Regierung · Triest

Triest: Bürgermeister Dipiazza sagt, er würde Böllerwerfer in den Kopf schießen – Opposition fordert Rücktritt

Oppositionsparteien, darunter die PD und die Fünf-Sterne-Bewegung, haben den Rücktritt des Triestiner Bürgermeisters Roberto Dipiazza gefordert, nachdem dieser erklärt hatte, er würde jedem, der in der Stadt Böller wirft, in den Kopf schießen. Seine Äußerungen folgten den Ausschreitungen vom Freitag, bei denen drei Polizisten verletzt wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, La Repubblica.it und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Triest · Italien

Ausschreitungen auf der Piazza Libertà

Rund 200 Menschen versammelten sich am Abend des Freitag, 6. November, auf der Piazza Libertà, um zu protestieren, nachdem zwei junge Menschen nach einem Brand im Gebiet Porto Vecchio in Triest gestorben waren. Ein Teil der Menge versuchte, in den ehemaligen städtischen Markt in der Via Flavio Gioia zu gelangen – ein Gebäude, für dessen Nutzung als Unterkunft für Menschen ohne Wohnung sich lokale Vereine und Freiwillige seit Langem einsetzen, angefangen bei Asylsuchenden, denen die Aufnahme verweigert wird. Die Polizei griff ein, es wurden Gegenstände geworfen und Schlagstöcke eingesetzt. Drei Polizisten wurden verletzt, darunter der stellvertretende Polizeichef Leonardo Boido, der von einem Böller getroffen wurde, der nach dem Aufprall auf dem Boden explodierte. Gegen eine protestierende Frau wurde ein Verfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt eingeleitet.

Die Äußerungen des Bürgermeisters

Der Triestiner Bürgermeister Roberto Dipiazza von Forza Italia reagierte in einem am 8. November veröffentlichten Interview mit der Zeitung Il Piccolo. Er sagte, die Verfassung garantiere das Recht zu demonstrieren, doch Demonstrationen müssten friedlich verlaufen, und wer weiter Gewalt anwende, werde entsprechend behandelt, denn er könne nicht glauben, sein Haus besetzen zu können. Dann ging er weiter und machte die Äußerung, die die schärfste Kritik auslöste.

„Wenn sie in meiner Stadt Böller werfen, dann schieße ich ihnen in den Kopf.“

Roberto Dipiazza, Bürgermeister von Triest von Forza Italia

Die Bemerkung fiel als Reaktion auf die Ausschreitungen und war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht zurückgenommen worden. Sie stand im Zentrum der anschließenden Reaktionen über die Parteigrenzen hinweg.

Opposition fordert Rücktritt

Debora Serracchiani, Abgeordnete der Partito Democratico (PD), forderte Dipiazza auf, zurückzutreten und seine Worte öffentlich zurückzuziehen. Sie sagte, ein Bürgermeister, der das Wort „ich“ benutze, gebe den Bürgerinnen und Bürgern ein Beispiel, und sie hoffe, dass niemand auf ihn höre.

„Es ist sehr ernst, dass ein Vertreter der Institutionen eine summarische Hinrichtung gegen wen auch immer beschwört, selbst gegen die Gegner auf der Piazza.“

Debora Serracchiani, Abgeordnete

Stefano Patuanelli, Vizepräsident der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), nannte die Äußerungen von unerhörter Schwere und mahnte die Politik, im Ton herunterzugehen. Carlo Calenda, Vorsitzender von Azione, verlangte von Dipiazza, die Worte, die er zugleich als lächerlich und schwerwiegend bezeichnete, zurückzunehmen oder zurückzutreten.

„Ein Vertreter der Institutionen kann auf Gewalt nicht mit der Beschwörung weiterer Gewalt antworten, und sei sie tödlich.“

Stefano Patuanelli, Vizepräsident

Regionaler Kontext

Vor den Kommentaren des Bürgermeisters hatte Massimiliano Fedriga, der Lega-Gouverneur der Region Friaul-Julisch Venetien, alle Seiten aufgerufen, die Eskalation zu beenden. Der Protest wegen der Todesfälle im Porto Vecchio und der Forderung nach einer Nutzung des ehemaligen Marktes als Schlafstätte hatte in der Stadt bereits vor der Freitagnacht politische Aufmerksamkeit erregt. Die ausgewerteten Berichte beschreiben keine offizielle Reaktion auf die Äußerungen des Bürgermeisters über die Reaktionen von Oppositionsvertretern und regionalen Spitzenpolitikern hinaus.

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Quellen und Kontext

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