Diplomatie · Moskau und Teheran

Putin trifft Irans Sicherheitschef Mohsen Rezaei im Kreml – Straße von Hormus auf der Tagesordnung

Rezaei überbrachte Putin eine Botschaft von Oberstem Führer Mojtaba Khamenei und erklärte, Iran werde die Straße von Hormus nicht öffnen, solange die Vereinigten Staaten seine Bedingungen nicht akzeptieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, iefimerida.gr, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau, Teheran · Russland, Iran
Wie es dazu kam
  1. 28.02.US-amerikanisch-israelischer Angriff auf Iran beginnt den Krieg
  2. Anfang Oktober 2026Putin versichert Massud Peseschkian, Russland sei bereit, bei der Vermittlung zu helfen
  3. 5.11.Putin trifft Mohsen Rezaei im Kreml

Das Treffen im Kreml

Der russische Präsident Wladimir Putin traf am Donnerstag, 5. November 2026, Mohsen Rezaei, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, im Kreml. Das Treffen wurde vom Büro des Kreml angekündigt; ein vom Kreml veröffentlichtes Foto zeigte die russische Delegation, zu der auch der außenpolitische Berater Juri Uschakow und der Chef des militärischen Nachrichtendienstes Igor Kostjukow gehörten. Das Treffen fand statt, nachdem iranische Unterhändler mit Vermittlern über Vorschläge zur Beendigung der Feindseligkeiten mit den Vereinigten Staaten gesprochen hatten, wie staatliche Medien berichteten. Iranische Staatsmedien meldeten, Rezaei habe Putin eine Botschaft des Obersten Führers Mojtaba Khamenei übergeben, ohne Einzelheiten zum Inhalt zu nennen. Rezaei sagte vor Journalisten, die dreistündigen Gespräche hätten die Zukunft der bilateralen Beziehungen und die Notwendigkeit regionaler Sicherheitsmechanismen behandelt. Der Besuch sei etwa einen Monat zuvor geplant, aber wegen der militärischen Entwicklungen in der Region verschoben worden.

Teherans Bedingungen zur Straße von Hormus

Rezaei sagte, er habe Putin mitgeteilt, dass Teheran die Straße von Hormus nicht öffnen und nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren werde, wenn die Vereinigten Staaten die von Iran gesetzten Bedingungen nicht akzeptieren. Nach seiner Darstellung im iranischen Staatsfernsehen verurteilte Putin die US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf Iran, einschließlich der Schläge gegen Nuklearanlagen, und nannte den Krieg ungerecht. Rezaei zufolge war Russland bereit, in jeder möglichen Weise zu kooperieren, um zur Beendigung des Krieges beizutragen. Der Krieg begann am 28. Februar 2026 mit dem US-amerikanisch-israelischen Angriff auf Iran. Die Friedensbemühungen konzentrieren sich auf den künftigen Status der Straße von Hormus, die US-Blockade iranischer Häfen, die Sanktionen gegen die Islamische Republik und die Wiederaufnahme der Gespräche über Irans Nuklearprogramm.

Gaspipeline, Eisenbahn und regionale Sicherheit

Beide Seiten erörterten zudem den Bau einer Erdgaspipeline von Russland nach Iran. Das Projekt soll Irans inländischen Energiebedarf decken und den Weitertransport russischen Gases in Nachbarländer ermöglichen. Rezaei sagte, Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat habe eine Durchführungsvereinbarung für den Bau der Eisenbahnstrecke Rascht–Astara gebilligt. Außerdem übergab er Putin einen Bericht über das Vierertreffen von Iran, Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei in Teheran. Rezaei zufolge bewertete Putin dieses Treffen positiv und vertritt wie seine chinesischen Partner die Auffassung, dass ein regionales Sicherheitssystem ohne Einmischung auswärtiger Staaten notwendig sei.

Hintergrund und Zeitleiste

Teheran und Moskau sind seit Langem enge Verbündete, doch ihre Beziehungen haben sich in den vergangenen Monaten verschoben, da Putin angesichts des Krieges in der Ukraine die Bindung zu Washington erhalten will. Anfang Oktober versicherte Putin dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, Russland sei bereit, zu einer Vermittlung zur Beendigung des Krieges beizutragen. Die meisten Angaben zu Putins Haltung stammen von Rezaei und iranischen Staatsmedien, während sich die Mitteilungen des Kreml nur auf das Treffen und die Delegation bezogen. Die folgende Zeitleiste ordnet das Novembertreffen im Verhältnis zum Kriegsbeginn und zum Kontakt im Oktober ein.

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