Konflikte · Abu Dhabi, Dnipro und Moskau

Kreml: Europa wird später an den Ukraine-Gesprächen teilnehmen, doch die Runde in Abu Dhabi bleibt trilateral

Moskau erklärt, europäische Staaten würden letztlich eine Rolle bei den Gesprächen über ein Ende des Krieges in der Ukraine spielen, doch die geplante Runde in Abu Dhabi umfasse nur Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten. Im selben Nachrichtenzyklus wurden Angriffe auf Dnipro, Moskau und die Grenzregion Brjansk gemeldet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTP, Notícias ao Minuto und Observador. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Abu Dhabi, Dnipro, Moskau, Brjansk · Vereinigte Arabische Emirate, Ukraine, Russland
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Zelensky bittet Washington, den Termin für das nächste Treffen nach den Zwischenwahlen bekannt zu geben
  2. 3.11.US-Zwischenwahlen
  3. Termin noch nicht festgelegtTrilaterale Gespräche in Abu Dhabi mit Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten

Europas Platz am Verhandlungstisch

Russland akzeptiert inzwischen, dass europäische Staaten letztlich an den Verhandlungen über die Ukraine teilnehmen werden, doch die Details sind noch nicht ausgearbeitet. Kreml-Sprecher Dmitry Peskov sagte einem russischen Radiosender, wie Europa Press berichtete, eine europäische Beteiligung werde irgendwann nötig sein, sei aber noch nicht im Detail erörtert worden. Laut TASS verknüpfte er jedes Anwachsen der Kontakte mit Europa damit, ob dort die Vernunft obsiege. Ein Bericht der Financial Times hatte behauptet, die Vereinigten Staaten würden das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich als europäische Unterhändler in Betracht ziehen. Europäische Regierungen argumentieren, die Gespräche beträfen unmittelbar die Sicherheit des Kontinents und Europa müsse mit am Tisch sitzen, während Kiew erklärt, der Ausschluss der EU und des Vereinigten Königreichs untergrabe die Legitimität der Sicherheitsgarantien, die daraus folgen könnten.

Trilaterales Format und Zeitplan

Peskov bekräftigte, dass die für die kommenden Tage in Abu Dhabi geplanten Gespräche trilateral sein werden und Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten zusammenbringen. Am Donnerstag, 29. Oktober, sagte Volodymyr Zelensky, er wolle, dass Washington den Termin für das nächste Treffen nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag, 3. November, bekannt gebe. Zu den russischen Forderungen gehört der Abzug der NATO-Truppen aus den Nachbarländern, die Moskau als Bedrohung betrachtet, sowie der Anspruch auf einen Teil des ukrainischen Staatsgebiets. Russland überfiel die Ukraine im Februar 2022, und die Quelle merkt an, dass es bereits 2014 die Krim annektiert hatte. Der Konflikt gilt als der tödlichste in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, wobei die genaue Zahl der militärischen und zivilen Opfer unbekannt ist.

Angriffe an der Grenze und in Moskau

Die russischen Behörden beschuldigten ukrainische Kräfte, im Stadtbezirk Bezhitski in der Region Brjansk nahe der Grenze Sprengsätze per Drohne in der Nähe von drei Schulen und 17 Kindergärten verteilt zu haben. Gouverneur Yegor Kovalchuk sagte, mehrere Straßen seien aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, und die Anwohner seien aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben, während die Entminung weiterlaufe. Rettungskräfte mussten eine Frau evakuieren, die mit einem Auto unterwegs war, das von Sprengsätzen umgeben war. Die russischen Grenzregionen Kursk, Brjansk und insbesondere Belgorod werden nach russischer Darstellung nahezu täglich von Kurzstreckendrohnen, Raketen und Artillerie getroffen. Putin wies die Armee an, in den ukrainischen Regionen Sumy und Charkiw eine „Sicherheitszone“ zu schaffen. Ein nächtlicher Angriff mit Hunderten ukrainischer Drohnen erzwang laut The Moscow Times eine vorübergehende Aussetzung des Flugverkehrs an den wichtigsten Flughäfen Moskaus, und der Vorsitzende des Stadtrats bestätigte, dass die Luftabwehr Dutzende auf die Stadt gerichtete Drohnen abschoss. Peskov sagte, die russische Militäroperation müsse fortgesetzt werden, bis diese Bedrohungen vollständig neutralisiert seien. Am 29. Oktober traf eine düsengetriebene Angriffsdrohne tagsüber den Bahnsteig des Bahnhofs von Dnipro, wo Fahrgäste versammelt waren. Ukrainska Pravda meldete mindestens 14 Tote und 14 verletzte Zivilisten, darunter ein Kind in ernstem Zustand. Die staatliche Bahngesellschaft erklärte, der Angriff sei zu einer Zeit starken Fahrgastaufkommens erfolgt; ukrainische Behörden und ausländische Diplomaten verurteilten ihn.

Wirtschaft und weitere Fronten

Die Nationalbank der Ukraine erwartet nun, dass das BIP 2026 um 0,4 % schrumpft, nach einer früheren Prognose von 1,8 % Wachstum, und verweist auf Angriffe auf das Energienetz und die Industrieinfrastruktur, wie The New Voice of Ukraine berichtet. Die Erholung werde davon abhängen, wie schnell der Wiederaufbau der Energieversorgung vorankomme und wie zügig externe Finanzhilfen einträfen. Das ukrainische Marinekommando erklärte, zwei Su-34-Jagdbomber, die es bei einem Angriff mit Neptun-Raketen auf einen Luftwaffenstützpunkt bei Oktjabrski zerstört habe, hätten dem 11. gemischten Fliegerregiment der Russischen Föderation gehört. In Moskau verabschiedete die Staatsduma den Bundeshaushalt für 2027 bis 2029 in erster Lesung ohne Gegenstimmen, wie TASS meldet. Das Finanzministerium erklärte, Änderungen der Steuerregelung für Ölunternehmen seien in diesem Jahr unnötig und unangemessen.

BIP-Wachstumsprognose der Ukraine 2026, Nationalbank%
Frühere Prognose
1.8 %
Revidierte Prognose
-0.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Europäische Union

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