Regierung · Balen

Staatsrat setzt die von Ben Weyts angeordnete Schließung von Gehegen im Pakawi Park aus

Belgiens Staatsrat hat eine flämische Anordnung ausgesetzt, mit der 16 Tiergehege im Pakawi Park geschlossen werden sollten. Die Schließung hätte am 15. November in Kraft treten sollen. Die Betreiber des Parks argumentierten, sie hätten seit der letzten Inspektion Verbesserungen vorgenommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, De Standaard und vrtnws.be. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Balen · Belgien
Wie es dazu kam
  1. Oktober 2026Minister kündigt die Schließung von 16 Gehegen an
  2. 4.11.Berichte über die Aussetzung der Anordnung durch den Staatsrat
  3. 15.11.Geplantes Datum der Schließung der Gehege

Die Aussetzung

Der Staatsrat hat eine Entscheidung des flämischen Tierschutzministers Ben Weyts (N-VA) ausgesetzt, mehrere Gehege im Pakawi Park in der Provinz Antwerpen zu schließen – zumindest vorerst. VRT verortet den Park in Balen, De Standaard bezeichnet ihn als den früheren Zoo von Olmen. Berichte vom 4. November 2026 besagen, dass die geplante Schließung abgewendet ist. Die Aussetzung ist eine vorläufige Maßnahme; über die Substanz des Falls wird der Staatsrat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Was der Minister anordnete

Weyts hatte die Genehmigung für die Zurschaustellung mehrerer Gehege gegenüber Besuchern ausgesetzt bzw. entzogen, weil es immer wieder Hygiene- und Sicherheitsprobleme gab. Die Inspektionsdienste meldeten Hygieneprobleme, eine unzureichende Futterversorgung und ungeeignete Klimabedingungen in einigen Gehegen. Die Genehmigung für die Gehege von Giraffen, Panthern und Erdmännchen wurde vollständig entzogen. Laut 7sur7 sollten rund 150 Tiere, darunter Großkatzen, Savannentiere, Reptilien und Vögel, ab dem 15. November aus dem Blickfeld der Besucher verschwinden. De Standaard und VRT beziffern die Zahl der betroffenen Gehege auf 16 – eine Schließung, die der Minister im Oktober angekündigt hatte. Der Minister erklärte, der Entscheidung seien monatelange Gespräche und mehrere Maßnahmen vorausgegangen, die die Anforderungen nicht erfüllt hätten.

Der Einspruch des Parks und die Begründung des Staatsrats

Die Parkleitung bat den Staatsrat, die Entscheidung auszusetzen, und verwies auf Verbesserungen seit dem letzten Besuch der flämischen Behörden. Der Staatsrat gab dem Antrag statt und stufte ihn wegen der Folgen für die Einnahmen des Parks als dringlich ein. Er stellte fest, dass der Entzug auf einem Inspektionsbericht vom April 2025 beruhte und seitdem keine Kontrollen im Park durchgeführt worden waren. In der Pressemitteilung des Staatsrats heißt es:

„Der Betreiber hat in der Zwischenzeit zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die festgestellten Probleme zu beheben, und dies der Tierschutzabteilung gemeldet.“

Staatsrat

Der Staatsrat fügte hinzu, die flämische Regierung habe diese Maßnahmen offenbar nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Reaktion des Ministers

Weyts erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Belga, das Urteil widerspreche der Position des Ministeriums.

„Uns wird hier Unrecht gegeben, weil wir dem Park sehr viel Zeit und immer wieder Gelegenheiten gegeben haben, sich zu verteidigen.“

Ben Weyts, Flämischer Tierschutzminister

Anschließend sprach er die Versorgung der Tiere und die Kosten von Rechtsstreitigkeiten an.

„Aber im Grunde hoffe ich vor allem, dass künftig mehr Geld in die Pflege der Tiere und weniger in Anwälte und allerlei Verfahren gesteckt wird.“

Ben Weyts, Flämischer Tierschutzminister

Hintergrund und wie es weitergeht

Ein ähnliches Problem hatte 2017 zu einer einmonatigen Schließung des Parks geführt; ein neuer Eigentümer und ein neuer Name sollten diese Geschichte hinter dem Park zurücklassen. Die Aussetzung durch den Staatsrat ist vorläufig, ein abschließendes Urteil in der Sache steht noch aus. Vorerst ist die Schließung der Gehege ausgesetzt.

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