Sicherheit · Seattle
15-Jähriger nach Schüssen auf Food-Festival in Seattle festgenommen – drei Tote, fünf Verletzte
Ein 15-Jähriger befindet sich in Gewahrsam, ein zweiter Schütze wird gesucht, nachdem am Sonntagabend auf dem Food-Festival „Bite of Seattle“ in der Nähe der Space Needle das Feuer eröffnet wurde. Drei Menschen kamen ums Leben, mindestens fünf weitere wurden verletzt, darunter ein Kleinkind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Axios, BFMTV und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein 19-jähriger Mann und ein 44-jähriger Mann starben am Tatort; eine 56-jährige Frau starb später im Harborview Medical Center. Vier Schussverletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, darunter ein zweijähriger Junge, und eine fünfte Person wurde am Tatort behandelt.
Die Polizei nahm am Sonntagabend einen 15-jährigen Jungen fest; ihm wird schwere Körperverletzung vorgeworfen. Polizeichef Shon Barnes erklärte, ein zweiter Schütze sei weiterhin auf der Flucht und könne sich unter den Toten befinden.
Bürgermeisterin Katie Wilson kündigte nach dem dritten schweren Vorfall von Waffengewalt in Seattle innerhalb weniger Tage erweiterte Maßnahmen zur Reduzierung von Waffengewalt an, darunter einen Gewaltpräventionsexperten und verstärkte Durchsetzungsmaßnahmen.
Die Ermittler stellten zwei Schusswaffen am Tatort sicher und sichten privates Kameramaterial und Handyvideos; das städtische Überwachungssystem deckt das Seattle Center nicht ab.
- 26.07.15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen; zweiter Schütze flieht
- 27.07.Bürgermeisterin Katie Wilson und Polizeichef Shon Barnes halten Pressekonferenz
- 27.07.15-jähriger Tatverdächtiger soll vor Jugendgericht erscheinen
Was geschah
Am Sonntag, dem 26. Juli, gegen 18 Uhr brach auf dem Food-Festival „Bite of Seattle“, einer kostenlosen Veranstaltung in der Nähe der Space Needle, die jährlich Hunderttausende Besucher anzieht, Schusswaffenfeuer aus. Der stellvertretende Polizeichef Tyrone Davis erklärte, die Ermittler gingen davon aus, dass zwei Personen außerhalb der Seattle Center Armory aufeinander geschossen hätten und Festivalbesucher in das Kreuzfeuer geraten seien, nicht gezielt angegriffen wurden. Augenzeugen beschrieben chaotische Szenen: Ein Zeuge sagte KOMO News, er habe Knallgeräusche gehört, dann Familien und Kinder fliehen sehen; jemand habe „aktiver Schütze“ gerufen, und er sei über einen Zaun gesprungen, um zu entkommen. Ein anderer Zeuge berichtete, mindestens zwei Dutzend Schüsse gehört zu haben.
Zwei Männer im Alter von 19 und 44 Jahren wurden noch am Tatort für tot erklärt. Eine 56-jährige Frau wurde in kritischem Zustand ins Harborview Medical Center gebracht und starb später. Vier Schussverletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert: ein zweijähriger Junge, ein 23-jähriger Mann, eine 39-jährige Frau und die 56-Jährige. Susan Gregg, Sprecherin des Harborview, sagte am Montagmorgen, der Zustand des Kleinkindes sei zufriedenstellend, während die beiden anderen überlebenden Erwachsenen entlassen worden seien. Eine fünfte Person, eine 40-jährige Frau, wurde am Tatort wegen leichter Verletzungen behandelt. Die Polizei prüft zudem, ob ein 27-jähriger Mann, der im UW Medical Center – Montlake behandelt wurde, bei den Schüssen verletzt wurde.
Ermittlungen und Festnahmen
Ein 15-jähriger Tatverdächtiger wurde am Sonntagabend festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft der Jugendgerichtsbarkeit wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz und schwerer Körperverletzung. Er sollte am Montagnachmittag vor Gericht erscheinen. Polizeichef Shon Barnes erklärte, ein zweiter Schütze sei weiterhin auf der Flucht und könne sich unter den Toten befinden, was jedoch nicht bestätigt sei.
„Es gibt einen zweiten Schützen. Wir versuchen herauszufinden, wer diese Person ist. Unsere Beamten brauchen Ihre Hilfe.“
Zwei Schusswaffen wurden am Tatort sichergestellt. Die Ermittler analysieren die Waffen und sichten privates Sicherheitsmaterial sowie Handyvideos von Zeugen, da das städtische Überwachungssystem das Seattle Center nicht abdeckt. Barnes, der sich zum Zeitpunkt der Schüsse auf einer Polizeikonferenz in Dallas befand, sagte, die Ermittlungen stünden noch am Anfang.
Offizielle Reaktionen
Bürgermeisterin Katie Wilson verurteilte die Schüsse als Akt schrecklicher Gewalt und kündigte an, die Stadt werde ihre Bemühungen zur Reduzierung von Waffengewalt ausweiten, darunter die Einstellung eines Gewaltpräventionsexperten und verstärkte Durchsetzungsmaßnahmen in den am stärksten von Waffenkriminalität betroffenen Vierteln.
„Was heute im Seattle Center geschah, war ein Akt schrecklicher Gewalt. Die betroffenen Familien erleben den schlimmsten Moment ihres Lebens, und eine ganze Gemeinschaft versucht zu verstehen, wie eine Zusammenkunft, die auf Kultur, Verbundenheit und Freude aufgebaut war, in Schüssen enden konnte.“
Sie wies darauf hin, dass die Schießerei der dritte schwere Vorfall von Waffengewalt in Seattle innerhalb weniger Tage war. „Das war eine besonders schwere Woche in Seattle“, sagte sie. Wilson räumte auch die psychologischen Folgen ein: „Viele Menschen, die nicht körperlich verletzt wurden, werden das, was sie gestern erlebt haben, noch lange mit sich tragen.“
Gouverneur Bob Ferguson entsandte SWAT-Teams der Staatspolizei zur Unterstützung der örtlichen Polizei.
„Meine Gebete sind bei den Familien der Opfer und den Einsatzkräften, die daran arbeiten, die Menschen zu schützen.“
Weiterer Kontext
Die Schießerei ist der jüngste in einer Reihe von Gewaltvorfällen in Seattle, wo die Behörden in bestimmten Vierteln mit Bandengewalt und Drive-by-Schießereien zu kämpfen haben. Im April unterbrach Schusswaffenfeuer eine Pressekonferenz der Bürgermeisterin vor einem Gemeindezentrum, wobei jedoch niemand verletzt wurde. Der Angriff vom Sonntag an einem prominenten Touristenziel hat die Debatte über öffentliche Sicherheit und Waffengewalt in der Stadt neu entfacht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesSeattle Police Search for 2nd Shooter in Sunday's Deadly Attack
- AxiosSeattle Center shooting leaves 3 dead, teen in custody
- BFMTVUn suspect arrêté, un enfant touché... Ce que l'on sait de la fusillade à Seattle qui a fait trois morts et quatre blessés
- DIE WELTUSA: Tote nach Schüssen auf Festival in Seattle - festgenommener Verdächtiger ist erst 15 Jahre alt
- Katie Wilson
- Bürgermeisterin von Seattle
- Shon Barnes
- Polizeichef von Seattle
- Tyrone Davis
- stellvertretender Polizeichef
- Bob Ferguson
- Gouverneur des Bundesstaates Washington
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