Konflikte · Amsterdam

Tausende demonstrieren in Amsterdam beim Rode-Lijn-Protest für niederländische Maßnahmen gegen Israel

Die vierte Rode-Lijn-Demonstration hat am 8. November Tausende auf den Amsterdamer Museumplein gebracht. 13 Organisationen fordern das niederländische Kabinett auf, gegen Israel vorzugehen. Ministerpräsident Rob Jetten nimmt nicht teil.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Telegraaf und NOS. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Amsterdam · Niederlande
Wie es dazu kam
  1. 8.11.Der Rode-Lijn-Protest beginnt auf dem Museumplein
  2. 8.11.Der Marsch soll vom Museumplein starten

Eine Menge füllt den Museumplein

Die vierte Rode-Lijn-Demonstration begann am Sonntag, 8. November, gegen 13 Uhr auf dem Amsterdamer Museumplein, wo Reporter der Telegraaf gegen Mittag schätzungsweise Tausende Menschen versammelt sahen. Die Teilnehmer trugen rote Kleidung oder Accessoires, viele schwenkten palästinensische Flaggen. Auf Transparenten stand „Zionisme is racisme“, „Geen Nederlandse steun aan apartheid“ und „Palestina Vrij“, gerufen wurden unter anderem „Free free Palestine“ und ein Slogan, wonach die Niederlande finanzierten, während Israel bombardiere. Dreizehn Organisationen beteiligen sich, darunter Amnesty International, Oxfam Novib, Save the Children, PAX, die Rotterdam Palestina Coalitie und die Palestijnse Gemeenschap Nederland. Die Organisatoren fordern das Kabinett auf, wegen der Gewalt gegen Palästinenser Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen.

Forderungen und Redner

Die Organisatoren rufen das Kabinett von Ministerpräsident Rob Jetten auf, maximalen politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auszuüben, um das zu beenden, was sie als illegale Besetzung Palästinas bezeichnen. Moderatorin Hasna el Maroudi von Omroep Zwart eröffnete die Veranstaltung. Die palästinensische Journalistin Amal Helles, die aus Gaza in die Niederlande geflohen ist, sprach in englischer Sprache zum Publikum und sagte, niemand sei frei, solange Palästina nicht frei sei. Die frühere Ministerin Lilianne Ploumen, von der Telegraaf als ehemalige PvdA-Ministerin bezeichnet, und Omar Barghouti, Mitbegründer der Kampagne Boycott, Divestment, Sanctions (BDS), wurden ebenfalls als Redner genannt. Auch Medhat Alamawi von der Palestijnse Gemeenschap Nederland stand auf der Rednerliste. Die früheren Politiker Job Cohen und Jozias van Aartsen schlossen sich dem Marsch an, was am 7. November bekannt wurde.

Jetten bleibt fern

Rob Jetten nahm an der Ausgabe im Mai 2025 als D66-Chef teil, doch nun, als Ministerpräsident, lässt er diese aus. Er sagt, er habe jetzt „eine andere Rolle“. Als D66-Chef sprach er 2025 von einem Völkermord in Gaza, als Regierungschef verwendet er diesen Begriff nicht mehr. Auf die Frage nach dem Grund sagte er, das Kabinett habe die Pflicht, alles zu tun, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die vorangegangene Ausgabe im Oktober 2025 zog nach Angaben von NOS schätzungsweise 250.000 Menschen an – ein Wert, an dem sich die heutige Teilnehmerzahl messen lassen muss.

Route und Zeitplan

Der Marsch soll gegen 13.45 Uhr vom Museumplein starten. Er führt über Stadhouderskade, Overtoom, Amstelveenseweg, Cornelis Krusemanstraat und De Lairesestraat und kehrt dann zum Platz zurück. NOS berichtet, die Route mache zudem einen Bogen um den Vondelpark. Die Reihenfolge der wichtigsten Etappen des Tages zeigt die folgende Grafik.

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