Sicherheit · Kiew, Saratow und Rostow am Don
Russland feuert 36 ballistische Raketen und 172 Drohnen auf die Ukraine ab und trifft das Stromnetz von Kiew
Die Angriffe in der Nacht zum 6. und 7. November beschädigten Umspannwerke, die Strom aus den Kernkraftwerken Riwne und Chmelnyzkyj nach Kiew leiten, und legten die Nordbrücke lahm, während die Ukraine eine Raffinerie in Saratow traf.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von lastampa.it, Adnkronos, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Russland feuerte in der Nacht zum 6. und 7. November 36 ballistische Raketen und 172 Drohnen ab; laut Selenskyj galten alle Raketen Kiew und der umliegenden Region.
Ein Umspannwerk, das die Kernkraftwerke Riwne und Chmelnyzkyj mit Kiew verbindet, wurde getroffen; das Energieministerium der Ukraine meldete Stromausfälle für Verbraucher in fünf Regionen.
Die Nordbrücke über den Dnipro wurde beschädigt und in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.
Selenskyj bezifferte die Bilanz der vergangenen 24 Stunden auf mindestens zwei Tote und 37 Verletzte, eine separate Zählung Selenskyjs nannte neun Verletzte, darunter ein Kind.
Trilaterale Gespräche unter Beteiligung der Vereinigten Staaten sind für den 10. und 11. November in Abu Dhabi angesetzt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, Berlin könne vorerst keine weiteren Patriot-Systeme liefern, und will das Thema beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe Mitte November ansprechen.
- Kurz vor 23:00 Uhr, Freitag, 6. NovemberErste Raketen erreichen Kiew
- Nach Mitternacht, 7. NovemberWeitere Raketeneinschläge treffen Kiew
- Gegen 03:30 Uhr, Samstag, 7. NovemberEine weitere Angriffswelle trifft die Hauptstadt
Nächtlicher Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew
Russland hat in der Nacht vom 6. auf den 7. November 36 ballistische Raketen und 172 Drohnen gegen die Ukraine abgefeuert, wie Wolodymyr Selenskyj mitteilte; alle Raketen seien auf Kiew und die umliegende Region gerichtet gewesen. Das zentrale Luftwaffenkommando der Ukraine meldete, 149 Drohnen und vier Raketen seien abgefangen worden, und 137 der gestarteten Drohnen seien düsengetriebene Modelle vom Typ Shahed gewesen. Die Angriffe erfolgten wenige Stunden, nachdem Selenskyj gewarnt hatte, Russland bereite einen weiteren groß angelegten Angriff auf die Infrastruktur vor. In der Hauptstadt schlugen die ersten Raketen kurz vor 23:00 Uhr am Freitag, dem 6. November, ein, weitere Wellen folgten nach Mitternacht und gegen 03:30 Uhr am Samstag, dem 7. November.
- Gestartete ballistische Raketen
- 36
- Gestartete Drohnen
- 172
- Abgefangene Drohnen
- 149
- Abgefangene Raketen
- 4
Daten aus dem Artikeltext
Energienetz, Brücke und Opferzahlen
Selenskyj sagte, ein Umspannwerk in der Region Kiew, das die Kernkraftwerke Riwne und Chmelnyzkyj mit der Hauptstadt und den zentralen Regionen verbindet, sei getroffen worden; auch Umspannwerke in Winnyzja, Schytomyr, Riwne, Charkiw und Dnipropetrowsk seien beschädigt worden. Die Angriffe galten dem Stromnetz, nicht den Reaktoren selbst. Das Energieministerium der Ukraine erklärte, Übertragungs- und Verteilnetze hätten erhebliche Schäden erlitten, sodass in Dnipropetrowsk, Donezk, Kiew, Schytomyr und Charkiw Verbraucher ohne Strom seien. DTEK bestätigte Ausfälle in einem Teil des Bezirks Browary. Die Nordbrücke, eine der wichtigsten Straßenverbindungen der Hauptstadt über den Dnipro, wurde beschädigt und in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt, während Ingenieure ihren Zustand prüfen. Bürgermeister Vitali Klitschko bezeichnete die Stromversorgung der Hauptstadt als äußerst schwierig, und Selenskyj sagte, ein Kindergarten sei teilweise zerstört worden.
Die Opferzahlen unterscheiden sich je nach Erhebungszeitraum. Selenskyjs Bilanz für die vergangenen 24 Stunden in der gesamten Ukraine liegt bei mindestens zwei Toten und 37 Verletzten, während andere Berichte von etwa einem Dutzend Verletzten ausgingen; eine separate Zählung Selenskyjs nannte neun Verletzte, darunter ein Kind, in der Hauptstadt und zwölf weiteren Regionen. In Kiew meldete Klitschko zunächst mindestens fünf Verletzte, darunter ein 14-jähriges Mädchen, später zählten die Stadtbehörden mindestens sechs, zwei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht. In der Region Kiew meldete die Polizei einen Toten und zwei Verletzte. Im Bezirk Browary wurde ein Mann mit Brand- und Splitterwunden aus den Trümmern eines brennenden Hauses geborgen.
Ukrainische Angriffe in Russland
Die Ukraine traf in derselben Nacht mehrere Ziele in den russischen Regionen Orjol, Saratow und Rostow, darunter eine Ölraffinerie in Saratow, wo nach einem Drohnenangriff ein Feuer ausbrach, wie der Monitoring-Kanal Exilenova Plus berichtete. Gouverneur Roman Busargin sprach von mehreren Verletzten. Auch nahe dem militärischen Werk Almas in Rostow brach ein großes Feuer aus, das später gelöscht wurde. Aus der Stadt Belgorod wurden Explosionen gemeldet; die russische Agentur Ria Novosti berichtete, mindestens eine Person sei verletzt worden.
Diplomatie und westliche Unterstützung
Selenskyj sagte gegenüber CNN, die Waffenruhe bei Oleschky habe gezeigt, dass ein Waffenstillstand ohne lange Vorbereitungen, Abzug von Waffen oder Pufferzonen möglich sei, und das Ergebnis hänge vom politischen Willen Wladimir Putins ab. Trilaterale Gespräche unter Beteiligung der Vereinigten Staaten sind für den 10. und 11. November in Abu Dhabi angesetzt. Donald Trump sagte, die Vereinigten Staaten machten mit Russland und der Ukraine große Fortschritte, und verwies auf Telefonate am 7. November sowie für Montag und Dienstag geplante Treffen; erstmals wollten beide Seiten eine Einigung, die Europa einbeziehen würde. Deutschland wird der Ukraine vorerst keine neuen Patriot-Systeme liefern. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, Berlin müsse die eigenen Bestände sichern, und forderte die Partnerländer zu mehr Engagement auf; das Thema soll beim nächsten Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe Mitte November behandelt werden.
Europas Reaktion und Spaltungen in den USA
Finnland stärkt sein Vorsorgemodell gegen mögliche russische Bedrohungen und setzt dabei auf Schutzräume, Wehrpflicht, Schutz der Infrastruktur und die Einbindung der Bevölkerung, was Helsinki als umfassende Sicherheit bezeichnet. Außenminister Antonio Tajani forderte, hybride Bedrohungen ins Zentrum des G7-Treffens am Montag in Paris zu rücken, nach jüngsten Drohungen und Cyberangriffen; Europol hat für die kommende Woche ein Ermittlungstreffen mit den Polizeikräften der beteiligten Länder angesetzt. Verteidigungsminister Guido Crosetto drängte auf einen Wandel vom Reagieren auf Bedrohungen hin zu deren Verhinderung. Das Wall Street Journal berichtet unterdessen, die Regierung Trump sei im Iran-Konflikt gespalten: JD Vance dränge auf ein Ende des Konflikts, während Pete Hegseth und Brad Cooper vom US-Zentralkommando die Wiederaufnahme der Kämpfe befürworteten. In einem Interview mit 60 Minutes sagte Trump, er möge sein Team, könne aber einige Änderungen vornehmen, und er habe Vertrauen in Hegseth.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- lastampa.itRussische Überfälle auf Energieinfrastruktur: Kiew im Dunkeln. Berlin bremst bei PatriotsRaid russi sulle infrastrutture energetiche: Kiev al buio. Berlino frena sui Patriot · Original auf Italienisch
- AdnkronosKrieg in der Ukraine, weitere russische Überfälle. Selenskyj: „Oleschky zeigt, dass ein Waffenstillstand sofort möglich ist, es hängt nur von Putin ab“Guerra in Ucraina, ancora raid russi. Zelensky: "Oleshky dimostra che tregua possibile subito, dipende solo da Putin" · Original auf Italienisch
- Il Sole 24 OREUkraine, Raketenregen auf Kiew: Energieinfrastruktur getroffen. Selenskyj: „Moskau bereitet sich so auf Verhandlungen vor“Ucraina, pioggia di missili su Kiev: colpite infrastrutture energetiche. Zelensky: "Mosca si prepara così ai negoziati" · Original auf Italienisch
- Il MessaggeroKiew von 36 Raketen getroffen, Albtraum aus Dunkelheit und Kälte. „Stopp der Energieversorgung für 3 Millionen Einwohner“, Nordbrücke beschädigtKiev colpita da 36 missili, incubo buio e freddo. "Stop forniture energetiche a 3 milioni di abitanti", danneggiato il Ponte Nord · Original auf Italienisch
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der die Angriffe und die Äußerungen zur Waffenruhe bei Oleschky meldete
- Vitali Klitschko
- Bürgermeister von Kiew, der über Opfer und Schäden an der Nordbrücke berichtete
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, von dessen politischem Willen laut Selenskyj die Waffenruhe abhängt
- Donald Trump
- US-Präsident, der von Fortschritten mit Russland und der Ukraine sprach
- Boris Pistorius
- Deutscher Verteidigungsminister, der sagte, Berlin könne vorerst keine weiteren Patriot-Systeme liefern
- Antonio Tajani
- Italienischer Außenminister, der forderte, hybride Bedrohungen beim G7-Treffen zu behandeln
- Guido Crosetto
- Italienischer Verteidigungsminister, der zur Prävention von Bedrohungen aufrief
- Pete Hegseth
- US-Verteidigungsminister, dessen Position im Trump-Interview und im WSJ-Bericht behandelt wurde
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der laut Berichten auf ein Ende des Iran-Konflikts drängt
- Roman Busargin
- Gouverneur, der zu Verletzten nach den ukrainischen Angriffen auf russische Ziele zitiert wurde
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