Sicherheit · Los Angeles
Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Brandstifter des verheerenden Palisadenfeuers in Los Angeles
Bundesanwälte haben am Mittwoch ihre Eröffnungsplädoyers gehalten und Jonathan Rinderknecht als rachsüchtigen Brandstifter dargestellt, der ein Feuer entzündete, das 12 Menschen tötete und Schäden in Höhe von 150 Milliarden Dollar verursachte. Die Verteidigung hingegen macht Feuerwerkskörper dafür verantwortlich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, Al Jazeera Online, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Rinderknecht wird Sachbeschädigung durch Feuer, Brandstiftung an zwischenstaatlichem Handel dienendem Eigentum und illegales Abbrennen von Holz vorgeworfen; bei einer Verurteilung drohen 5 bis 45 Jahre Haft.
Die Staatsanwaltschaft sagt, Rinderknecht sei wütend auf die Gesellschaft gewesen und habe Rache gesucht; sie verweist auf eine Trennung, Isolation, eine ChatGPT-Eingabe und sein Interesse am mutmaßlichen CEO-Mörder Luigi Mangione.
Verteidiger Steve Haney sagte, mehrere Zeugen hätten in der Nähe des Brandortes Feuerwerk gehört, und Rinderknecht habe es nach seiner Uber-Schicht nur beobachtet.
Das Feuer am Neujahrstag wurde schnell gelöscht, schwelte aber im Wurzelwerk weiter, bevor es am 7. Januar durch Santa-Ana-Winde neu entfacht wurde und zum Palisadenfeuer wurde.
Das Palisadenfeuer zerstörte rund 6.000 Gebäude auf 23.000 Acres, tötete 12 Menschen und verursachte einen der teuersten Waldbrände in der US-Geschichte.
Rinderknecht wählte in jener Nacht 16 Mal den Notruf; Handydaten verorten ihn auf dem Hügel; ein in seinem Auto sichergestelltes Feuerzeug bringt ihn mit dem Tatort in Verbindung.
- 1.01.Feuer entzündet sich in der Nähe eines Wanderwegs, wird schnell gelöscht, glimmt aber unter der Erde weiter.
- 7.01.Feuer flammt wieder auf, wird zum Palisadenfeuer, tötet 12 Menschen, zerstört 6.000 Gebäude.
- 10.06.Eröffnungsplädoyers im Bundes-Brandstiftungsprozess gegen Jonathan Rinderknecht beginnen.
Eröffnungsplädoyers
Bundesanwälte und Verteidiger haben am Mittwoch ihre Eröffnungsplädoyers im Prozess gegen Jonathan Rinderknecht gehalten. Der Mann wird beschuldigt, das Palisadenfeuer (Palisades Fire), das im Januar 2025 Teile von Los Angeles verwüstete, vorsätzlich gelegt zu haben. Rinderknecht, der auf nicht schuldig plädiert hat, muss sich wegen drei Straftaten verantworten: Sachbeschädigung durch Brandstiftung, Brandstiftung an Eigentum, das im zwischenstaatlichen Handel genutzt wird, und illegales Abbrennen von Holz auf öffentlichem Grund. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm fünf bis 45 Jahre Haft.
„Er wollte Rache – Rache an der Gesellschaft, weil er ihr die Schuld an all seinen Problemen gab.“
Der zeitliche Ablauf des Feuers
Die Anklage behauptet, Rinderknecht habe das Feuer am Neujahrstag 2025 in der Nähe eines Wanderwegs in Pacific Palisades gelegt. Die Feuerwehr von Los Angeles löschte dieses erste Feuer, das sogenannte Lachman-Feuer, zwar schnell, doch es glimmte unter der Erde weiter. Eine Woche später, am 7. Januar, fachten die Santa-Ana-Winde mit Orkanstärke das Feuer wieder an. Das Palisadenfeuer entwickelte sich zu einem der verheerendsten Waldbrände in der Geschichte von Los Angeles, verbrannte mehr als 23.000 Acres und zerstörte rund 6.000 Gebäude. Zwölf Menschen starben, und der Sachschaden wurde auf 150 Milliarden Dollar geschätzt. Ein zweiter Großbrand, das Eaton-Feuer, tötete nordöstlich der Stadt 19 Menschen, ist aber nicht Gegenstand dieses Verfahrens.
Beweise und Motiv
Der stellvertretende US-Staatsanwalt Matt O'Brien sagte den Geschworenen, dass Aufnahmen von Überwachungskameras, Handydaten und 16 schnelle Notrufe von Rinderknecht ihn allein auf dem Hügel verorten, wo das Feuer ausbrach. Die Ermittler beschlagnahmten ein Grillfeuerzeug aus seinem Auto, und er gab zu, es auf dem Wanderweg dabeigehabt zu haben. In einem Memo vor dem Prozess wurde Rinderknechts Interesse an Luigi Mangione erwähnt, der beschuldigt wird, einen CEO einer Krankenversicherung ermordet zu haben, und es wurde angedeutet, dass er Groll gegen Wohlhabende hegte. Die Staatsanwaltschaft zeigte den Geschworenen außerdem eine ChatGPT-Eingabe des Angeklagten, die Monate zuvor einen „brennenden Wald“ mit „fliehenden Menschen“ beschrieb.
Einwände der Verteidigung
Der Verteidiger Steve Haney argumentierte, es gebe keinen direkten Beweis dafür, dass Rinderknecht das Feuer gelegt habe. Haney sagte, sein Mandant sei auf dem Hügel gewesen, nachdem er Uber-Fahrgäste abgesetzt hatte, und sei nur dort gewesen, um die Silvesterfeuerwerke zu beobachten. Er sagte, mehrere Zeugen und Ersthelfer hätten zur Zeit des Brandausbruchs in der Gegend Feuerwerk gehört. Rinderknecht habe versucht zu helfen, indem er den Notruf wählte und die Feuerwehrleute zu dem Ort führte, so Haney.
„Wenn alle Beweise vorliegen, wird eines fehlen: der Beweis, dass Jonathan Rinderknecht dieses Feuer am 1. Januar gelegt hat.“
Mögliche Strafen
Rinderknecht, der sich seit seiner Festnahme in Florida im Oktober 2025 in Haft befindet, drohen im Falle einer Verurteilung in allen drei Anklagepunkten eine Mindeststrafe von fünf Jahren und eine Höchststrafe von 45 Jahren. Der Prozess findet vor dem US-Bezirksgericht in der Innenstadt von Los Angeles statt und wird voraussichtlich mit Aussagen von Ermittlern und Zeugen fortgesetzt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The GuardianAccused LA wildfire arsonist wanted 'revenge on society', prosecutors say as trial opens
- Al Jazeera OnlineTrial begins for man accused of sparking Palisades Fire in California
- The IndependentPalisades Fire arson trial begins as prosecutors detail alleged motive
- Bloomberg BusinessMan Accused of Igniting Massive Los Angeles Fire Goes on Trial
- Jonathan Rinderknecht
- Ehemaliger Uber-Fahrer, der vor Gericht steht, weil er das Palisadenfeuer gelegt haben soll.
- Matt O'Brien
- Stellvertretender US-Staatsanwalt, der den Fall vertritt.
- Steve Haney
- Verteidiger, der Rinderknecht vertritt.
- Mark Williams
- Stellvertretender US-Staatsanwalt, der ebenfalls die Eröffnungsplädoyers hielt.
- Luigi Mangione
- Mutmaßlicher CEO-Mörder, dessen Fall Rinderknecht nach Angaben der Staatsanwaltschaft verfolgte.
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