Gesundheit & Bildung · Cagliari, Alghero und Olbia

Sardische Restaurants bitten Familien, ein Monat lang das Handy am Tisch wegzulegen

Fünfzehn Restaurants auf der italienischen Insel Sardinien werden Eltern und Kinder bitten, ihre Handys während des Essens beiseitezulegen. Der einmonatige Pilotversuch unter der Leitung der Kinderbeauftragten Anna Cau soll in der Woche ab dem 2. November 2026 beginnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, De Morgen, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Cagliari, Alghero, Olbia · Italien

Ein einmonatiger Pilotversuch in 15 Restaurants

Restaurants auf ganz Sardinien bitten Familien, ihre Handys während des Essens wegzulegen. Die Initiative mit dem Namen „A tavola senza schermi“ (Zu Tisch ohne Bildschirme) wird von Anna Cau geleitet, der Kinderbeauftragten der Insel und einer ehemaligen Jugendrichterin. Fünfzehn Restaurants haben sich freiwillig zur Teilnahme bereit erklärt, darunter das Antica Cagliari in Cagliari, das Ristorante Movida in Alghero und das Ristorante Terranostra in Olbia. Der Pilotversuch dauert einen Monat und beginnt in der Woche ab dem 2. November 2026. Er ist Teil einer breiteren Kampagne, die übermäßige Bildschirmnutzung von Kindern eindämmen und Gespräche bei Tisch fördern soll. Die Restaurants beteiligen sich freiwillig, und der Plan sieht vor, das Programm auf derselben freiwilligen Basis auszuweiten.

Was von den Familien verlangt wird

Eltern und Kinder sollen ihre Geräte weglegen, sobald sie sich in einem teilnehmenden Restaurant an den Tisch setzen. Der Guardian schreibt, sie würden dazu verpflichtet, ein anderer Bericht besagt, die Gäste würden lediglich darum gebeten. Einem Bericht zufolge sollen die Geräte bei der Ankunft in Taschen oder in eigens dafür bereitgestellten Körben verstaut werden. Nach der Abgabe erhalten die Familien von den Mitarbeitern ein „Wiedersehens-Set“ mit Brettspielen und Zeichnungen, das vom italienischen Kinderärzteverband entwickelt wurde, damit Unter-18-Jährige ins Gespräch mit ihren Eltern kommen, etwa indem sie von ihrem Tag erzählen. Das Set enthält außerdem eine Broschüre über die Risiken übermäßiger digitaler Nutzung und Tipps zum Umgang mit sozialen Medien zu Hause.

Cau hat das Vorhaben als Unterstützung für Familien und nicht als bloßes Verbot dargestellt und sagte dem Guardian:

„Die Idee ist nicht, sich allein auf Verbote zu verlassen oder die Verantwortung vollständig den Eltern aufzubürden“

Anna Cau

Sie fügte hinzu, das weitere Umfeld solle den Eltern den Rücken stärken und Minderjährigen helfen, mit anderen in Kontakt zu kommen. Die Spiele seien so getaktet, dass sie in ein Mittag- oder Abendessen im Restaurant passen, sagte sie.

Ein Restaurantverband hinter dem Plan

Die Fipe-Confcommercio, ein Verband, der Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbetriebe vereint, hat mit Cau an dem Vorhaben gearbeitet. Ihre sardische Sektion wird von Emanuele Frongia geleitet, der sagte, die 15 Restaurants hätten der Teilnahme bereitwillig zugestimmt. Frongia beschrieb, wie Familienessen zunehmend von langem Schweigen geprägt seien, bei dem jeder auf ein Gerät schaue und einem Kind oft ein Handy gereicht werde, damit es still bleibe. Er argumentierte, Restaurants könnten eine zentrale Rolle dabei spielen, die Nähe wiederherzustellen, die Familien beim Auswärtsessen erlebten.

„Restaurants spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Intimität zu fördern, die Familien beim Auswärtsessen wiederentdecken“

Emanuele Frongia

Nächste Schritte und offene Fragen

Der Plan sieht vor, die Initiative nach dem Pilotversuch auf freiwilliger Basis auszuweiten. Polnischsprachige Berichte besagen, lokale Gastronomen hofften, das Programm auf weitere Restaurants und Cafés in ganz Italien auszudehnen. Die Berichte nennen keinen Zeitplan für die Auswertung der Ergebnisse des Pilotversuchs. Cau hat das Vorhaben als kleinen Schritt innerhalb einer umfassenderen Philosophie bezeichnet, die ihren Umgang mit dem Problem prägt, und sagte:

„Wir brauchen reale Orte, die das Leben von Erwachsenen und Kindern stärken und ihm Raum geben“

Anna Cau

Ihre Äußerungen legen nahe, dass Restaurants eine Art realer Ort sind, der das Familienleben unterstützen kann – neben dem Zuhause.

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