
Frau in Swarzędz angeschossen, Polizei jagt identifizierten Verdächtigen mit Drohnen und Hunden
Am 15. August wurde eine Frau mit einer Schusswunde auf einem Treppenhaus in Swarzędz gefunden; die Polizei hat den Verdächtigen identifiziert und sucht zu Land, zu Wasser und aus der Luft mit Drohnen und Spürhunden.
Die Schießerei
Am Samstag, dem 15. August 2026, gegen 15:25 Uhr entdeckte ein Passant eine bewusstlose Frau mit einer Kopfwunde im Treppenhaus eines Wohnhauses in der ul. Wielkiej Rybackiej in Swarzędz, einer Stadt mehrere Kilometer östlich von Posen in der Woiwodschaft Großpolen. Głos Wielkopolski berichtete, dass die Rettungskräfte gegen 15:30 Uhr alarmiert wurden. Rettungsteams trafen am Ort ein, und die Gegend wurde von der Polizei abgesperrt. Die Frau wurde sofort in lebensgefährlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Es wurden erhebliche Polizeikräfte zum Ort entsandt. Die Polizei stellte später fest, dass die Verletzungen durch einen Schuss verursacht wurden, wobei der Täter wahrscheinlich eine Schwarzpulverwaffe benutzte. Nach Angaben von Głos Wielkopolski befand sich die Frau am Morgen des 16. August weiterhin in einem kritischen Zustand im Krankenhaus.
Der Pressesprecher der Posener Polizei, Oberkommissar Michał Wiśniowski, gab am 16. August die erste detaillierte offizielle Stellungnahme ab.
Das Opfer wurde in lebensgefährlichem Zustand sofort ins Krankenhaus gebracht. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden die Verletzungen durch einen Schuss verursacht, der Täter benutzte dafür wahrscheinlich eine Schwarzpulverwaffe.
- Passant findet bewusstlose Frau mit Kopfwunde im Treppenhaus in der ul. Wielkiej Rybackiej; Polizei alarmiert
- Polizei bestätigt 'kriminellen Vorfall'; Bereich um ul. Wielkiej Rybackiej für Öffentlichkeit gesperrt
- Polizei bestätigt Schuss mit wahrscheinlicher Schwarzpulverwaffe; Fahndung mit Drohnen und Hunden; Verdächtiger identifiziert
Fahndung läuft
Eine großangelegte Fahndung nach dem mutmaßlichen männlichen Angreifer ist im Gange. Wiśniowski bestätigte, dass die Beamten den Verdächtigen identifiziert haben und seine Identität kennen. Die Suche wird in mehreren Geländen und mit spezieller Ausrüstung durchgeführt.
Die Einsätze werden zu Land, zu Wasser und aus der Luft durchgeführt, mit Drohnen und Spürhunden. Gleichzeitig sichern Ermittler und Kriminaltechniker Beweise und klären die genauen Umstände des Vorfalls.
Die Polizei schließt nicht aus, dass der Verdächtige bewaffnet sein könnte. Die Beamten haben Anwohner und Zeugen gebeten, bei jeder beunruhigenden Situation die Notrufnummer 112 zu wählen. Nach Polizeierkenntnissen kannte der Verdächtige das Opfer über einen längeren Zeitraum, die Art der Beziehung wurde jedoch offiziell nicht näher bezeichnet.
Inoffizielle Berichte über die Beziehung
Der lokale Radiosender Radio Poznań berichtete unter Berufung auf Nachbarn, dass die verletzte Frau von ihrem Ex-Partner erschossen wurde, von dem sie sich vor einigen Monaten getrennt hatte. Die Polizei hat diese Darstellung offiziell nicht bestätigt. Auch Leser von epoznan.pl schrieben an die Redaktion und berichteten, dass eine Frau erschossen worden sei und die Polizei nach zwei Männern gesucht habe, wobei letzteres Detail von offiziellen Quellen nicht bestätigt wurde. Das lokale Portal SwarzędzLive berichtete als erstes, dass eine Frau ins Krankenhaus gebracht worden sei und die Polizei die Gegend um die ul. Wielkiej Rybackiej abgeriegelt habe.
Anfängliches Schweigen der Polizei
Am Samstag, dem 15. August, gab die Polizei den Großteil des Tages nur minimale Informationen über den Vorfall heraus. Die Beamten bestätigten lediglich, dass sich am Ort ein „krimineller Vorfall“ ereignet habe, und versprachen später weitere Details. Das lokale Portal SwarzędzLive berichtete, dass die Gegend um die ul. Wielkiej Rybackiej für die Öffentlichkeit gesperrt sei, während sich die Polizei darauf konzentriere, einen Mann zu finden und festzunehmen, der möglicherweise beteiligt war und sich in der Nähe versteckt haben könnte. Die Zugangsbeschränkung für Unbeteiligte wurde mit der Möglichkeit begründet, dass sich der Verdächtige in der Umgebung versteckt hielt. Detaillierte Informationen über die Art des Vorfalls und die Suche nach dem Verdächtigen wurden erst am Morgen des 16. August veröffentlicht, als Wiśniowski den ersten umfassenden Bericht gab.


