Regierung · Bukarest

Gesundheitsminister Rogobete wirft Ex-Premier Bolojan Lügen bei Kürzungen im Gesundheitsbudget vor

Rumäniens Gesundheitsminister erklärte am Freitag, 30. Oktober, offizielle Zahlen widersprächen der Kritik des ehemaligen Premierministers Ilie Bolojan. Er sagt, eine Kürzung von 200 Millionen Lei bei den Rettungsdiensten sei rückgängig gemacht worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, HotNews.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2026, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Anfang 2026Rogobete zufolge beantragte er 660 Millionen Lei für die Rettungsdienste, und Bolojan strich 200 Millionen Lei aus dieser Summe
  2. Mai 2026Ein Misstrauensvotum führt zur Entlassung der Regierung Bolojan
  3. 30.10.Die Regierung verabschiedet die Haushaltsberichtigung, die Rogobete zufolge den Rettungsdiensten rund 200 Millionen Lei zurückbrachte

Bolojans Kritik am berichtigten Haushalt

Gesundheitsminister Alexandru Rogobete konterte am Freitag, 30. Oktober, den ehemaligen Premierminister Ilie Bolojan, der erklärt hatte, der Großteil der für das Gesundheitswesen berichtigten Summen spiegle Rogobetes Versäumnis wider, Geld nach Prioritäten statt nach Vorlieben oder Interessen zuzuweisen. Bolojan verwies zudem auf europäische Fonds in Höhe von 700 Millionen Lei, die das Ministerium nicht abgerufen habe – eine Anspielung auf PNRR- und Kohäsionsmittel. Die Regierung unter Luca Niculescu verabschiedete an diesem Tag die Haushaltsberichtigung, die laut Rogobete das Gesundheitsbudget um 8,3 Milliarden Lei erhöhte. Rogobete, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (PSD), antwortete am Freitagabend in einem Facebook-Beitrag und erklärte, die Zahlen widerlegten Bolojan. Bolojan führt die Nationalliberale Partei (PNL), und seine Äußerungen folgten auf die Verabschiedung der Berichtigung.

Rogobetes Darstellung der Finanzierung der Rettungsdienste

Rogobetes Facebook-Antwort begann mit einer direkten Herausforderung Bolojans.

„Herr Bolojan, die Zahlen lügen nicht, anders als Sie! Haben Sie denn keine Grenze beim Manipulieren der Menschen?“

Alexandru Rogobete, Rumäniens Gesundheitsminister

Rogobete sagt, er habe zu Jahresbeginn 660 Millionen Lei beantragt, um die Rettungsdienste zu finanzieren, doch Bolojan, damals Premierminister, habe diese Summe um 200 Millionen Lei gekürzt. Er argumentiert, die Kürzung sei vorgenommen worden, damit die Regierung niedrigere Ausgaben und ein kleineres Defizit melden könne. Ihm zufolge brachte die Berichtigung vom Freitag den Rettungsdiensten rund 200 Millionen Lei zusätzliche Mittel – genau der Betrag, der zu Jahresbeginn gestrichen worden sei. Er warf Bolojan Heuchelei vor und fragte, wer die Haushaltsschätzung falsch eingeschätzt habe: er, weil er das benötigte Geld beantragt habe, oder Bolojan, weil er es gekürzt habe. Er sagte zudem, Bolojan habe bei den Rettungsdiensten eine Finanzkrise verursacht und schiebe nun die Schuld auf jene, die davor gewarnt hätten.

Chronologie des Streits

Der Streit zieht sich durch mehrere datierte Momente im Jahr 2026. Rogobete hatte dasselbe Gesundheitsressort vor einem Misstrauensvotum im Mai 2026 inne, nach dem die Regierung unter Bolojan entlassen wurde. Der Finanzierungsantrag zu Jahresbeginn und die Kürzung sind nur aus Rogobetes Darstellung bekannt, die Bolojans Äußerungen bestreiten. Die folgende Grafik stellt diese Etappen der Berichtigung vom Freitag gegenüber.

Der Propaganda-Vorwurf

Rogobete weitete die Auseinandersetzung dann zu einem grundsätzlichen Vorwurf gegen Bolojans Bilanz im Gesundheitswesen aus. Seine Position fasste er in einem Satz zusammen.

„Sie können nicht 200 Millionen Lei kürzen, Blockaden verursachen, anderen die Schuld geben und sich dann im Fernsehen als „Retter“ aufspielen.“

Alexandru Rogobete, Rumäniens Gesundheitsminister

Er schrieb weiter, Gesundheitsversorgung dürfe nicht als Werkzeug politischer Botschaften dienen, und warf Bolojan Propaganda vor. Er schrieb, der ehemalige Premierminister habe dem Gesundheitssystem zu viel Schaden zugefügt und zu viele Krisen verursacht, als dass seinen Worten Gewicht zukommen könne.

„Herr Bolojan, die Gesundheit der Menschen ist keine Rechenübung und kein Instrument politischer Propaganda!“

Alexandru Rogobete, Rumäniens Gesundheitsminister

Rogobete stützt seinen Fall auf die eine Zahl von 200 Millionen Lei, die seiner Darstellung nach gekürzt und dann wiederhergestellt wurde. Sowohl der Antrag über 660 Millionen Lei als auch die spätere Berichtigung werden von ihm dargestellt und in der Berichterstattung nicht unabhängig bestätigt; die Zahlen stehen daher als seine Behauptungen gegen Bolojans Darstellung.

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Quellen und Kontext

Bukarest · Rumänien

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