Fußball · Baku

FIFA lässt Russland an der ersten U‑15-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan teilnehmen – Jugendverbot aufgehoben

Vier Jahre nach dem Einmarsch in die Ukraine wird das neue FIFA-Jugendturnier in Aserbaidschan allen Mitgliedsverbänden offenstehen, einschließlich Russland und Belarus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, ANSA.it, Ouest France und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Baku · Aserbaidschan
Wie es dazu kam
  1. 1.05.IOC empfiehlt Aufhebung der Belarus-Sanktionen, behält russische Beschränkungen bei
  2. 25.06.FIFA kündigt U‑15-Weltmeisterschaft an, die allen Mitgliedsverbänden offensteht
  3. 22.10.U‑15-Weltmeisterschaft beginnt in Aserbaidschan; russische Mannschaft soll teilnehmen

Das Verbot seit Februar 2022

Nach dem groß angelegten Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 schlossen die FIFA und die UEFA alle russischen Nationalmannschaften und Vereine gemeinsam von internationalen Wettbewerben aus. Das Verbot hielt Russland von der WM 2022 und der Qualifikation für 2026 fern, obwohl der Russische Fußballverband selbst nie suspendiert wurde. 2023 hob die FIFA die Sperre für U‑17-Jungen- und -Mädchenteams auf, aber europäische Nationen wie die Ukraine und England weigerten sich, gegen russische Mannschaften zu spielen, sodass diese bei diesen Turnieren abwesend blieben.

Das neue Jugendturnier der FIFA

Am 25. Juni 2026 gab die FIFA bekannt, dass ihre erste U‑15-Weltmeisterschaft und das dazugehörige Festival, das vom 22. bis 31. Oktober in Aserbaidschan stattfinden soll, „für Jungenmannschaften aller FIFA-Mitgliedsverbände offen“ sein werde. Die Formulierung, bestätigt durch einen FIFA-Sprecher, schließt Russland und Belarus ein. Das Turnier wird das erste FIFA-Ereignis sein, bei dem eine russische Nationalmannschaft seit dem Verbot von 2022 antreten könnte. Die zweite Ausgabe im Jahr 2027 wird nur Mädchenteams umfassen, und ab 2028 werden sowohl Jungen- als auch Mädchen-U‑15-Teams aller Mitgliedsverbände in getrennten Wettbewerben antreten.

„Die erste Ausgabe wird für Jungenmannschaften aller FIFA-Mitgliedsverbände offen sein, die zweite Ausgabe im Jahr 2027 wird nur Mädchenteams umfassen.“

FIFA

Reaktion aus Moskau

Russlands Sportminister Michail Degtjarjow begrüßte die Entscheidung als Meilenstein. Er nannte sie „einen wichtigen Schritt zur Rückkehr russischer Teams in den internationalen Sport“ und äußerte die Hoffnung, dass es „ein erster Schritt zu einer vollständigen Rückkehr“ russischer Mannschaften in alle Wettbewerbe sein werde.

„Dies ist ein wichtiger Schritt zur Rückkehr russischer Teams in den internationalen Sport.“

Michail Degtjarjow

Infantinos Drängen auf Rückkehr im Jugendbereich

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte im Februar 2026 eine Änderung signalisiert, als er gegenüber Sky sagte, das Verbot russischer Jugendmannschaften „habe nichts gebracht“ und „nur zu mehr Frustration und Hass geführt“. Er argumentierte, dass die Aufhebung des Ausschlusses auf Jugendebene notwendig sei. Auch UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat den anhaltenden Ausschluss russischer Jugendmannschaften von offiziellen Turnieren infrage gestellt.

„Oh, auf jeden Fall. Wir müssen. Ja … zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht.“

Gianni Infantino, FIFA-Präsident

Olympische Sanktionen gehen auseinander

Die FIFA-Entscheidung folgt einer breiteren Neujustierung der Sportsanktionen. Im Mai 2026 empfahl das Internationale Olympische Komitee, die Beschränkungen für belarussische Athleten aufzuheben und ihnen die Teilnahme unter eigener Flagge und Hymne zu erlauben, während russische Athleten weiterhin unter neutralen Bedingungen und außerhalb von Mannschaftswettbewerben bleiben. Die russische Männer-Nationalmannschaft bestreitet weiterhin Freundschaftsspiele und steht auf Platz 34 der FIFA-Weltrangliste; die Frauenmannschaft ist auf Platz 27.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen