Mannschaftssport · Buenos Aires und Córdoba

Finale im Amputiertenfußball-Pokal in Argentinien endet mit Prügelei, bei der Krücken als Waffen dienen

Los Teros de Córdoba gewannen die Copa Fortaleza Guaraní im Elfmeterschießen nach einem 1:1 gegen Uruguays Rampla Juniors, doch der Jubel löste eine Schlägerei aus, in der Spieler mit Krücken ausholten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro und Fanpage. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Buenos Aires, Córdoba · Argentinien

Das Finale

Im Finale der Copa Fortaleza Guaraní, eines in Buenos Aires ausgetragenen Turniers für Amputiertenfußballer, trafen Los Teros de Córdoba auf Rampla Juniors, vertreten durch dessen Amputierten-Abteilung. Die Partie endete 1:1 und wurde im Elfmeterschießen entschieden, das Los Teros gewann. Der entscheidende Versuch war ein flacher Linksschuss, den der argentinische Torhüter mit dem Fuß parierte. Seine Mitspieler liefen zum Jubeln in den Strafraum, wo der uruguayische Schütze noch stand. Los Teros sind mit dem argentinischen Klub Talleres de Córdoba verbunden.

Die Prügelei

Der Jubel mündete in eine Schlägerei mit Fäusten, Rempeleien und Krücken. Berichten zufolge versetzte ein uruguayischer Spieler, den der Jubel erzürnte, einen Schlag, worauf eine allgemeine Prügelei folgte. Die Spieler setzten ihre Krücken als Waffen ein. Von Fanpage veröffentlichte Fotos zeigen, wie der uruguayische Torhüter dazwischengeht, um einen Mitspieler zu schützen, und dabei einen Krückenschlag auf den Rücken bekommt. Das Chaos dauerte mehrere Minuten, zog Mitglieder beider Delegationen hinein und griff über das Spielfeld hinaus.

Frühere Spannungen und Stellungnahmen der Klubs

Die Spannungen hatten sich lange vor dem Elfmeterschießen aufgebaut. Die Partie umfasste ein hartes Foul an einem am Boden liegenden Spieler, Beleidigungen und gegenseitige Provokationen, und beide Kapitäne wurden des Feldes verwiesen. Rampla Juniors beklagte später eine sehr feindselige Atmosphäre mit ständigen Provokationen und Aufforderungen zu kämpfen. Los Teros nannten den Vorfall ein Einzelereignis, erklärten, in mehr als 15 Jahren Wettkampfbetrieb sei auf argentinischem Boden nichts Vergleichbares geschehen, drückten ihre Solidarität mit den Verletzten aus und lehnten jede Form von Gewalt ab. Rampla erklärte, seine Spieler seien nach Monaten des Einsatzes und Verzichts nicht nach Argentinien gereist, um zu kämpfen, sondern um Fußball zu spielen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen