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Kurz gefasst
Am 21. Oktober 2026 erklärte Premierminister Luca Niculescu, niemand taste die zweite Säule an, und sie werde so weiterbestehen, wie sie ist; das Geld werde nicht für andere Zwecke verwendet.
Am 20. Oktober 2026, dem Tag der Vereidigung seiner Regierung, sagte Niculescu, die Säule solle normalerweise bleiben, wie sie ist, und er habe eine Reform noch nicht erwogen.
Ein Bericht gibt Niculescu mit etwa 20 % des BIP für die Säule wieder, zwei weitere mit etwa 12 %.
Laut Daten der Finanzaufsichtsbehörde ASF hielt die Säule Ende August 2026 Vermögen von etwa 243,4 Milliarden Lei und mehr als 8,5 Millionen Teilnehmer.
- 20. Oktober 2026, abendsNiculescu sagt, er habe die Frage noch nicht erwogen, und die zweite Säule solle normalerweise bleiben, wie sie ist
- 21. Oktober 2026, morgensNiculescu sagt, niemand taste die zweite Säule an, und ihr Geld werde nicht für andere Zwecke verwendet
Am Abend blieb Spielraum für Zweifel
Rumäniens Premierminister Luca Niculescu wurde am Dienstagabend, dem 20. Oktober 2026, dem Tag der Vereidigung seiner Regierung, gefragt, ob die zweite Säule der privaten Renten geändert werden könne. Er sagte, er habe die Frage noch nicht erwogen und mehrere Minister der Regierung könnten detaillierte Anfragen beantworten. Er fügte hinzu, er werde selbst zu einem späteren Zeitpunkt antworten, dafür sei es aber noch zu früh. Zudem kündigte er an, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald er mehr Daten habe.
„Unter normalen Umständen sollte die zweite Säule bleiben, wie sie ist.“
Klarstellung am 21. Oktober
Am 21. Oktober 2026 wurde Niculescu beim Verlassen des Ministeriums für Investitionen und europäische Projekte gefragt, ob das Geld in der zweiten Säule für andere Zwecke verwendet werden könne. Er antwortete, niemand taste die Säule an, und die darin angesammelten Ersparnisse würden nicht umgeleitet. Die Frage folgte auf frühere Vorschläge aus den vergangenen Jahren, wonach das Geld in den obligatorischen privaten Rentenfonds als Quelle für Rumäniens finanzielle Erholung dienen könnte. Er verknüpfte seine Haltung zudem mit dem Bedarf des Landes an Verlässlichkeit – ein Punkt, den er in denselben Äußerungen machte.
„Niemand tastet die zweite Säule an. Sie existiert und wird so bestehen, wie sie ist.“
Im selben Zeitraum sprach Niculescu über die EU-Finanzierung des Landes und sagte, etwa 3 Milliarden Euro könnten über den PNRR in die rumänische Wirtschaft fließen. Zu seinen Prioritäten zählte er, den PNRR bis Jahresende abzuschließen, die noch abrufbaren Summen zu klären und die Absorption der Kohäsionsfonds zu beschleunigen.
Umstrittene Zahlen und Größe der Fonds
Das berichtete Gewicht der Säule in der Wirtschaft unterscheidet sich zwischen Berichten desselben Morgens. Ein Bericht zitierte Niculescu mit der Aussage, die Säule halte etwa 20 % des Bruttoinlandsprodukts, zwei weitere zitierten ihn mit etwa 12 %. Daten der Finanzaufsichtsbehörde ASF, die in der Berichterstattung genannt wurden, bezifferten die Vermögen der Säule auf etwa 243,4 Milliarden Lei und mehr als 8,5 Millionen Teilnehmer Ende August 2026. Ein separater ASF-Bericht zum zweiten Halbjahr 2026 zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei der Zahl der Rumänen, die inzwischen Geld von ihren Konten in Säule 2 beziehen.
Frühere Versuche, die Säule zu verstaatlichen oder abzubauen
Frühere Initiativen zielten entweder darauf, die zweite Säule zu verstaatlichen, oder darauf, sie de facto zu schwächen, indem die Beitragspflicht abgeschafft wurde. Die meisten dieser Absichten wurden 2017 und 2018 angekündigt, als der frühere PSD-Chef Liviu Dragnea die PSD-Regierungen von Mihai Tudose und Viorica Dăncilă aus dem Hintergrund führte. 2018 diskutierte die Regierung Dăncilă eine Änderung der Architektur des Systems, darunter die Möglichkeit für Teilnehmer, künftige Beiträge an das öffentliche Rentensystem zu überweisen. Die Notverordnung OUG 114/2018 erlaubte es einem Teilnehmer, nach mindestens fünf Jahren Teilnahme einen Wechsel in das öffentliche System zu beantragen, während bereits angesammelte Summen bis zum Renteneintritt im privaten Fonds blieben. Diese Maßnahme verstaatlichte bestehende Vermögen nicht, befeuerte aber die Ängste um die Rolle der Säule.