Diplomatie · Moskau, Berlin und Magdeburg

Putin verleiht dem deutschen Unternehmer Alexander von Bismarck im Kreml den Puschkin-Orden

Die Auszeichnung wurde am Tag der Nationalen Einheit Russlands an einen Unternehmer und Publizisten verliehen, der an der Seite von Politikern der AfD und des BSW aufgetreten ist. In seiner Dankesrede forderte von Bismarck engere deutsch-russische Beziehungen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle und N-tv. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau, Berlin, Magdeburg · Russland, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. Sommer 2026Die AfD-Bundestagsfraktion lädt ihn zu einem Kongress über Meinungsfreiheit und Medien ein
  2. Oktober 2026Nimmt an der Eröffnung des Compact-TV-Studios in Magdeburg teil
  3. 4.11.Erhält im Kreml den Puschkin-Orden von Putin

Verleihung im Kreml

Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem deutschen Unternehmer und Publizisten Alexander von Bismarck am Mittwoch, 4. November, im Kreml in Moskau persönlich den Puschkin-Orden überreicht. Die Zeremonie umfasste mehrere Auszeichnungen und fand am Tag der Nationalen Einheit Russlands statt, wie die staatliche Nachrichtenagentur TASS berichtete, deren Meldung von DPA und N-tv weitergegeben wurde. Der Puschkin-Orden würdigt herausragende kulturelle Leistungen oder Verdienste bei der Verbreitung der russischen Kultur im Ausland. Von Bismarck ist ein entfernter Verwandter Otto von Bismarcks, des ersten Reichskanzlers des Deutschen Kaiserreichs.

Rede und Aufzeichnung

In seinen Dankesworten zitierte von Bismarck einen seinem entfernten Verwandten Otto von Bismarck zugeschriebenen Ausspruch: Wenn Deutschland und Russland Freunde seien, werde es auch Europa gut gehen. Er selbst arbeite auf dasselbe Ziel hin, sagte er. Eine Aufzeichnung der Rede wurde von der Nachrichtenagentur RIA Novosti auf Telegram veröffentlicht. Beide deutschen Medien, die über die Zeremonie berichteten, stützten sich auf Material von TASS und RIA Novosti.

Verbindungen zu AfD und BSW

Von Bismarck ist wiederholt in Begleitung von Politikern der AfD, die teilweise als rechtsextrem eingestuft wird, und des populistischen linken BSW gesehen worden. Er gründete das deutsch-russische Projekt Bismarck-Dialog, das den Austausch zwischen beiden Ländern fördert. Beide Parteien befürworten eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland und lehnen die fortgesetzte militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine ab. Im Juni begleitete er zwei BSW-Abgeordnete des Europäischen Parlaments bei Gesprächen in Moskau. 2024 war er auf einem Foto von einem Empfang in der russischen Botschaft in Berlin zum russischen Nationalfeiertag zu sehen, neben dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Stefan Keuter.

Veranstaltung in Magdeburg und Einladung in den Bundestag

Die AfD-Bundestagsfraktion lud ihn in diesem Sommer zu einem Kongress unter dem Motto „Meinungsfreiheit, Medien, Menschenrechte“ ein. Im Oktober war er Gast bei der Eröffnung eines TV-Studios in Magdeburg für das Magazin Compact, das das Landesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft. Zu dieser Veranstaltung waren Politiker von AfD und BSW aus dem neu gewählten Landtag von Sachsen-Anhalt eingeladen. Laut einem von Compact veröffentlichten Transkript sagte er, sein Name sei mit Verbindungen nach Russland verbunden, er reise oft dorthin und spreche mit Künstlern, einfachen Leuten und Beamten, und er würde über offizielle Kontakte helfen, wenn er könne.

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Quellen und Kontext

Organisationen
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