Sicherheit · Turin
Turin: Polizei vollstreckt 16 Vorsichtsmaßnahmen wegen der Ausschreitungen vom 31. Januar bei Askatasuna
Die Polizei vollstreckte die Anordnungen am Morgen des 5. November gegen Verdächtige, denen Gewalt bei der Demonstration vom 31. Januar in Turin vorgeworfen wird. Die Vorwürfe reichen von versuchtem Mord über schwere Sachbeschädigung bis zu schwerer Körperverletzung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei vollstreckte am Morgen des 5. November 2026 insgesamt 16 vom Ermittlungsrichter in Turin angeordnete Maßnahmen, darunter Untersuchungshaft und Hausarrest.
Zu den Ermittlungsvorwürfen zählen versuchter Mord, schwere Sachbeschädigung und schwere Körperverletzung im Zusammenhang mit der Demonstration vom 31. Januar 2026 in Turin.
Bei den Ausschreitungen wurden 103 Angehörige der Sicherheitskräfte verletzt, mit Prognosen von bis zu 100 Tagen; zudem wurde ein gepanzertes Polizeifahrzeug mit einem Beamten an Bord in Brand gesteckt.
Im Oktober fanden 14 Durchsuchungen in mehreren italienischen Provinzen statt, und die Staatsanwaltschaft Turin erließ 19 Anordnungen für Vernehmungen im Ermittlungsverfahren.
- 18. DezemberDas soziale Zentrum Askatasuna am corso Regina Margherita 47 wird nach rund dreißig Jahren Besetzung geräumt
- 31.01.Eine landesweite Demonstration mündet in der Nähe des ehemaligen Zentrums in Turin in Ausschreitungen
- Oktober 202614 Durchsuchungen in mehreren italienischen Provinzen und 19 Anordnungen für Vernehmungen im Ermittlungsverfahren
- 5.11.Am Morgen werden 16 Vorsichtsmaßnahmen vollstreckt
Die Operation
Die Polizei begann am frühen Morgen des 5. November 2026 mit der Vollstreckung einer Reihe von Vorsichtsmaßnahmen gegen 16 Personen. Die Anordnungen wurden vom Ermittlungsrichter in Turin erlassen und umfassen Untersuchungshaft, Hausarrest, Aufenthaltsverbote in Turin sowie die Pflicht, sich täglich bei der Kriminalpolizei zu melden. Die Digos-Einheit des Polizeipräsidiums Turin unter der Leitung von Rita Fabretti führt die Operation am Ende eines Ermittlungsverfahrens durch, das von der Staatsanwaltschaft der Stadt koordiniert wird. Einige der in den Anordnungen genannten Personen leben außerhalb Turins. Zeitgleich liefen Durchsuchungen im Piemont, in der Lombardei und in der Toskana.
Die Ausschreitungen vom 31. Januar
Die Maßnahmen betreffen Gewalt bei einer landesweiten Demonstration am 31. Januar 2026 gegen die Räumung des sozialen Zentrums Askatasuna. Das Zentrum am corso Regina Margherita 47 war am 18. Dezember nach rund dreißig Jahren Besetzung geräumt worden. Am Nachmittag löste sich ein Teil des Zuges in Richtung corso Regina Margherita ab, um zu den Räumlichkeiten des ehemaligen Zentrums zu gelangen. In der Nähe brachen Ausschreitungen aus: Vermummte Demonstranten warfen Steine, Flaschen, Leuchtkugeln und Böller auf die Beamten, die mit Wasserwerfern und Tränengas antworteten. Müllcontainer wurden in Brand gesetzt, um Barrikaden zu errichten, und ein gepanzertes Polizeifahrzeug wurde in Brand gesteckt, während sich ein Beamter darin befand. Ein weiterer Beamter wurde umringt, ihm wurden Helm und Schild abgenommen, und er wurde mit Tritten und einem Hammer traktiert.
Vorwürfe und Verdächtige
Die Vorwürfe umfassen versuchten Mord, schwere Sachbeschädigung und schwere Körperverletzung und unterscheiden sich von Person zu Person. Einem Verdächtigen wird der Angriff auf das gepanzerte Fahrzeug vorgeworfen, das mit einem Beamten an Bord in Brand gesteckt wurde. Einem anderen wird zur Last gelegt, Teil der Gruppe gewesen zu sein, die den Beamten umringte und schlug. Eine dritte Person wird von den Ermittlern als eine der Anführerinnen bzw. Anführer von Askatasuna beschrieben. Laut Il Giornale wurde der Beamte in dem brennenden Fahrzeug von zwei Angehörigen der Guardia di Finanza herausgezogen, bevor es zu spät war. Die Ermittler prüfen die Positionen der Verdächtigen und haben die individuellen Verantwortlichkeiten für die Gewalt rekonstruiert.
Frühere Schritte und die Verletzten
Vor der aktuellen Operation waren im Oktober 14 Durchsuchungen in mehreren italienischen Provinzen durchgeführt worden, und die Staatsanwaltschaft Turin erließ 19 Anordnungen für Vernehmungen im Ermittlungsverfahren. Wegen des Brandes an dem Polizeifahrzeug wurde gegen einen Verdächtigen bereits wegen versuchten Mordes ermittelt. Bei den Ausschreitungen am 31. Januar wurden 103 Angehörige der Sicherheitskräfte verletzt, mit Prognosen von bis zu 100 Tagen. Die folgenden Zahlen fassen die im Ermittlungsverfahren genannten Angaben zusammen.
- Vorsichtsmaßnahmen
- 16
- Durchsuchungen im Oktober
- 14
- Anordnungen für Vernehmungen im Ermittlungsverfahren
- 19
- Am 31. Januar verletzte Beamte
- 103
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Fatto QuotidianoAskatasuna Turin Zusammenstöße: 16 vorsorgliche Maßnahmen, ein Anführer verhaftetScontri Askatasuna Torino: 16 misure cautelari, arrestato un leader | Il Fatto Quotidiano.it · Original auf Italienisch
- AdnkronosTurin, Zusammenstöße gegen Askatasuna-Räumung: 16 vorsorgliche MaßnahmenTorino, scontri contro sgombero Askatasuna: 16 le misure cautelari · Original auf Italienisch
- ANSA.itZusammenstöße nach Askatasuna-Räumung, vorsorgliche Maßnahmen für 16 AntagonistenScontri dopo lo sgombero di Askatasuna, misure cautelari per 16 antagonisti - Notizie · Original auf Italienisch
- il Giornale.itZusammenstöße nach Askatasuna-Räumung: vorsorgliche Maßnahmen für die Antagonisten angeordnetScontri dopo lo sgombero di Askatasuna: disposte le misure cautelari per gli antagonisti · Original auf Italienisch
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