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Konflikte · Teheran und Manama

Russischer Außenminister Sergei Lawrow trifft in Iran ein – erster Besuch seit Kriegsbeginn

Sergei Lawrow ist am Montag, 19. Oktober 2026, in Teheran eingetroffen, um mit Abbas Araghchi zu sprechen und zu einem geplanten Treffen mit Massud Peseschkian. Es ist seine erste Reise nach Iran seit Beginn des Krieges Ende Februar, während Moskau eine Vermittlerrolle sucht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Notícias ao Minuto, 7sur7 und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 16:39. So entsteht er

Artikel anhören4 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Lawrow traf am Montag, 19. Oktober 2026, ein und soll Außenminister Abbas Araghchi und Präsident Massud Peseschkian zu bilateralen Abkommen und regionalen Entwicklungen treffen.

  • Am Sonntag, 18. Oktober, baten Vertreter des Golf-Kooperationsrates in Manama, Bahrain, Russland, seine Verbindungen zu Iran zu nutzen, um Angriffe auf ihre sechs Mitgliedstaaten zu beenden.

  • Iran hält die Straße von Hormus blockiert, und iranische Politiker und Generäle erwarten einen Angriff der USA oder Israels, während Trump Anfang Oktober sagte, er werde vor den Wahlen am 3. November nicht angreifen.

  • US-Präsident Donald Trump hat die Anwendung von Sanktionen gegen Moskau gelockert und erklärt, Russland helfe Iran in dem am 28. Februar begonnenen Krieg nicht.

Teheran
Teheran
Teheran, Manama · Iran, Bahrain
Wie es dazu kam
  1. Juli 2026Kämpfe um die Straße von Hormus flammen wieder auf
  2. Oktober 2026Putin sagt Peseschkian, Russland sei bereit, bei der Vermittlung zu helfen
  3. 19.10.Lawrow trifft in Teheran zu seiner ersten Reise seit Kriegsbeginn ein

Ein erster Besuch seit Kriegsbeginn

Der russische Außenminister Sergei Lawrow ist am Montag, 19. Oktober 2026, in Teheran eingetroffen – sein erster Besuch in Iran seit Beginn des Krieges im Nahen Osten Ende Februar. Ausgelöst wurde der Krieg durch gemeinsame Angriffe Israels und der Vereinigten Staaten auf Iran, die am 28. Februar begannen. Irans Außenminister Abbas Araghchi soll Gespräche mit Lawrow führen, auch Präsident Massud Peseschkian wird ihn voraussichtlich empfangen. Lawrows vorheriger Besuch in Iran fand im Februar 2025 statt. Die Reise fällt in eine Phase, in der Moskau versucht, bei einem Konflikt mitzuwirken, der die globalen Energiemärkte in Unruhe versetzt hat.

Agenda: Hormus und das Risiko einer Ausweitung des Krieges

Iranische Vertreter stellten den Besuch als Fortsetzung bilateraler Abkommen dar, auch regionale Entwicklungen sollten zur Sprache kommen. Ismail Bagaei, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, sagte am Sonntag, 18. Oktober, die Reise solle verfolgen, wie diese Abkommen umgesetzt werden, und einen Meinungsaustausch über regionale und internationale Ereignisse ermöglichen. Lawrow sagte am Sonntag, 18. Oktober, aus Bahrain, das Bemühen ziele darauf, die Rückkehr eines groß angelegten Krieges zu verhindern. Die Straße von Hormus dürfte die Gespräche dominieren, und Iran hält sie weiterhin blockiert. Portugiesische Berichte besagen, dass Iran weiterhin Angriffe auf Schiffe und Öltanker in der Meerenge startet. Die Gespräche zwischen Teheran und Washington sind in einer Sackgasse stecken geblieben.

Appell aus dem Golf und Moskaus Vermittlungsvorstoß

Lawrow traf am Sonntag, 18. Oktober, in Manama, Bahrain, Vertreter des Golf-Kooperationsrates. Die Mitglieder des Bündnisses – Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Oman – baten Russland, seine Verbindungen nach Teheran zu nutzen, um iranische Angriffe auf ihre Staaten zu beenden. Iran hatte in den ersten vierzig Kriegstagen Dutzende Angriffe auf US-Stützpunkte und Ziele in arabischen Ländern gestartet. Putin hatte Peseschkian Anfang Oktober gesagt, Russland sei bereit, zu Vermittlungsbemühungen beizutragen. Lawrow hatte Ende September vor der UN-Generalversammlung erklärt, Russland sei bereit, auf eine Stabilisierung der Lage in der Straße von Hormus und im Golf hinzuarbeiten.

Washingtons Haltung und die Furcht vor einer Eskalation

US-Präsident Donald Trump hat die Anwendung von Sanktionen gegen Russland gelockert und erklärt, Moskau helfe Iran in dem Konflikt nicht. Irans Führung fürchtet eine neue militärische Eskalation, und Politiker und Generäle erwarteten in den Tagen vor dem Besuch einen Angriff der Vereinigten Staaten oder Israels. Trump sagte Anfang Oktober, er beabsichtige nicht, Iran vor den Kongresswahlen am 3. November anzugreifen. Diese Wahlen liegen nur wenige Wochen nach dem Lawrow-Besuch, weshalb Teheran die Signale aus Washington genau beobachtet.

Eine Partnerschaft ohne Beistandsklausel

Russland und Iran hatten Anfang 2025 ein strategisches Partnerschaftsabkommen geschlossen, das die militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit über 20 Jahre vertiefen soll. Anders als Russlands Abkommen mit Nordkorea enthält es keine gegenseitige Beistandsklausel für einen Kriegsfall. Teheran hofft vor allem auf militärische Unterstützung und bemüht sich seit Jahren, moderne Kampfflugzeuge und Luftverteidigungssysteme aus Russland zu erhalten. Russlands Möglichkeiten, diese Hilfe zu leisten, sind durch seinen Krieg in der Ukraine begrenzt. Beide Länder, zwei der am stärksten sanktionierten Staaten der Welt, haben sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 einander angenähert.

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Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenWann begann der Krieg im Nahen Osten?Wie lange läuft das strategische Partnerschaftsabkommen von 2025?

Quellen und Kontext

  • Deutsche Wellevor 2 Std.Russischer Außenminister besucht IranMinistan harkokin wajen Rasha na ziyara a Iran · Original auf Englisch
  • Notícias ao Minutovor 2 Std.Russischer Außenminister besucht Iran nach Lockerung der US-SanktionenMNE russo visita Irão após alívio de sanções dos EUA · Original auf Portugiesisch
  • 7sur7vor 3 Std.Chef der russischen Diplomatie im Iran, eine Premiere seit KriegsbeginnLe chef de la diplomatie russe en Iran, une première depuis le début de la guerre · Original auf Französisch
  • watson.ch/vor 4 Std.Sergej Lawrow für Gespräche in Teheran eingetroffen
Sergei Lavrov
Russischer Außenminister, der am 19. Oktober 2026 in Teheran eintraf
Abbas Araghchi
Iranischer Außenminister, der Gespräche mit Lawrow führen soll
Masoud Pezeshkian
Iranischer Präsident, der Lawrow voraussichtlich empfangen wird
Vladimir Putin
Russischer Präsident, der Peseschkian Anfang Oktober sagte, Russland sei bereit, bei der Vermittlung zu helfen
Donald Trump
US-Präsident, der die Sanktionen gegen Russland lockerte und seine Haltung zu einem Angriff auf Iran darlegte
Ismail Bagaei
Sprecher des iranischen Außenministeriums, der den Zweck des Besuchs beschrieb

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Veröffentlicht heute um 16:39.

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Ein erster Besuch seit KriegsbeginnEin erster Besuch seit KriegsbeginnAgenda: Hormus und das Risiko einer Ausweitung des KriegesAgenda: Hormus und das Risiko einer Ausweitung des KriegesAppell aus dem Golf und Moskaus VermittlungsvorstoßAppell aus dem Golf und Moskaus VermittlungsvorstoßWashingtons Haltung und die Furcht vor einer EskalationWashingtons Haltung und die Furcht vor einer EskalationEine Partnerschaft ohne BeistandsklauselEine Partnerschaft ohne Beistandsklausel

Auf Grundlage von Berichten von

Deutsche Welle, Notícias ao Minuto, 7sur7, watson.ch/

Liste der Quellen