Verkehr · Urda und Madrid

Minister Óscar Puente sagt vor dem Parlament zum Zugunglück von Urda aus

Verkehrsminister Óscar Puente wird beantragen, vor dem Ständigen Ausschuss des Kongresses (Diputación Permanente) zum Zugunglück von Urda auszusagen, bei dem mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen sind. Ein Termin steht noch nicht fest, und PP, Sumar und andere Parteien drängen auf politische Verantwortung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaVanguardia, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Iglesia en Valladolid, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Puente äußerte sich Stunden nach dem Unglück von Urda öffentlich und schloss einen Rücktritt aus
  2. 29.10.Feijóo forderte politische Verantwortung; Puente beantragte eine Aussage vor der Diputación Permanente
  3. 30.10.Puente wird eine weitere Pressekonferenz zum Unglück abhalten

Das Unglück und die erste Reaktion des Ministers

Bei einem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo sind nach Angaben von Europa Press mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen. Óscar Puente äußerte sich am Mittwoch, Stunden nach dem Unglück, vor Journalisten und schloss einen Rücktritt aus. Er bezeichnete die Kollision als Auffahrunfall im spanischen Schienennetz und sagte, sein Fokus liege darauf, den Hergang aufzuklären und das Problem zu lösen. Seine Einschätzung formulierte er so:

„Ein Auffahrunfall im spanischen Schienennetz ist wirklich unfassbar.“

Óscar Puente, Spaniens Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität

Am Mittwoch, dem 28. Oktober, hatte Puente nach einem Bericht von La Vanguardia auf menschliches Versagen eines Mitarbeiters im Adif-Kontrollzentrum am Bahnhof Atocha verwiesen.

Antrag auf Aussage vor dem Parlament

Nach Angaben aus dem Ministerium wird Puente aus eigenem Antrieb beantragen, vor der Diputación Permanente des Abgeordnetenhauses auszusagen. Der ständige Ausschuss ist das Gremium, das im Kongress aktiv bleibt, seit die Cortes im Vorfeld der vorgezogenen Neuwahl aufgelöst wurden. Ein Termin für die Aussage steht noch nicht fest. Sumar, ERC und Podemos hatten bereits eine Aussage des Ministers verlangt, und ABC berichtet, Sumar, das sich nun Frente Amplio nennt, habe seine Forderung am Donnerstagmorgen erhoben. El Periódico ergänzt, dass sich auch die PNV der Befragung der Regierung anschloss.

Opposition fordert politische Verantwortung

PP-Chef Alberto Núñez Feijóo forderte, die Regierung müsse für das Unglück politische Verantwortung übernehmen. Laut eldiario.es nannte Feijóo nicht, welche Verantwortung übernommen werden solle und wer sie übernehmen solle. Er äußerte sich am Mittwoch bei einem Besuch der Unglücksstelle vor Journalisten:

„Politische Verantwortung kann nicht erst übernommen werden, wenn eine Untersuchung abgeschlossen ist. Meiner Meinung nach ist politische Verantwortung nicht optional, sie ist unerlässlich.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Am Donnerstagmorgen sagte der PP-Wahlkampfsprecher Borja Sémper, die Angelegenheit gehe über Óscar Puente hinaus, es gebe eine höhere Verantwortung. Auch die PNV stellte den Umgang der Regierung infrage. Ihre Sprecherin in Madrid und Spitzenkandidatin bei den Wahlen, Maribel Vaquero, sagte:

„Wenn Sánchez einräumt, dass das inakzeptabel ist, wird auf höchster Ebene technische und politische Verantwortung übernommen werden müssen.“

Maribel Vaquero, Sprecherin

Wie es weitergeht

Puente wird am Freitag, dem 30. Oktober, eine weitere Pressekonferenz abhalten, die nach Angaben des Ministeriums die Öffentlichkeit umfassend über das Unglück informieren soll. Sein Auftritt vor der Diputación Permanente muss noch terminiert werden. Ministeriumsquellen bezeichnen den Antrag als Initiative des Ministers selbst. Die Abfolge der Erklärungen und Anträge der vergangenen zwei Tage zeigt die folgende Grafik.

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Quellen und Kontext

Urda, Madrid · Spanien

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