasă decât Strâmtoarea Ormuz: peste 570 de nave au fost atacate și zeci de marinari au fost uciși în acest an · Original auf Rumänisch
- Oleg Grygoriuk
- Präsident der ukrainischen Gewerkschaft der Seeleute im Seetransport
- Thomas Alexa
- Leitender Analyst beim maritimen Sicherheitsunternehmen Ambrey
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