Regierung · Madrid
Die beschlagnahmten Notizbücher von Leire Díez legen ein mit der PSOE verbundenes Netzwerk frei, das Ermittlungen der Justiz in ganz Spanien manipulieren sollte
Tagebücher, die der ehemaligen PSOE-Militanten Leire Díez beschlagnahmt wurden, zeichnen einen koordinierten Versuch, in sensible Gerichtsverfahren einzugreifen, unter Einbeziehung der Generalstaatsanwaltschaft, der Führung der Guardia Civil und hochrangiger Parteifunktionäre.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die handgeschriebenen Tagebücher und WhatsApp-Gruppenaufzeichnungen von Leire Díez enthüllen einen Plan zur Destabilisierung von Gerichtsverfahren gegen PSOE- und Regierungsvertreter.
Treffen mit der Fiscalía General, dem Guardia-Civil-Direktor und einem ehemaligen Verkehrsminister sind dokumentiert, was Fragen zur Neutralität der Institutionen aufwirft.
Gelder sollen angeblich über die Einzelfirma Andalukadi SL geleitet worden sein, wobei Díez und ihre Partner diskutierten, ob deren Unternehmenszweck angemessen sei.
Einige Mitangeklagte stellen sie als Einzeltäterin dar, die Ergebnisse versprach, die sie nicht liefern konnte, um die Vorstellung eines organisierten Netzwerks zu widerlegen.
- 1.12.Díez wird im Sepi-Fall verhaftet; die Ermittlungen weiten sich zur Ferraz-Kanaldeckel-Verschwörung aus.
- 13.03.Richter Pedraz ordnet an, dass die Steuerbehörde die Konten von Andalukadi SL überprüft.
- 4.06.Der Generaldirektor der Guardia Civil räumt mindestens zwei Treffen mit Díez ein.
Ein Netzwerk des Einflusses
Agenden, die von der Zentralen Operativen Einheit (UCO) der Guardia Civil bei der ehemaligen PSOE-Militanten Leire Díez, bekannt als „Fontanera“ oder Klempnerin, beschlagnahmt wurden, beschreiben einen systematischen Feldzug zur Untergrabung von Gerichtsverfahren, die die Sozialistische Partei, die Regierung und Präsident Pedro Sánchez bedrohten. Richter Santiago Pedraz von der Audiencia Nacional ermittelt wegen einer Verschwörung, die von der Parteizentrale in der Ferraz-Straße ausgegangen sein soll, angeblich koordiniert vom ehemaligen PSOE-Organisationssekretär Santos Cerdán.
Treffen auf höchster Ebene
Die Aufzeichnungen von Díez zeigen ein Muster von Besuchen in staatlichen Institutionen. Im März und April 2025 traf sie sich in der Fiscalía General del Estado mit Diego Villafañe, dem damaligen rechten Hand von Generalstaatsanwalt Álvaro García Ortiz, und der Staatsanwältin Beatriz López Pesquera. Die Treffen, die die Fiscalía erst auf ein gerichtliches Ersuchen hin einräumte, fanden statt, während der erste Strafprozess gegen Díez bereits anhängig war. Sie hatte auch mindestens zwei Treffen mit dem damaligen Direktor der Guardia Civil, die in den Ermittlungen als Versuche dokumentiert sind, sich über laufende Untersuchungen zu informieren oder diese zu beeinflussen.
Finanzielle Mechanismen und die WhatsApp-Gruppe
Díez, der Geschäftsmann Vicente Fernández und der Pamplonaer Unternehmer Antxon Alonso betrieben eine WhatsApp-Gruppe namens „Hirurok“ – Baskisch für „wir drei“. Der UCO-Bericht verweist auf ein Gespräch vom 12. Mai 2024, in dem Díez Fernández mitteilte, dass Cerdán beabsichtige, Zahlungen an sie über die Firma Andalukadi SL zu leiten, deren alleinige Gesellschafterin sie ist. Als Fernández in Frage stellte, ob der auf Immobilien ausgerichtete Unternehmenszweck geeignet sei, antwortete Díez:
„Consulting. Das kann nichts anderes sein. Ich weiß nicht, ob mir gefällt, dass sie es über das Büro von Gaspar Zarrías machen.“
Verteidigung formiert sich
Angesichts eines möglichen Prozesses beginnen sich einige der Beschuldigten von Díez zu distanzieren. Ein von La Razón konsultierter Strafverteidiger argumentierte, dass es keine wirkliche Koordination gegeben habe und Díez ihren Einfluss übertrieben habe:
„Das steckte mehr in ihrem Kopf als auf einer tatsächlichen Handlungsgrundlage. Der Beweis ist, dass sie von all dem, was sie versprach, nichts erreicht hat, weil sie keinen Einfluss hatte.“
Gerichtliche Anordnungen weiten sich aus
Am 13. März 2026 beauftragte Richter Pedraz die Steuerbehörde mit der Rückverfolgung der Konten von Andalukadi SL. Die Untersuchung, die aus dem Sepi-Fall hervorging, in dem Díez im Dezember 2025 verhaftet wurde, weitet sich weiter aus. Der Generaldirektor der Guardia Civil räumte am 4. Juni ein, dass mindestens zwei Treffen mit Díez stattgefunden hatten, und die Fiscalía General bestätigte verspätet ihre eigenen Begegnungen mit der ehemaligen Parteimitglied.
Gerichtliche Anordnungen weiten sich aus
Am 13. März 2026 beauftragte Richter Pedraz die Steuerbehörde mit der Rückverfolgung der Konten von Andalukadi SL. Die Untersuchung, die aus dem Sepi-Fall hervorging, in dem Díez im Dezember 2025 verhaftet wurde, weitet sich weiter aus. Der Generaldirektor der Guardia Civil räumte am 4. Juni ein, dass mindestens zwei Treffen mit Díez stattgefunden hatten, und die Fiscalía General bestätigte verspätet ihre eigenen Begegnungen mit der ehemaligen Parteimitglied.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónLos miembros de las "cloacas" dejarán sola a la "fontanera": "No consiguió nada de lo prometido"
- EL MUNDOLas notas de la agenda de la "farsante" Leire Díez amplían la corrupción a todo el Estado: jueces, fiscales, Guardia Civil y el Gobierno que la ridiculizó
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLAlberto García Reyes: El comando 'Hiroruk'
- LaSextaDe despacho en despacho para defender los intereses del PSOE y obtener información: la 'reunionitis' de Leire Díez
- Leire Díez
- Ehemalige PSOE-Militante und selbsternannte ‚Klempnerin‘, zentrale Figur des mutmaßlichen Komplotts zur Beeinflussung von Gerichtsverfahren
- Santos Cerdán
- Ehemaliger PSOE-Organisationssekretär, beschuldigt, die Verschwörung gesteuert und Zahlungen kanalisiert zu haben
- Pedro Sánchez
- Spanischer Ministerpräsident, dessen Regierung und innerer Zirkel Ziele der Manipulationsbemühungen waren
- Santiago Pedraz
- Richter der Audiencia Nacional, der die mit Ferraz verbundene Einflussnahmekampagne untersucht
- Vicente Fernández
- Ehemaliger Präsident der SEPI und Mitglied der ‚Hirurok‘-Gruppe, der mit Díez Zahlungsstrukturen besprach
- Antxon Alonso
- Geschäftsmann und WhatsApp-Gruppenmitglied mit Verbindungen zu Santos Cerdán
- José Luis Ábalos
- Ehemaliger Verkehrsminister, den Díez Berichten zufolge zu einem zurückhaltenderen öffentlichen Auftreten zu bewegen versuchte
- Álvaro García Ortiz
- Ehemaliger Generalstaatsanwalt, während dessen Amtszeit die Fiscalía General nicht offengelegte Treffen mit Díez abhielt
- Diego Villafañe
- Damaliger stellvertretender Staatsanwalt des Technischen Sekretariats, der Díez im Büro des Generalstaatsanwalts traf
- Beatriz López Pesquera
- Staatsanwältin, die Villafañe zu den Treffen mit Díez in der Fiscalía General begleitete
- Orte
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