Kunst & Bücher · Bukarest und Assen

Coțofenești-Helm nach Diebstahl 2025 kurz vor Abschluss der Restaurierung – Präsentation im Januar 2027

Der dakische Helm von Coțofenești, im April 2026 sichergestellt, wurde am Montag, 2. November, im Nationalen Geschichtsmuseum Rumäniens vorgestellt. Der Wangenschutz muss noch wieder befestigt werden, bevor der Helm in seiner normalen Position gezeigt werden kann; eine Präsentation ist für den 15. Januar 2027 geplant.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Digi24, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Assen · Rumänien, Niederlande
Wie es dazu kam
  1. 21.04.Helm erreicht Rumänien unter dem Geleit von Spezialkräften
  2. 2.11.Helm im Nationalen Geschichtsmuseum Rumäniens vorgestellt
  3. 15.01.Geplante Ausstellung zum Tag der Nationalkultur

Diebstahl und Sicherstellung

Der Helm von Coțofenești, ein dakischer Fürstenhelm, und drei dakische Armreifen wurden am 25. Januar 2025 aus dem Drents Museum in Assen in den Niederlanden gestohlen, kurz bevor eine Ausstellung über die Daker zu Ende ging. G4Media berichtete, die Täter hätten sich mit Sprengstoff Zugang zum Museum verschafft, dann die Vitrinen aufgebrochen und die Objekte entwendet. Der Helm und zwei der Armreifen wurden Anfang April 2026 sichergestellt, mehr als ein Jahr nach dem Diebstahl. Sie erreichten Rumänien am 21. April 2026 unter dem Geleit von Spezialkräften. Die Restaurierungsarbeiten werden nun im Labor des Nationalen Geschichtsmuseums Rumäniens (MNIR) durchgeführt.

Die Restaurierungsarbeiten

Am Montag, 2. November 2026, stellte das MNIR den Helm im Beisein von Kulturministerin Ioana Ciocan und Vize-Regierungschef Marian Neacșu vor. Geleitet wurde die Restaurierung von Alexandru Dozsa, einem Museumsspezialisten, dessen Nachname in einigen Medien als Doja geschrieben wird. Dozsa sagte, das gravierendste Problem, die Abflachung des Helms, sei mit Methoden gelöst worden, die zuvor noch nicht erprobt worden seien.

„Die Methoden sind experimentell, ich sage das, weil wir so noch nicht gearbeitet haben.“

Alexandru Dozsa

Dozsa erklärte, die Verformungen seien korrigiert worden, indem das Objekt zwischen zwei Formen aus thermoplastischem Material gepresst wurde, die innen und außen angelegt wurden und das Metall über seine plastische Zone hinaus drückten. Der Helm sei Stück für Stück in Form gebracht worden, angeleitet von einer Replik aus der Museumssammlung, weil seine Gestalt vor dem Diebstahl nur auf Fotografien dokumentiert sei. Cornel Ilie, Generaldirektor des MNIR, sagte, der Helm komme seiner ursprünglichen Form nun sehr nahe.

Was noch aussteht

Das MNIR teilte mit, der Helm könne noch nicht in seiner normalen Position gezeigt werden, weil sich der rechte Wangenschutz (obrăzar) an der Stelle eines früheren Museumseingriffs aus dem Jahr 2019 gelöst habe und dem Objekt die für eine Präsentation nötige Stabilität fehle. Ilie beschrieb den nächsten Schritt mit diesen Worten.

„Der letzte Abschnitt der Restaurierung wird darin bestehen, diesen Wangenschutz wieder zu befestigen, der bereits früher restauriert worden war und sich gelöst hat, doch dieser Vorgang bereitet deutlich weniger Probleme.“

Cornel Ilie

Die Spezialisten des Museums sagten, der Helm werde vorerst horizontal auf einem Konservierungskissen gezeigt, damit kein Druck auf möglicherweise empfindliche Bereiche falle. In einem zweiten, komplexeren Abschnitt soll der Helm wieder seinen ursprünglichen Durchmesser erhalten, da er noch eine leichte Abflachung aufweist. Știrile PRO TV berichtete unter Berufung auf am Projekt Beteiligte, es stünden noch einige Retuschen aus, darunter die Wiederbefestigung eines Seitenteils.

Ausstellung und Untersuchungen

Bei der Vorstellung kündigte Kulturministerin Ioana Ciocan den Plan an, den Helm wieder öffentlich zu zeigen.

„Ich habe mich vorhin kurz mit Herrn Cornel Ilie besprochen, und zum Tag der Nationalkultur wird eine Sonderausstellung aufgebaut, die auch den Helm enthalten wird.“

Ioana Ciocan

Vor der Restaurierung wurden Untersuchungen mit dem Nationalen Institut für Physik und Nukleartechnik Horia Hulubei (IFIN-HH) sowie mit Fachleuten der niederländischen Denkmalbehörde durchgeführt. Die Analysen nutzten nicht-invasive Methoden, darunter optische und digitale Mikroskopie, Röntgenfluoreszenz und Rasterelektronenmikroskopie. Sie ergaben, dass die durch den Diebstahl verursachten Ablösungen in früher restaurierten Bereichen auftraten, vor allem an Verbindungsstellen, die bei einem Eingriff im Jahr 2021 angebracht worden waren. Es wurden keine neuen tiefen Risse festgestellt, die die strukturelle Integrität des Artefakts beeinträchtigen, und die Analysen bestätigten, dass das Objekt aus natürlichem Elektron besteht, einer Legierung vor allem aus Gold und Silber. Laut Ciocan waren etwa zehn rumänische und niederländische Fachleute an den Bewertungs- und Restaurierungsphasen beteiligt. Mihaela Simion, stellvertretende Direktorin des Museums, sagte, der Diebstahl gehöre zur Geschichte des Objekts und die Rückführung in seine absolut ursprüngliche Form sei kein Standard guter Praxis.

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