Einzelsport · Saint-Malo, Pointe-à-Pitre und Roscoff

Route du Rhum: Armel Le Cléac'h kentert, Beyou gibt auf, Boris Herrmann klettert auf Platz zwei

Armel Le Cléac'h ist in der Nacht zu Mittwoch, 4. November, rund 550 Seemeilen nordwestlich der Azoren gekentert – der jüngste Fall in einer Serie von Aufgabeerklärungen bei der 13. Route du Rhum. Die Rennleitung teilte mit, er sei unverletzt und habe seinen Notrufsender ausgelöst, während die Rettungsmaßnahmen anliefen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, stern.de, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Saint-Malo, Pointe-à-Pitre, Roscoff · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Der Frachter Maersk Colombus nimmt Joyon auf
  2. 3. November, abendsMatthieu Perraut kentert 400 Seemeilen nördlich der Azoren
  3. 4.11.Armel Le Cléac'h kentert rund 550 Seemeilen nordwestlich der Azoren

Drei Kentervorfälle an den ersten Tagen

Die 13. Route du Rhum, ein Einhandrennen von Saint-Malo nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, ist am Sonntag, 1. November, mit 115 Skippern in sechs Klassen gestartet. Innerhalb von drei Tagen nach dem Start kenterten drei große Trimarane unter rauen Bedingungen, und die Liste der Aufgabeerklärungen wurde immer länger. Eine Quelle nennt eine Streckenlänge von 3.452 Seemeilen, eine andere 3.542. Die schnellsten Boote werden am Wochenende auf Guadeloupe erwartet, die Imocas eine Woche später.

Le Cléac'h kentert in der Ultim-Klasse

Armel Le Cléac'h, 49, ein früherer Vendée-Globe-Sieger, lag auf dem 32 Meter langen Maxi Banque Populaire XI in der Ultim-Klasse auf Platz zwei, als sein Boot am Mittwoch, 4. November, gegen 5.30 Uhr Pariser Zeit kenterte. Die Rennorganisation erklärte, das Boot sei rund 550 Seemeilen nordwestlich der Azoren umgeschlagen, er sei unverletzt. Er blieb im gekenterten Rumpf, löste seinen Notrufsender aus und hielt Kontakt zum technischen Team an Land. Rettungsmaßnahmen unter Leitung von CROSS Jobourg und MRCC Boston liefen, und die Organisatoren erklärten, es werde alles eingesetzt, um ihn schnell zu erreichen. Es war nach einem Vorfall im Jahr 2018 seine zweite Kenterung in diesem Rennen.

Joyon, Perraut und weitere Rückzüge

Francis Joyon, 70 Jahre alt und Sieger von 2018, kenterte am Montag, 2. November, gegen 15.00 Uhr in der Keltischen See. Der Frachter Maersk Colombus nahm ihn am Abend gegen 23.00 Uhr auf, und die Rennleitung teilte mit, es gehe ihm gut, er solle in Irland an Land gebracht werden. Der Ocean Fifty Elvest von Matthieu Perraut kenterte am Dienstagabend 400 Seemeilen nördlich der Azoren. Die Rennleitung erklärte, es gehe ihm gut, er warte auf Rettung und habe sofort Kontakt aufgenommen. Charles Caudrelier, der Titelverteidiger, gab am Dienstag nach schweren Foilschäden auf. Jérémie Beyou, einer der Favoriten in der Imoca-Klasse, zog sich am Nachmittag aus medizinischen Gründen zurück, und die Rennleitung erklärte in ihrer Mitteilung:

„Da Jérémies Gesundheitszustand es ihm nicht erlaubt, unter Rennbedingungen weiterzusegeln, ist er derzeit auf dem Weg zu den Azoren.“

Rennleitung der Route du Rhum

Armel Tripon gab wegen eines Ruderproblems auf, Fabien Delahaye wegen einer Verletzung. Violette Dorange und Romain Pilliard kollidierten, beide blieben unverletzt, und sie liefen den Nothafen Roscoff an.

Herrmann und die Ultim-Führung

Boris Herrmann, 45, aus Hamburg segelt die neue Malizia 4 in seinem ersten Einhandrennen mit dem Boot. Nach der dritten Nacht lag er in der Imoca-Klasse auf Platz zwei hinter dem Führenden Corentin Horeau auf MACSF, und er kam mit den rauen Bedingungen gut zurecht. Sein Team nutzt das Rennen zugleich zur Vorbereitung auf The Ocean Race, das am 17. Januar 2027 startet, während sein langfristiges Ziel ein dritter Vendée-Globe-Start 2028/2029 ist.

In der Ultim-Klasse übernahm Thomas Coville auf Sodebo beim Kontrollpunkt um 08.00 Uhr am Mittwoch die Führung von Tom Laperche auf SVR Lazartigue, nachdem er eine südlichere Route gesegelt war, die ihm offenbar geholfen hat. Coville lag 1.854 Seemeilen vor dem Ziel auf Guadeloupe, weniger als eine Seemeile trennte ihn von Laperche. Laperche, 29, sagte:

„Der Wind war wirklich instabil, und wir konnten keine guten Durchschnittsgeschwindigkeiten zusammenbringen.“

Tom Laperche, 29-jähriger Skipper von SVR Lazartigue

Laperche hat noch nicht sein letztes Wort gesprochen, und der Abstand an der Spitze bleibt sehr klein.

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