Konflikte · Moskau, Naro-Fominsk und Kaluga

Russland meldet 1.214 in der Nacht abgeschossene ukrainische Drohnen, 231 davon bei Moskau

Moskaus Bürgermeister erklärte, zwischen 20:30 Uhr am 28. Oktober und 07:00 Uhr am 29. Oktober seien 613 Drohnen auf die Region Moskau gerichtet gewesen, während drei Moskauer Flughäfen mit Flugbeschränkungen zu kämpfen hatten und zwei Flüge aus der Türkei umkehren mussten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, Bloomberg Business, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau, Naro-Fominsk, Kaluga, Tula · Russland
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Sobianins Zahl der abgefangenen Drohnen steigt von zunächst 57 auf 74
  2. 29.10.Aktualisierung nennt 166 in der Nacht abgeschossene Drohnen
  3. 29.10.Zählzeitraum endet mit 613 auf die Region Moskau gerichteten Drohnen und 231 nahe der Stadt zerstörten

Russlands Bilanz der Nacht

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe in der Nacht 1.214 ukrainische Drohnen über 19 Regionen zerstört – die höchste Zahl einer einzelnen Nacht seit Kriegsbeginn im Februar 2022. Das Ministerium verkündete die Gesamtzahl in einer Erklärung in den sozialen Medien und behauptete zudem neue Drohnenangriffe auf Hafeninfrastruktur und Schiffe in der Ukraine, darunter ein Boot, das nach eigenen Angaben militärische und Dual-Use-Fracht für die Streitkräfte transportierte. Die ukrainische Luftwaffe meldete, sie habe 97 der 112 in der Nacht von russischen Kräften gestarteten Drohnen abgeschossen, und bestätigte Treffer an sieben Orten. Zum Zeitpunkt der Meldung waren keine Opfer oder Schäden bekannt.

Moskaus Zählung und die Flughäfen

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobianin erklärte zunächst, 57 Drohnen seien auf dem Weg in die Hauptstadt, und erhöhte die Zahl der abgefangenen Drohnen gegen 02:15 Uhr Ortszeit auf 74. Warnungen waren in der Region gegen 22:00 Uhr am Mittwoch, dem 28. Oktober, ausgelöst worden. In einer späteren Aktualisierung für den Zeitraum von 20:30 Uhr am 28. Oktober bis 07:00 Uhr am 29. Oktober erklärte er, 613 Drohnen seien auf die Region Moskau gerichtet gewesen, 231 davon seien beim Anflug auf die Stadt zerstört worden. Eine Aktualisierung gegen 05:00 Uhr hatte die Zahl der in der Nacht abgeschossenen Drohnen mit 166 angegeben. Rosawiazija beschränkte vorübergehend Ankünfte und Abflüge in Wnukowo, Domodedowo und Schukowski, hob die Beschränkung in Schukowski nach etwa einer Stunde auf, während die beiden anderen Flughäfen Flugzeuge weiterhin nach besonderen Verfahren abfertigten. Zwei Flugzeuge auf dem Weg von der Türkei nach Moskau mussten nach Angaben unabhängiger russischer Medien unter Berufung auf TASS und Flugverkehrsdaten umkehren.

Angriffe jenseits der Hauptstadt

Bewohner von Naro-Fominsk, rund 56 Kilometer südwestlich des Moskauer Autobahnrings, meldeten in der Nacht mindestens drei Explosionen. Andere Zeugen beschrieben wiederholte Detonationen aus Richtung der Region Kaluga. Diese Explosionen wurden nicht unabhängig bestätigt, Schäden oder Opfer wurden nicht gemeldet. Der Gouverneur von Kaluga, Wladislaw Schapscha, erklärte, in seiner Region seien 170 Drohnen abgeschossen worden, während der Gouverneur von Tula, Dmitri Miljajew, 42 dort neutralisierte Drohnen meldete. In Sterlitamak in Baschkortostan erklärte Bürgermeister Emil Schaimardanow, acht Drohnen seien abgeschossen worden, Trümmer seien auf das Gelände eines Unternehmens gefallen und hätten geringen Schaden verursacht, während die Produktion weiterlief. Das unabhängige Medium Astra identifizierte den Standort als die Baschkirische Soda-Gesellschaft, ein großes Chemiewerk, das auch im August angegriffen worden war.

Abgeschossene Drohnen nach Region, Nacht vom 28. auf den 29. OktoberDrohnen
Region Moskau
231 Drohnen
Region Kaluga
170 Drohnen
Region Tula
42 Drohnen
Sterlitamak, Baschkortostan
8 Drohnen

Daten aus dem Artikeltext

Gipfel und Gespräche als Kulisse

Die Angriffe erfolgten, während Moskau den dritten Russland-Afrika-Gipfel ausrichtete, mit Delegationen aus 48 Ländern, 22 davon von Staatschefs angeführt, wie der Kreml mitteilte. Donnerstag ist der zweite Tag des Gipfels. Moskau und Kiew bereiten sich darauf vor, im November unter US-Vermittlung die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, mehr als viereinhalb Jahre nach Beginn der russischen Großoffensive. Mitte September startete die Ukraine nach Angaben Sobianins rund 1.600 Drohnen auf die Region Moskau – der größte derartige Angriff an einem Tag seit Kriegsbeginn. Am 23. Oktober wurde der Betrieb aller vier großen Moskauer Flughäfen vorübergehend ausgesetzt, was hunderte Flüge betraf.

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