Regierung · Schmölln und Gera

Zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen ‚Letzten Verteidigungswelle‘ in Thüringen festgenommen – versuchte Brandstiftung an Asylunterkunft

Die Bundesanwaltschaft hat in Thüringen zwei Männer festgenommen. Ihnen wird Unterstützung einer inländischen terroristischen Vereinigung und versuchter Mord vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem fehlgeschlagenen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Schmölln Anfang 2025.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ZEIT ONLINE, Spiegel Online, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Schmölln, Gera · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 1.05.Fünf Unterstützer festgenommen; drei weitere bereits in Haft
  2. 15.03.Bundesweite Razzia gegen die Gruppe
  3. 25.06.Zwei neue Verdächtige, Joel F. und Elias F., in Thüringen festgenommen

Die Festnahmen

Joel F. und Elias F. wurden am Mittwoch und Donnerstag im Landkreis Altenburger Land und in Gera festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs ordnete die Vollstreckung der Haftbefehle an. Den beiden wird vorgeworfen, als Jugendliche Gehilfen einer inländischen terroristischen Vereinigung, versuchter Mord, versuchte Brandstiftung mit Todesfolge und versuchte schwere Brandstiftung begangen zu haben.

Der Anschlag

Die Anklage geht auf einen Vorfall Anfang Januar 2025 zurück, als die beiden gemeinsam mit Komplizen versuchten, eine bewohnte Asylbewerberunterkunft in Schmölln, Thüringen, in Brand zu setzen.

„Die Gruppe schlug ein Fenster ein und versuchte, gezündete Pyrotechnik aus einer Feuerwerksbatterie in das Innere des Gebäudes zu schießen.“

Bundesanwaltschaft
Es brach kein Feuer aus. Zwei weitere mutmaßliche Beteiligte an diesem Anschlag stehen bereits in Hamburg vor Gericht.

Die Gruppe ‚Letzte Verteidigungswelle‘

Die Gruppe wurde im April 2024 gegründet und rekrutiert junge Neonazis über Instagram, TikTok und Telegram. Sie versteht sich als letztes Aufgebot zur Verteidigung der „deutschen Nation“ und strebt den Zusammenbruch des demokratischen Systems durch Gewalt gegen Migranten und politische Gegner an. Die Ermittler erklären, Mitglieder hätten geplant, durch eine Spirale von Aktion und Reaktion einen Rassenkrieg zu entfachen. Im Mai 2025 wurden fünf Unterstützer im Alter zwischen 14 und 21 Jahren festgenommen, drei weitere befanden sich bereits in Haft. Alle acht stehen nun vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht. Mitte März 2026 führte die Bundesanwaltschaft eine weitere bundesweite Razzia gegen das Netzwerk durch.

Breitere Ermittlungen

Die Festnahmen sind der jüngste Schritt in einer langwierigen Untersuchung. Die beiden neuen Verdächtigen reihen sich in eine Serie von Angeklagten ein, denen bereits Mitgliedschaft oder Unterstützung der Gruppe vorgeworfen wird. Die Behörden ermitteln weiterhin nach weiteren möglichen Komplizen und Vorbereitungshandlungen.

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