Regierung · Lissabon und Santarém
Regierung und Chega erzielen Teilabkommen über PSU, aber Arbeitsmarktreform bleibt blockiert
Ein Treffen zwischen Premierminister Luís Montenegro und Chega-Chef André Ventura brachte eine teilweise Einigung über die Einzelleistung für soziale Sicherheit (PSU), die ohne Abstimmung an den Ausschuss überwiesen wird, ließ aber das Paket zur Arbeitsmarktreform aufgrund von Streitigkeiten über das Rentenalter und Urlaubstage blockiert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, SIC Notícias, Observador und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die PSD akzeptierte sechs von sieben Chega-Forderungen, darunter Schutzmaßnahmen für Behinderte und verstärkte Unterstützung für ältere Menschen in Armut, sodass die Einzelleistung für soziale Sicherheit ohne allgemeine Abstimmung an den Ausschuss gehen kann. Der ungelöste Punkt ist der Ausschluss von Einwanderern ohne Sozialversicherungsbeiträge.
Chega besteht auf einer Senkung des Rentenalters und der Wiederherstellung der unter dem Troika-Programm verlorenen Urlaubstage. Wenn die Regierung ihre Haltung nicht ändert, wird die Partei gegen die Arbeitsmarktreform stimmen.
Die Zustimmung zur PSU ist eine Bedingung für Portugal, um die nächste Tranche des Aufbau- und Resilienzplans zu erhalten, was den Druck erhöht, innerhalb weniger Tage eine endgültige Einigung zu erzielen.
Luís Montenegro verpflichtete sich, den Dialog bis zur Arbeitsdebatte fortzusetzen, betonte die Notwendigkeit von Demut und demokratischem Kompromiss und ließ die Tür für weitere Verhandlungen offen.
Die PSU-Debatte ist für den 12. Juni mit einer einwöchigen Ausschussphase angesetzt, während die Arbeitsmarktreform am 18. Juni debattiert und am 19. Juni abgestimmt wird. Chegas endgültige Unterstützung hängt von der Lösung des Einwanderungsausschlusses ab.
- 11.06.Treffen zwischen Montenegro und Ventura; teilweise PSU-Einigung sieht Überweisung an Ausschuss ohne allgemeine Abstimmung vor; Arbeitsmarktreform blockiert bestätigt
- 12.06.PSU-Gesetzentwurf im Parlament debattiert; geht ohne allgemeine Abstimmung an den 10. Ausschuss
- 18.06.Debatte über Arbeitsmarktreform im Parlament
- 19.06.Geplante allgemeine Abstimmung über Arbeitsmarktreform
Sozialleistungsgesetz geht an den Ausschuss
Die Regierung und Chega haben eine teilweise Einigung über die Einzelleistung für soziale Sicherheit (PSU) erzielt, die es dem Gesetzentwurf ermöglicht, ohne allgemeine Abstimmung an den 10. parlamentarischen Ausschuss weitergeleitet zu werden. Chegas André Ventura erklärte, dass die Sozialdemokratische Partei (PSD) sechs der sieben Forderungen seiner Partei akzeptiert habe. Der verbleibende Streitpunkt ist der Ausschluss von Einwanderern, die nie in die Sozialversicherung eingezahlt haben, von der Leistung. Ventura bestand darauf, dass Chega dieses Prinzip nicht aufgeben werde.
„Wer aus dem Ausland kommt, ohne jemals in Portugal eingezahlt zu haben, kann in Portugal keine Subventionen erhalten.“
Premierminister Montenegro räumte auf der Nationalen Landwirtschaftsmesse in Santarém ein, dass noch mehr Arbeit nötig sei, um die endgültige Zustimmung zu sichern. Die PSU soll das Leistungssystem vereinfachen, Bürokratie und Betrug reduzieren und die Mittel auf die Bedürftigsten konzentrieren. Ihre Verabschiedung ist Voraussetzung dafür, dass Portugal eine Tranche von 620 Millionen Euro aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) der EU freischalten kann.
Arbeitsmarktreform festgefahren
Bei der Arbeitsgesetzgebung wurde keine Einigung erzielt. Hauptstreitpunkte bleiben die Senkung des Rentenalters (ein Chega-Vorschlag, der den Ruhestand mit 65 oder nach 40 Beitragsjahren ermöglicht) und die Wiederherstellung der Urlaubstage, die unter den Troika-Maßnahmen gekürzt wurden. Ventura erklärte, dass Chega gegen die Reform stimmen werde, wenn die Regierung ihre Position nicht ändere.
„Wenn alles so bleibt, wie es ist, wenn es von der Regierung keine Änderungen bei wesentlichen Fragen gibt, wird Chega diese Arbeitsmarktreform nicht unterstützen.“
Montenegro räumte ein, dass die Differenzen „erheblich“ seien, betonte jedoch, dass die Gespräche bis zur parlamentarischen Debatte und Abstimmung, die für den 18. bzw. 19. Juni geplant sind, fortgesetzt würden.
„Was erforderlich ist, ist Demut und die Fähigkeit zum demokratischen Dialog.“
Zeitplan
Der PSU-Gesetzentwurf wird am 12. Juni im Parlament debattiert, geht aber ohne allgemeine Abstimmung direkt an den Fachausschuss. Der Ausschuss hat eine Woche Zeit, um die Frage der Einwanderungsbeschränkung zu klären. Die Arbeitsmarktreform wird am 18. Juni debattiert und am 19. Juni zur allgemeinen Abstimmung gestellt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOChega tem acordo com PSD para PSU não ir a votação
- SIC Notícias15 minutos: Governo e Chega não chegaram a acordo sobre a reforma laboral
- ObservadorMontenegro diz que ainda há "caminho a percorrer" para viabilizar prestação social única
- JNAcordo entre Governo e Chega evita votação da prestação social única
- Luís Montenegro
- Premierminister von Portugal und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei (PSD)
- André Ventura
- Vorsitzender der Chega-Partei
- Orte
- Lissabon
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