Regierung · London
Großbritannien plant standardmäßiges lebenslanges Renteneinkommen für 17 Millionen Beschäftigte im Privatsektor
Das Ministerium für Arbeit und Renten (Department for Work and Pensions) hat am Dienstag, 3. November, eine Konsultation zu einem standardmäßigen begleiteten Ruhestand eröffnet, bei dem Rentenersparnisse des Privatsektors in ein verwaltetes lebenslanges Einkommen eingebracht werden sollen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Financial Times News, The Telegraph, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die DWP-Konsultation wurde am Dienstag, 3. November, eröffnet; laut Regierung würde sie 17 Millionen Beschäftigte betreffen, die in eine Rente einzahlen, wobei gepoolte Ersparnisse ein verwaltetes lebenslanges Einkommen bieten sollen.
Laut Regierung entfielen 2025/26 etwa 46 % der erstmaligen Zugriffe auf ein Rentenguthaben auf die vollständige Auszahlung des Guthabens; die Minister nennen dies als Risiko, die eigenen Ersparnisse zu überleben.
Die im Oktober 2012 eingeführte automatische Anmeldung erhöhte den Anteil der anspruchsberechtigten Beschäftigten im Privatsektor, die sparen, von vier von zehn im Jahr 2012 auf heute etwa neun von zehn.
Eine zweite Konsultation zu kollektiven Rentensystemen für den Ruhestand fragt, ob diese als Standardrente im begleiteten Rentenmodell dienen könnten.
Simon Eagle von WTW sagte, das System werde voraussichtlich im Durchschnitt etwa 40 Prozent höhere Einkünfte zahlen als eine typische Annuität, während Kirsty Ross vom People's Pension die Fähigkeit der Sparer infrage stellte, Ruhestandseinkommen zu verwalten.
- Oktober 2012Einführung der automatischen Anmeldung, die Arbeitgeber verpflichtet, Beschäftigte ab 22 Jahren anzumelden
- Februar 2027Etwa 46 % der erstmaligen Zugriffe auf ein Rentenguthaben umfassen eine vollständige Auszahlung
- 3.11.DWP eröffnet Konsultation zum begleiteten Ruhestand
Ein standardmäßiges Einkommen für Sparer im Privatsektor
Das Ministerium für Arbeit und Renten (Department for Work and Pensions) hat am Dienstag, 3. November, eine Konsultation zu dem eröffnet, was es „guided retirement“ nennt – eine Standardoption, bei der Rentenbeiträge des Privatsektors in ein verwaltetes Produkt eingebracht werden, das ein lebenslanges Einkommen auszahlen soll. Die Regierung erklärt, die Änderungen würden 17 Millionen Beschäftigte betreffen, die derzeit in eine Rente einzahlen. Hauptzielgruppe sind Sparer, die ihre Anlagen im späteren Leben nicht selbst verwalten möchten; jeder könnte sein Geld aber weiterhin abheben oder anderweitig anlegen. Rentenminister Torsten Bell stellte den Vorschlag als einfacheren Weg von der Ersparnis zum Einkommen dar, und Minister beschreiben ihn als Übertragung der Logik der automatischen Anmeldung auf dieselbe Gruppe von Sparern.
Bell sagte, Beschäftigte, die verantwortungsvoll sparen, stünden bei der Rente dennoch schlecht da.
„Beschäftigte im Privatsektor verdienen eine deutlich bessere Regelung, was die Rente angeht.“
Warum das System aus Sicht der Minister geändert werden muss
In den vergangenen 30 Jahren wurden die meisten Endgehaltszusagen, die lebenslang einen festen Betrag zahlten, geschlossen, sodass Beschäftigte nur noch ein Sparguthaben haben, über dessen Verwendung sie bei der Rente entscheiden müssen. Frühere Reformen unter der konservativen Regierung von David Cameron gaben Rentnern mehr Freiheit, ihr Portfolio selbst zu gestalten; dieser Wandel wurde kritisiert, weil er Menschen faktisch zu Anlageexperten mache. George Osborne schaffte zudem die Pflicht ab, eine Annuität zu kaufen – das Produkt, das ein lebenslanges Einkommen zahlt. Die Regierung erklärt, dass 2025/26 etwa 46 % der erstmaligen Zugriffe auf ein Rentenguthaben die vollständige Auszahlung des Guthabens umfassten, wodurch manche Menschen Gefahr liefen, ihre Ersparnisse zu überleben und auf die staatliche Rente angewiesen zu sein. Sir Steve Webb hat laut einem Bericht des Telegraph vor einer feindseligen Haltung der Regierung gegenüber den Rentenfreiheiten gewarnt.
Automatische Anmeldung und die Sparlücke
Die automatische Anmeldung (Auto-Enrolment), im Oktober 2012 eingeführt, verpflichtet Arbeitgeber, jeden Beschäftigten ab 22 Jahren in ein Rentensystem aufzunehmen und einen Arbeitgeberbeitrag zu leisten; Beschäftigte können sich jedoch abmelden. Die Regierung erklärt, dass inzwischen etwa neun von zehn anspruchsberechtigten Beschäftigten im Privatsektor sparen, gegenüber vier von zehn im Jahr 2012. Minister schreiben dem System zu, dass es Millionen zu höheren Rücklagen für die Rente bewegt hat. Das begleitete Modell zielt auf den nächsten Schritt, wenn aus Ersparnissen Einkommen werden muss. Es wurden Bedenken geäußert, dass manche Menschen ihre Rentenersparnisse nach dem Ruhestand zu schnell aufbrauchen.
- 2012
- 40 %
- November 2026
- 90 %
Daten aus dem Artikeltext
Reaktionen der Branche und offene Fragen
Kirsty Ross vom People's Pension, einem Anbieter betrieblicher Renten, stellte infrage, ob Millionen Menschen schnell zu Experten für Ruhestandseinkommen werden können.
„Es ist unrealistisch zu erwarten, dass Millionen von Menschen plötzlich zu Experten für Ruhestandseinkommen werden.“
Simon Eagle, Experte für kollektive Beitragssysteme (Collective Defined Contribution) bei der Beratungsgesellschaft WTW, sagte, das System werde voraussichtlich im Durchschnitt etwa 40 Prozent höhere Einkünfte zahlen als eine typische Annuität. Die meisten Annuitäten steigen nicht mit der Inflation, was gepoolte Vermögenswerte mit der Zeit ausgleichen könnten. Rentenexperten begrüßten die Richtung der Pläne, sagten aber, Rentner sollten weiterhin wählen können, wie sie ihr Geld verwenden.
Konsultationen und was offen bleibt
Eine zweite Konsultation betrifft kollektive Rentensysteme für den Ruhestand, die als Standardrente im begleiteten Modell dienen könnten. Beide Konsultationen fragen, wie Standardrenten gestaltet und umgesetzt werden sollten und wie Systeme ihre Mitglieder beim Übergang in den Ruhestand unterstützen sollten. Die Regierung erklärt, Sparer, die eine andere Option bevorzugen, könnten weiterhin frei wählen. Die Quellen nennen weder ein Ende der Konsultationen noch ein Datum für das Inkrafttreten endgültiger Regeln.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Financial Times NewsBritischen Rentnern soll ein Jahreseinkommen als Standard angeboten werden, so MinisterUK pensioners to be offered annual income as default, ministers say · Original auf Englisch
- The TelegraphLabour verspricht „lebenslanges Einkommen“ bei der Reform der privaten AltersvorsorgeLabour promises 'income for life' in private pensions overhaul · Original auf Englisch
- The GuardianGarantiertes Renteneinkommen für 17 Millionen Arbeitnehmer im Privatsektor „wiederbelebt“Guaranteed pension income 'resurrected' for 17m private sector workers · Original auf Englisch
- Evening StandardSparer im Privatsektor erhalten „einfachere“ Optionen für den RentenbezugPrivate sector pension savers to be given 'simpler' options to take an income · Original auf Englisch
- Torsten Bell
- Rentenminister, der die Konsultation zum begleiteten Ruhestand vorstellte
- Simon Eagle
- Experte für kollektive Beitragssysteme bei der Beratungsgesellschaft WTW
- Steve Webb
- Sir Steve Webb, der vor einer feindseligen Haltung der Regierung gegenüber den Rentenfreiheiten gewarnt hat
- George Osborne
- Ehemaliger Finanzminister, der laut Guardian die Pflicht zum Kauf einer Annuität abschaffte
- David Cameron
- Premierminister, dessen konservative Regierung Rentnern mehr Freiheit über ihre Rentenguthaben gab
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