Migration · Ceuta, Madrid und Rabat
Spanien meldet 14.818 von Ceuta nach Marokko zurückgekehrte Migranten – Vivas sagt, die Stadt fühle sich weiterhin überrannt
Spaniens Regierung teilt mit, 14.818 Menschen, die Ende Juli nach Ceuta gelangt waren, seien nach Marokko zurückgekehrt – 995 mehr als in der Vorwoche. Ceutas Präsident sagt, drei Monate später sei die Krise nicht beendet, und der Haushalt der Stadt für 2027 sei auf 448,48 Millionen Euro gestiegen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, europa press, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Elma Saiz sagte, 14.818 Menschen seien nach Marokko zurückgekehrt, 995 mehr als in der Vorwoche, davon 14.180 freiwillige Rückkehr und 638 Ausweisungen.
Juan Jesús Vivas sagte am 3. November, die Invasion hätte vermieden werden können, und verwies auf einen Anstieg der Kriminalität um 60 % und der Anrufe bei der 112 um 300 %.
El Confidencial berichtet von 3.331 Minderjährigen unter der Vormundschaft Ceutas, nach 180 Anfang 2026, während die Regierung 3.650 Minderjährige im regionalen Schutzsystem zählt.
Der Haushalt der Stadt für 2027 umfasst 448,48 Millionen Euro, 5,38 % mehr als 425,5 Millionen, und enthält einen Eventualfonds von 4,3 Millionen Euro.
Wöchentliche Rückführungen nach Marokko
Am Dienstag, 3. November, teilte die spanische Regierung mit, 14.818 Migranten, die während des Massenandrangs am 30. und 31. Juli nach Ceuta gelangt waren, seien nach Marokko zurückgekehrt. Das sind 995 mehr als in der Vorwoche, wie aus der wöchentlichen Datenaktualisierung der Regierung hervorgeht. Von diesen Rückführungen erfolgten 14.180 freiwillig und 638 waren Ausweisungen im Rahmen förmlicher Verfahren. Ministerin Elma Saiz, die auch als Regierungssprecherin fungiert, nannte die Zahlen auf der Pressekonferenz nach dem Ministerrat. Sie fügte hinzu, seit dem 30. Juli hätten 6.113 Menschen ein Triage-Verfahren durchlaufen, um identifiziert zu werden und Unterstützung zu erhalten.
„In dieser Woche sind bereits 14.818 Menschen nach Marokko zurückgekehrt, 995 mehr als in der vergangenen Woche, davon 14.180 freiwillige Rückkehr und 638 Ausweisungen.“
- Freiwillige Rückkehr
- 14180 Personen
- Ausweisungen
- 638 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Aufnahmezentren und Minderjährige
Saiz sagte, die Regierung arbeite daran, die temporären Aufnahmezentren in Ceuta „so schnell wie möglich“ abzubauen, damit die Stadt zur Normalität zurückkehren könne. Diese Zentren waren zwischen August und Oktober eingerichtet worden, um irreguläre Migranten unterzubringen, die auf der Straße gelebt hatten. Von den Minderjährigen sind 135 mit ihren Familien wieder zusammengeführt und 181 im Rahmen von Artikel 35 des Ausländergesetzes in andere Regionen verlegt worden. In 89 Fällen wurden Berichte nach Marokko geschickt, mit dem Ziel, diese Minderjährigen zu ihren Familien zurückzuführen; ob Marokko geantwortet oder zugestimmt hat, sagte Saiz nicht. Die Regierung zählt 3.650 Minderjährige im regionalen Schutzsystem.
Vivas erneuert Vorwürfe gegen Madrid
Drei Monate nach der Krise wiederholte Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas am Dienstag, 3. November, im Palacio de la Asamblea seine Kritik an der Zentralregierung. Er warf Marokko vor, Ceuta destabilisieren zu wollen und, wie er es nannte, annexionistische Bestrebungen wiederzubeleben, und er bezeichnete die Haltung der Zentralregierung gegenüber Rabat als schamlose Unterwerfung. Vivas sagte, die Zentralregierung habe Geheimdienstberichte und lokale Forderungen nach einem Alarmzustand, einem einheitlichen Kommando, einer Verstärkung der Sicherheitskräfte und einem Armeeeinsatz ignoriert. Nach seinen Worten hätte die Invasion vermieden werden können, wenn die Zentralregierung gehandelt hätte, wie sie es hätte tun müssen:
„Die Invasion hätte vermieden werden können, wenn die Zentralregierung gehandelt hätte, wie sie es hätte tun müssen.“
Vivas sagte zudem, die Stadt beherberge inzwischen Aufnahmeplätze für mehr als 11.000 Menschen, ihre Bevölkerung sei um 20 % gewachsen und die Kriminalität um 60 % gestiegen. Er verwies auf einen Anstieg der Anrufe bei der Notrufnummer 112 um 300 % und der Zwischenfälle im Hafen um 1.200 % und sagte, die Bewohner fühlten sich weiterhin überrannt.
Haushalt und Minderjährige in Obhut
Der Haushaltsrahmen für Ceuta 2027 beläuft sich auf 448,48 Millionen Euro, 5,38 % mehr als die 425,5 Millionen des Vorjahres. Finanzrätin Kissy Chandiramani nannte ihn einen „Kriegshaushalt“. Anfang 2026 betreute die Stadt 180 unbegleitete ausländische Minderjährige, doppelt so viele wie ihre kritische Kapazität von 90 Plätzen, während El Confidencial berichtet, dass Ceuta inzwischen 3.331 Minderjährige unter seiner Vormundschaft hat. Die Stadt hat rund zwanzig Aufnahmeeinrichtungen eröffnet, zehn davon neu seit Juli, und 6 Millionen Euro als „crédito indisponible“ eingefroren, bis Spanien die geschuldeten Sondermittel überweist. Für den neuen strategischen Fonds „Ceuta no se rinde“ wurde ein Eventualfonds von 4,3 Millionen Euro eingerichtet.
- Anfang 2026
- 180 Minderjährige
- Gemeldet am 2. November 2026
- 3331 Minderjährige
Daten aus dem Artikeltext
Lage vor Ort
Le Soir berichtete am 2. November, die Temperaturen seien gesunken und die soziale Spannung seit der Massenankunft abgeflaut. Strandlager seien geräumt worden, und Ausweisungen von Migranten nach Marokko würden nun täglich vollzogen. Der Bericht nannte die Zahl der Zurückgeführten mit knapp 14.000, während sich noch etwa 7.000 Menschen in Aufnahmezentren befänden. Zudem schätze die von Vivas geführte Exekutive, dass 4.000 weitere Menschen noch nicht identifiziert worden seien. Diese Zahlen stammen aus der Zeit vor der am 3. November veröffentlichten Aktualisierung der Regierung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónDrei Monate später weist Vivas erneut auf Sánchez wegen der „Invasion“ von Ceuta hin: „Er hätte sie verhindern können“Tres meses después, Vivas vuelve a señalar a Sánchez por la "invasión" de Ceuta: "Pudo impedirla · Original auf Spanisch
- europa pressDie Regierung beziffert die Zahl der aus Ceuta zurückgekehrten Migranten auf 14.818El Gobierno cifra en 14.818 los migrantes de Ceuta retornados a... · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDie Regierung beziffert die Zahl der irregulären Einwanderer in Ceuta, die bereits nach Marokko zurückgekehrt sind, auf 14.818El Gobierno cifra en 14.818 los inmigrantes irregulares en Ceuta que ya han regresado a Marruecos · Original auf Spanisch
- EL MUNDOJuan Jesús Vivas prangert drei Monate territorialer Krise in Ceuta an und wirft Sánchez mangelnden politischen Willen vor: „Wir haben das Gefühl, immer noch besetzt zu sein“Juan Jesús Vivas denuncia tres meses de crisis territorial en Ceuta y recrimina a Sánchez su falta de voluntad política: "Tenemos la sensación de seguir estando invadidos" · Original auf Spanisch
- Elma Saiz
- Spanische Ministerin für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration sowie Regierungssprecherin, die die wöchentlichen Rückführungszahlen vorstellte
- Juan Jesús Vivas
- Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, der der Zentralregierung vorwirft, die Krise nicht verhindert zu haben
- Kissy Chandiramani
- Finanzrätin von Ceuta, die den Haushalt 2027 als Kriegshaushalt bezeichnete
- Pedro Sánchez
- Regierungschef Spaniens, den Vivas wegen des Umgangs mit der Krise kritisiert
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