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Sicherheit·vor 2 Std.

Vier Stunden kopfüber: Acht Schüler aus steckengebliebener Achterbahn in Texas 30 Meter über dem Meer gerettet

Ein Schulausflug wurde für acht Jugendliche zu einem vierstündigen Albtraum, die nach einer Fehlfunktion, die eine Notbremsung auslöste, kopfüber an der Spitze der Achterbahn Iron Shark in Galveston, Texas, baumelten.

Der Vorfall

Acht Schüler von zwei Schulen in Houston hingen am Donnerstagnachmittag fast 30 Meter in der Luft, als die Achterbahn Iron Shark am Galveston Island Historic Pleasure Pier eine Fehlfunktion hatte. Die Fahrt, die einen fast senkrechten Abfall mit Geschwindigkeiten von über 83 km/h bietet, blieb während des anfänglichen Aufstiegs stecken, wobei der Wagen in einem Winkel von etwa 90 Grad geneigt war und die Füße der Passagiere über dem Golf von Mexiko baumelten.

Die Fahrt hatte eine Fehlfunktion beim anfänglichen Aufstieg, aber wie vorgesehen stoppte sie sofort, um alle in Sicherheit zu bringen.

Die Notbremsung wurde automatisch ausgelöst, als der Bordcomputer einen mechanischen Fehler erkannte. Terry Turney, Chief Operating Officer des Pleasure Pier, bestätigte, dass alle Sicherheitssysteme wie vorgesehen funktionierten und den Wagen auf den Schienen arretierten.

Die Rettungsaktion

Die Feuerwehr erhielt den ersten Anruf um 17:37 Uhr Ortszeit und traf prompt ein, aber die Bergung erwies sich als außergewöhnlich schwierig. Die eigene Hebebühne des Parks, die normalerweise für Evakuierungen verwendet wird, hatte selbst mechanische Probleme, sodass die Retter auf eine Feuerwehrleiter angewiesen waren, die auf ihre maximale Reichweite von 32 Metern ausgefahren wurde.

Natürlich waren sie durcheinander, nachdem sie diese Leiter hinuntergestiegen waren, in der heißen Sonne. Sie wurden auf Dehydrierung untersucht, und allen scheint es recht gut zu gehen.

Einer nach dem anderen wurden die Schüler mit Gurten gesichert, ihre Sicherheitsbügel gelöst und sie die Leiter hinuntergeführt. Die Operation dauerte über drei Stunden, wobei die letzte Person kurz nach 21:00 Uhr den Boden erreichte. Der Feuerwehrchef von Galveston, Mike Varela Jr., bemerkte, dass die Schüler sichtlich erschüttert waren, aber auch Erleichterung und Freude zeigten, als sie festen Boden unter den Füßen hatten.

Zeitleiste der Rettung des Iron Shark
  1. Achterbahn Iron Shark hat Fehlfunktion beim anfänglichen Aufstieg, Notbremsung aktiviert mit acht Schülern an Bord.
  2. Alarm kurz nachdem die Fahrt an der Spitze des 30-Meter-Anstiegs stecken bleibt.
  3. Feuerwehr Galveston erhält ersten Anruf und entsendet Einheiten zum Pleasure Pier.
  4. Eigene Hebebühne des Parks erleidet mechanischen Ausfall; Feuerwehr setzt Leiterfahrzeug auf maximale 32-Meter-Reichweite ein.
  5. Letzter Schüler wird nach mehr als drei Stunden Rettungsoperation sicher zu Boden gebracht.

Nachwirkungen und Ermittlungen

Der Pleasure Pier blieb während der Rettung geschlossen, und der Iron Shark wurde bis zu einer gründlichen Inspektion außer Betrieb genommen. Landry's Inc., der Betreiber des Parks, erklärte, dass die Fahrt einer vollständigen Überprüfung unterzogen wird, bevor sie wieder in Betrieb genommen wird. Die Behörden untersuchen die Ursache des mechanischen Fehlers.

Wir sind dankbar, dass alle Schüler, Mitarbeiter und Begleitpersonen in Sicherheit sind. Die Schulverwaltung steht in direktem Kontakt mit den Familien aller Schüler, die an der Reise teilgenommen haben.

Houston Independent Schools District

Der Houston Independent Schools District bestätigte, dass er mit den Familien der Schüler in Kontakt stehe, die die STEM Academy Middle and High School besuchen. Der Vorfall hat in den sozialen Medien eine öffentliche Debatte über Sicherheitsstandards in Vergnügungsparks neu entfacht.

Galveston · Houston

8 Quellen

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