Offenbacher S-Bahn-Stationen bleiben bis 2026 Baustellen – Deutsche Bahn ohne Fertigstellungstermin
Seit über einem Jahr sind drei S-Bahn-Stationen in Offenbach von Gerüsten und Absperrungen umgeben, ein Enddatum ist nicht in Sicht. Die Deutsche Bahn bestätigt, dass die Arbeiten bis 2026 andauern werden.
Umfang der Arbeiten
Drei S-Bahn-Stationen in Offenbach (Kaiserlei, Ledermuseum, Marktplatz) sowie der Frankfurter Bahnhof Mühlberg befinden sich seit mehr als einem Jahr im Umbau. Schwerpunkt ist die Installation neuer Brandschutzanlagen, weshalb die Stationen und die Strecke nach Frankfurt im vergangenen Jahr für Wochen vollständig gesperrt waren. Weitere Modernisierungen umfassen neue Lautsprecher, die klarere Durchsagen ermöglichen sollen.
Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck daran, die Stationen im Offenbacher S-Bahn-Tunnel umfassend zu modernisieren.
Am Marktplatz bleibt eine Rolltreppe außer Betrieb. Gerüste und Absperrungen dominieren weiterhin die Bahnsteige, was regelmäßige Pendler verärgert.
Personalpräsenz und Sicherheit
Da die Brandschutzarbeiten noch andauern, hat die Deutsche Bahn rund um die Uhr zusätzliches Personal eingesetzt. Diese zusätzlichen Mitarbeiter, die vielen Fahrgästen aufgefallen sind, fungieren als Brandwachen und Evakuierungshelfer. Ihre Anwesenheit ist eine Sicherheitsauflage, solange die Bauarbeiten nicht abgeschlossen sind.
Beeinträchtigungen und Zeitplan
Die Bauarbeiten finden hauptsächlich nachts, an Wochenenden und in den Schulferien statt, um die Beeinträchtigungen des Pendlerverkehrs zu minimieren. Diese vorsichtige Terminplanung begrenzt jedoch das Arbeitsvolumen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden kann, was zu der verlängerten Bauzeit beiträgt. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die verbleibenden Aufgaben bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollten – eine Frist, die bereits verstrichen ist.
Ausblick der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn kann nicht sagen, wann die Arbeiten enden werden. In einer Stellungnahme gegenüber den Medien bestätigte das Unternehmen, dass das Jahr 2026 mit Sicherheit noch laufende Bauarbeiten sehen werde. Das Unternehmen räumte ein, dass „baubedingte Zwischenzustände“ bei einem Projekt dieses Umfangs unvermeidbar seien.
Leider lassen sich baubedingte Zwischenzustände bei der Umsetzung eines Projekts dieser Größenordnung nicht vollständig vermeiden.
Ein überarbeiteter Fertigstellungstermin wurde nicht genannt, sodass die Fahrgäste keine klare Erwartung haben, wann die Stationen wieder in den Normalzustand zurückkehren.


