Radsport · Villars-sur-Ollon, Aarburg und Lausanne
Marlen Reusser gewinnt dritte Tour de Suisse mit Solofahrt auf der finalen Bergetappe
Die Schweizer Fahrerin setzte sich gegen frühe Angriffe von Elisa Longo Borghini und einen späten Vorstoß von Cédrine Kerbaol durch, gewann die Königsetappe und sicherte sich den Gesamtsieg mit 1 Minute und 31 Sekunden Vorsprung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, watson.ch/, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Reusser fügt der Sammlung den Titel von 2026 hinzu, nach ihren Siegen 2023 und 2025, und wird damit zur erfolgreichsten Fahrerin in der jüngeren Geschichte des Rennens.
Sie konterte Longo Borghini früh, kontrollierte die Führungsgruppe und setzte sich dann innerhalb des letzten Kilometers von Kerbaol ab, um solo zu gewinnen.
Mit 1 Minute und 31 Sekunden ist der Abstand zur Zweitplatzierten etwa dreimal so groß wie ihr Vorsprung von 2025 und deutlich über dem von 2023.
Reussers Form stellte sich schnell nach einem gestörten Frühjahr und einem Giro-d'Italia-Finish vor nur zwei Wochen ein, bei dem sie an den Anstiegen Probleme hatte.

Marlen Reusser hat am Sonntag ihren dritten Tour-de-Suisse-Titel ihrer Karriere hinzugefügt, indem sie die entscheidende Bergetappe in Villars-sur-Ollon gewann. Die 34-jährige Bernerin war am Vortag mit einem Zeitfahrsieg in Aarburg ins Gelbe Trikot gefahren und geriet am letzten Tag nie in Gefahr.
Wie das Rennen verlief
Über 100 Kilometer und 3.000 Höhenmeter machten diese Ausgabe zur schwersten seit der Wiederbelebung des Rennens im Jahr 2021. Longo Borghini, die nur zehn Sekunden Rückstand ins Rennen ging, startete einen frühen Angriff, wurde aber schnell von Reusser kontert und mehr als 50 km vor dem Ziel abgehängt. Eine vierköpfige Gruppe mit Reusser, Kasia Niewiadoma, Kerbaol und Femke de Vries blieb im zweiten Teil des Rennens lange zusammen.
„Es war eine sehr schwere Etappe, vor allem im Schlussanstieg. Auch die Hitze hatte einen Einfluss, ich bin wirklich erschöpft.“
Innerhalb des letzten Kilometers griff Kerbaol an, aber Reusser hatte genug Kraft, um sich zu lösen und solo über die Linie zu fahren – ihr zweiter Etappensieg in Folge.
Gesamtwertung
Kerbaol wurde Zweite der Gesamtwertung mit 1:31 Rückstand, während Niewiadoma durch ihren aggressiven Schlussanstieg auf den dritten Platz vorrückte, 2:02 zurück. Longo Borghini verlor fast zehn Minuten und fiel ganz vom Podium. Steffi Häberlin war mit 5:04 Rückstand als Sechste die zweitbeste Schweizerin.
- 2023
- 62 Sekunden
- 2025
- 36 Sekunden
- 2026
- 91 Sekunden
Daten aus dem Artikeltext
Reussers Vorsprung von 91 Sekunden ist der größte ihrer drei Tour-de-Suisse-Siege, nach ihrem 62-Sekunden-Sieg 2023 und einem knappen Vorsprung von 36 Sekunden im Jahr 2025.
Reussers Rückkehr nach Verletzung
Der Sonntagssieg krönt eine Wende nach einem von Verletzungen geprägten Frühjahr. Reusser beendete erst vor zwei Wochen den Giro d'Italia, wo sie an den entscheidenden Anstiegen abgehängt worden war.
„Ich war ziemlich zuversichtlich, aber es ist kaum zwei Wochen her, seit ich den Giro beendet habe, wo es einigen Fahrerinnen gelang, mich abzuhängen. Dieser Erfolg bestätigt, dass wir in der Zwischenzeit an den richtigen Dingen gearbeitet haben.“
Ausblick auf die Tour de France
Der Sieg ist ein wichtiger Vertrauensschub vor der Tour de France Femmes, die am 1. August in Lausanne startet. Reusser war bei der Vuelta a España bereits zweimal Zweite, hat aber noch nie eine Grand Tour gewonnen. Sie räumte ein, dass noch Arbeit vor ihr liegt.
„Ich leide noch ein wenig, aber wir haben aus den Fehlern des Giro gelernt, wo mir die Kraft fehlte. Jetzt brauche ich Höhentraining. Im Vergleich zu anderen Fahrerinnen fehlt mir auch viel Training.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- rts.chTour de Suisse: Marlen Reusser avoue être cramée après sa victoire
- watson.ch/Marlen Reussers Triumphfahrt zum dritten Gesamtsieg an der Tour de Suisse
- SRF NewsTriumph in Villars-sur-Ollon - Mit 2. Etappensieg: Reusser gewinnt zum 3. Mal die Tour de Suisse
- Neue Zürcher ZeitungMarlen Reusser gewinnt die Tour de Suisse
- Marlen Reusser
- Schweizer Radrennfahrerin bei Movistar, dreifache Tour-de-Suisse-Siegerin
- Elisa Longo Borghini
- Italienische Radrennfahrerin bei UAE TDQ, vor der Schlussetappe Gesamtzweite
- Cédrine Kerbaol
- Französische Radrennfahrerin bei EF Education-Oatly, Gesamtzweite
- Kasia Niewiadoma
- Polnische Radrennfahrerin bei Canyon/Sram, Gesamtdritte
- Femke de Vries
- Niederländische Radrennfahrerin bei Visma-Lease a Bike, Teil der letzten Führungsgruppe
- Steffi Häberlin
- Schweizer Radrennfahrerin, Gesamtsechste und zweitbeste Schweizerin
- Orte
- Lausanne
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