Sicherheit · Urda, Toledo und Sevilla

Fátima Báñez stirbt beim Zugunglück von Urda; RTVE entschuldigt sich für Beitrag über ihre Arbeitsmarktreform

Die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez ist bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Urda bei Toledo ums Leben gekommen. RTVE Noticias entschuldigte sich, nachdem der Sender in seinem Beitrag über ihren Tod ihre Arbeitsmarktreform von 2012 erwähnt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Toledo, Sevilla · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Báñez wird unter den Toten des Zugunglücks von Urda gemeldet, mindestens 69 Menschen kommen ums Leben
  2. 29.10.Die CEOE bestätigt ihren Tod, PP-Führungskräfte würdigen sie, und RTVE löscht seinen Beitrag und entschuldigt sich

Eine Karriere, die mit der Arbeitsmarktreform von 2012 verbunden ist

Fátima Báñez, 59 Jahre alt, wurde in San Juan del Puerto in der Provinz Huelva geboren und war von 2011 bis 2018 Arbeitsministerin – während der gesamten Amtszeit der Regierung von Mariano Rajoy. Die Maßnahme, die ihre Zeit im Amt prägte, war die Arbeitsmarktreform von 2012. Sie war der Auslöser für einen der letzten großen Generalstreiks in Spanien und zog anhaltende Kritik von Gewerkschaften und der Linken auf sich. Zuvor saß sie von 2000 bis 2019 im Abgeordnetenhaus, ehe sie sich aus der aktiven Politik zurückzog. Der Volkspartei blieb sie als Mitglied des Beirats der Stiftung Reformismo 21 verbunden, die Alberto Núñez Feijóo gegründet hatte. Im Jahr 2020, während der Corona-Krise, holte sie der Unternehmerverband CEOE für sein Projekt „Empresas que ayudan“ an Bord, später stand sie der CEOE-Stiftung vor.

Der Unfall und ihre letzte Reise

Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen bei Urda in der Provinz Toledo zusammen, nach Berichten vom Mittwoch, 28. Oktober, starben mindestens 69 Menschen. Báñez war auf dem Weg nach Sevilla, um an einem Unternehmertag des andalusischen Unternehmerverbands teilzunehmen, wo sie den Regionalpräsidenten von Andalusien, Juanma Moreno, treffen sollte. Hinweise, dass sie sich in einem der verunglückten Züge befand, tauchten am Mittwoch auf, am Donnerstag, 29. Oktober, bestätigte die CEOE ihren Tod. Bereits am Mittwoch hatte Feijóo seine Besorgnis geäußert, als er erfuhr, dass sie unter den Vermissten war. Die Rede, die er für seinen ersten Auftritt nach dem Unglück vorbereitet hatte, enthielt ein Foto der beiden aus dem Jahr 2017, aufgenommen, als er die Regionalregierung Galiciens (Xunta de Galicia) führte und sie das Arbeitsministerium leitete.

Würdigungen von der PP und aus der Wirtschaft

Generalsekretär Miguel Tellado nannte sie „eine großartige Person und eine außergewöhnliche Dienerin der Allgemeinheit“ und sagte, sie habe sich ihr politisches Vermächtnis verdient. Feijóo erklärte, die gesamte Partei trauere um sie, und beschrieb sie als unermüdliche Frau, loyale Freundin und jemanden, der stets dem Ziel verpflichtet gewesen sei, das Leben der Spanierinnen und Spanier zu verbessern. Er versprach, ihr Andenken und das der anderen Opfer zu ehren, und sprach ihrem Ehemann und ihren Kindern sein Beileid aus.

„Wir werden ihr Andenken und das aller Opfer ehren.“

Alberto Núñez Feijóo, PP-Vorsitzender und Ministerpräsidentschaftskandidat

Ester Muñoz, die Sprecherin der Partei im Kongress, nannte sie eine starke, brillante und arbeitsame Frau, während Alicia García, die PP-Sprecherin im Senat, sie als großartige Frau und wunderbare Kollegin würdigte. Antonio Garamendi, der Präsident der CEOE, schrieb, er trauere um eine Präsidentin, Kollegin und Freundin, und beschrieb sie als einen der großzügigsten Menschen, die er gekannt habe.

RTVEs Beitrag und die Entschuldigung

RTVE Noticias teilte auf X ein Video aus der Sendung Telediario über ihren Tod und beschrieb sie darin als Architektin der Arbeitsmarktreform von 2012, gegen die die Gewerkschaften mit einem Generalstreik protestiert hatten. Die Formulierung rief wegen ihres Zeitpunkts und ihres Kontexts Kritik hervor, und PP-Vertreter reagierten scharf. Cayetana Álvarez de Toledo teilte den Beitrag und nannte die Überschrift „widerwärtig“ und den Sender „unanständig“. RTVE löschte die Nachricht und veröffentlichte anschließend eine neue, in der der Sender einräumte, die gewählte Information sei für die Nachricht von ihrem Tod nicht angemessen gewesen.

Die Folgenachricht des Senders enthielt diese Zeile:

„Unser aufrichtiges Beileid gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.“

RTVE Noticias

Der Konzern räumte ein, dass die Information, die er an die Nachricht von Báñez' Tod angehängt hatte, nicht hätte verwendet werden dürfen.

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