Mannschaftssport · Lausanne und Prilly
Zwei Lausanne-Anhänger bei Fanausschreitungen nach dem Derby Lausanne–Fribourg schwer verletzt
Die Waadtländer Polizei teilt mit, dass zwei Lausanne-Anhänger am Bahnhof Prilly-Malley von Fribourg-Ultras angegriffen und schwer verletzt wurden. Bereits in der Arena war es nach dem 2:0-Sieg von Lausanne zu Ausschreitungen gekommen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, watson.ch/, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Waadtländer Polizei teilte mit, zwei Lausanne-Anhänger seien am Samstag, 24. Oktober, gegen 22:45 Uhr am Bahnhof Prilly-Malley bei einem Angriff von Fribourg-Ultras schwer verletzt worden.
Es wurden Strafanzeigen erstattet, und die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt eröffnete zusammen mit Hooliganismus-Einheiten der Kantonspolizei Waadt und Freiburg ein Ermittlungsverfahren.
Nach dem 2:0-Ergebnis kam es in der Vaudoise Aréna zu Kämpfen zwischen Fans, Werbebanden und Stühle wurden geworfen, privates Sicherheitspersonal setzte Pfefferspray ein.
Lausanne HC und Fribourg-Gottéron gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie die Gewalt verurteilten und zusicherten, die Verantwortlichen zu identifizieren.
- 38. MinutePhilipp Kurashev erzielt das Führungstor, 1:0 für Lausanne HC
- 59. MinuteJason Fuchs trifft ins leere Tor, 2:0 für Lausanne HC
- Kurz nach 22:00 UhrNach der Schlusssirene brechen in der Arena Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Fans aus
- Gegen 22:45 UhrZwei Lausanne-Anhänger werden am Bahnhof Prilly-Malley von Fribourg-Ultras angegriffen
Ausschreitungen nach der Schlusssirene
Lausanne HC gewann am Samstag, 24. Oktober, das Romand-Derby gegen Fribourg-Gottéron mit 2:0, und nach der Schlusssirene begann der Ärger. Die Waadtländer Polizei teilte mit, dass kurz nach 22:00 Uhr rivalisierende Ultras auf dem Eis aneinandergerieten und privates Sicherheitspersonal Pfefferspray einsetzte, um sie zurückzudrängen. Andere Berichte schilderten fliegende Fäuste, Werbebanden und Stühle, die durch die Arena geworfen wurden, sowie eine zerbrochene Plexiglasscheibe. Erste am Sonntag, 25. Oktober, veröffentlichte Berichte sprachen davon, dass niemand verletzt worden sei, bevor die Polizeimitteilung ein anderes Bild ergab. Die Kämpfe griffen auf die Sitzplatzsektoren über, in die Fans nach dem Spiel drängten.
Angriff am Bahnhof Prilly-Malley
Gegen 22:45 Uhr wurden laut Polizei zwei Lausanne-Anhänger am Bahnhof Prilly-Malley von Fribourg-Ultras angegriffen. Beide erlitten schwere Verletzungen, zu denen die Polizei keine Angaben machte, und wurden mit dem Krankenwagen ins CHUV-Spital in Lausanne gebracht. Ein Teil ihrer persönlichen Habseligkeiten wurde gestohlen, die Angreifer flohen vor dem Eintreffen der Beamten. Ein separater Leserbericht, über den Blick berichtete, zeigt mehrere Personen, die auf einen am Bahnsteig liegenden Mann eintreten; der Leser beschrieb die Angreifer als Fans des Lausanne HC. watson erklärte, bei den Männern, die auf den Mann eintraten, habe es sich wahrscheinlich um Lausanne-Fans gehandelt, und es sei unklar, ob er verletzt worden sei. Die Behörden erklärten damals, es sei noch unklar, ob der Mann verletzt worden sei. Die Polizei schreibt den Angriff am Bahnhof auf die beiden Anhänger Fribourg-Ultras zu, sodass die Videoberichte und die Polizeiversion unterschiedliche Gruppen beschreiben.
Ermittlungen und Reaktion der Clubs
Es wurden Strafanzeigen erstattet, und die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt hat zusammen mit Spezialisten für Hooliganismus der Kantonspolizei Waadt und Freiburg ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Im Einsatz waren zwei Ambulanzen, mehrere Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie, die Polizei Westlausanne, die Stadtpolizei Lausanne und Kriminalbeamte beider Kantone.
„Unsere Arenen müssen Orte der Begegnung, des Feierns und der Sicherheit für alle bleiben.“
In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten beide Clubs die Gewalt und bekräftigten ihr Engagement für einen familienfreundlichen, spektakulären und von Respekt geprägten Sport. Sie erklärten, alles Mögliche zu tun, um die Verantwortlichen zu identifizieren und die erforderlichen Sanktionen durchzusetzen.
Sportlicher Kontext und Rivalität
Auf dem Eis war das Spiel arm an Chancen und Toren. Philipp Kurashev, der zuvor zwei Spiele für Lausanne HC ohne Tor bestritten hatte, erzielte in der 38. Minute sein erstes Tor für den Club und sein erstes in der National League. Jason Fuchs traf in der 59. Minute ins leere Tor. Wegen Verletzungen standen nur drei Ausländer im Aufgebot von Lausanne, und Kevin Pasche begann im Tor. Lausanne rückte auf den dritten Tabellenplatz vor und überholte Fribourg, das nun Vierter ist.
Die Rivalität hat schon früher für Reibung gesorgt. In der Playoff-Halbfinalserie ein Jahr zuvor gerieten die beiden Teams und ihre Fangruppen wiederholt aneinander, mit Provokationen, Beleidigungen und Schlägereien. Am 8. April 2025 gaben beide Clubs eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie Respekt gegenüber dem Gegner forderten und betonten, die Rivalität solle Teil des Sports bleiben. Ende März 2026 kam es in derselben Arena auch bei einem Playoff-Spiel gegen Genève-Servette zu Provokationen und Faustschlägen zwischen Fans, und die Polizei setzte mehrfach Pfefferspray ein.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- rts.chLHC - Gottéron: zwei Schwerverletzte bei ZusammenstößenLHC - Gottéron : deux blessés graves dans des affrontements · Original auf Französisch
- watson.ch/Pfefferspray-Einsatz und kaputtes Plexiglas: Derby in Lausanne eskaliert nach Ende
- 20 MinutenAusschreitungen nach Hockey-Derby: Fäuste und Pfefferspray in der Vaudoise Aréna
- Blick.chStühle, Gürtel, Pfefferspray: Fan-Chaos nach dem Derby in Lausanne
- Philipp Kurashev
- Stürmer von Lausanne HC, der beim 2:0-Derbysieg sein erstes Tor für den Club erzielte
- Jason Fuchs
- Topscorer von Lausanne HC, der in der 59. Minute ins leere Tor traf
- Orte
- Lausanne
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