Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefSoundsFilmsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Mitglieder lesen den Brief ohne Sponsor. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab34,99 €/Jahr

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Ein päpstlicher Lungenlappen weniger

Trump testet Ukraine-Waffenruhe, Raketen treffen Kiew, Huthis bedrohen Ölrouten

Die schwerwiegendsten Nachrichten des Tages betrafen Energiesysteme: manche bombardiert, manche gehackt, manche gegen politische Entlastung eingetauscht. Krieg, Regulierung und Technik wiesen alle auf dieselbe Schwäche hin: Moderne Staaten hängen von Rohren, Netzen, Code und Vertrauen ab, die bei steigendem Druck lautstark versagen.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Papst Leo XIV. unterzieht sich Lungen-OP

    Papst Leo XIV. erholt sich in einem Krankenhaus in Rom, nachdem eine Operation ein Lungenkarzinom bestätigt hat, so der Vatikan.

  • SpaceX begrenzt Starlink in der Ukraine

    SpaceX drosselt die Geschwindigkeit von Starlink-Militärterminals und verursacht Ausfälle, die ukrainische Drohneneinsätze stören.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Welt · Aktualisiert vor 19 m

Der Nahe Osten nach Gaza

Ein durch eine Mine gesunkenes Schiff und der zunehmende iranische Druck auf die Schifffahrt verschärfen den Hormus-Konflikt, doch es gab kein neues Sanktionspaket oder einen direkten Zusammenstoß zwischen Israel und dem Iran.

KontaktImpressum
StartBriefSträngeFragen
Kategorien
Sicherheit·vor 2 Std.

Prozess um Silvesterrakete, die 88-Jährige in Würzburg tötete

Vor dem Amtsgericht Würzburg hat ein 42-Jähriger zugegeben, die Rakete gezündet zu haben, will aber gesehen haben, dass sie beschädigt war; eine Zeugin sagt dagegen, ein Freund von ihm habe sie abgefeuert. Die 88-jährige Bewohnerin der Wohnung starb an einer Rauchgasvergiftung.

Ein Brand in der Silvesternacht

In der Silvesternacht landete eine Rakete auf einem Balkon im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses im Würzburger Stadtteil Heuchelhof und setzte mehrere Gegenstände in Brand. Nach Angaben der Ermittler breitete sich der Rauch anschließend in die Wohnung einer 88-jährigen, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Bewohnerin aus, die schlief, als er sie erreichte. Später griffen die Flammen auf die Wohnung selbst über, und Einsatzkräfte, die sie während der Löscharbeiten durchsuchten, fanden die Frau bewusstlos. Sie starb in der Nacht an einer Rauchgasvergiftung, Hilfe kam zu spät. Rund zehn Monate später kam der Fall vor das Amtsgericht Würzburg, wo der Prozess am 14. Oktober begann.

Zentrale Ereignisse im Würzburger Silvester-Raketenbrand
  1. SilvesternachtEine Rakete landet auf einem Balkon im Würzburger Stadtteil Heuchelhof, Gegenstände dort fangen Feuer
  2. Kurz nach Mitternacht, laut ZeuginEine Zeugin sagt, ein Freund des Angeklagten habe die Rakete gezündet und auf das Haus gerichtet
  3. Silvesternacht, späterDie 88-jährige Bewohnerin stirbt an einer Rauchgasvergiftung
  4. 14. Okt. 2026Prozessbeginn vor dem Amtsgericht Würzburg

Vorwürfe und Darstellung der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft hat einen 42-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Brandstiftung angeklagt, wie die Behörde in ihrer Mitteilung erklärte. Der Bayerische Rundfunk gibt sein Alter zum Zeitpunkt des Brandes mit 41 Jahren an. Nach Darstellung der Anklage wusste der Angeklagte, dass der Holzstab der Rakete gebrochen war, wodurch die Flugbahn der Rakete vorhersehbar und vermeidbar gewesen sei. Der Anklage zufolge stieg die Rakete zunächst drei bis vier Meter senkrecht auf, änderte dann die Richtung und landete auf dem Balkon, wo Gegenstände Feuer fingen. Die Ermittler identifizierten ihn anhand von Aussagen der Bewohner und einer Auswertung von in jener Nacht aufgenommenen Videos. Ihm wird vorgeworfen, die Rakete mit dem gebrochenen Stab per Hand gezündet zu haben.

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Darstellung des Angeklagten und widersprechende Zeugin

In der Verhandlung räumte der Angeklagte ein, die Rakete gezündet zu haben, die er in der Hand hielt. Er sagte, es tue ihm leid, und er habe nicht gewollt, was daraus folgte. Zudem will er gesehen haben, dass die Rakete beschädigt war, bevor er sie abfeuerte. Eine anwesende Zeugin sagte jedoch vor Gericht, ein Freund des Angeklagten habe die Rakete kurz nach Mitternacht gezündet und gezielt auf das Haus gerichtet. Ein weiterer Tatverdächtiger war ebenfalls genannt worden, doch die Ermittler erklärten, seine Beteiligung lasse sich nicht hinreichend beweisen. Die beiden Darstellungen unterscheiden sich somit darin, wer die Rakete abgefeuert hat.

Terminplan des Verfahrens

Das Amtsgericht Würzburg hat bislang nur einen Verhandlungstag angesetzt, für den neun Zeugen geladen sind. Diese Angaben machte ein Sprecher des Gerichts. Der Fall wird vor einem Schöffengericht verhandelt, die Verhandlung sollte am 14. Oktober um 9.30 Uhr beginnen. Da nur ein Tag angesetzt ist, geht aus den Berichten nicht hervor, wie viele weitere Verhandlungstage folgen. Der Tod der 88-jährigen Frau wird damit erst jetzt, mehr als zehn Monate nach Silvester, gerichtlich aufgearbeitet.

Würzburg

6 Quellen

  • Würzburg: "Ich wollte das nicht" - Mann gesteht Abschuss von todbringender Silvesterrakete
    DIE WELT·vor 2 Std.
  • Mann gesteht Anzünden von todbringender Silvesterrakete
    Süddeutsche Zeitung·vor 4 Std.
  • Bayern: Mann gesteht Anzünden von todbringender Silvesterrakete
    N-tv·vor 4 Std.
  • Würzburg: Mann nach tödlichem Brand durch Silvesterrakete vor Gericht
    Süddeutsche Zeitung·vor 5 Std.
  • Prozess gegen Mann nach tödlichem Brand durch Silvesterrakete
    Bayerischer Rundfunk·vor 7 Std.
  • Bayern: Mann nach tödlichem Brand durch Silvesterrakete vor Gericht
    N-tv·vor 11 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Gesellschaft & Wissenschaft
▶ Pollar Films·Auswahl der Redaktion·2:54·Digital

Finnland stoppt Arbeiten an zwei Google-Rechenzentren wegen Umweltauflagen

Die finnische Aufsichtsbehörde hat die finnische Google-Gesellschaft angewiesen, die Flächenrodung an zwei Rechenzentrumsstandorten in Muhos und Kajaani bis zum 23. Oktober 2026 zu unterlassen, bis die vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungen vorliegen.

aufgenommen am 13. Okt.

Von KI erstellter Text·
Gesundheit & Bildung·seit 12. Okt.·akt. vor 2 Std.

Papst Leo XIV. verbringt ruhige Nacht nach Lungenoperation in der Gemelli-Klinik in Rom

Der Vatikan teilt mit, dass bei der Operation der untere Lappen der rechten Lunge des Papstes entfernt wurde und sie positiv verlief. Papst Leo XIV. verbrachte eine ruhige Nacht, und sein Bruder berichtet, er sei nach dem Eingriff wach und schmerzfrei gewesen.

Artikel lesen
Sicherheit·seit 10. Okt.·akt. vor 10 m

Trump teilt Video des tödlichen Tigerangriffs in Yorkshire trotz Bitte der Familie

Ein 23-jähriger Brite starb am Samstag, dem 10. Oktober, nachdem er in das Tigergehege im Yorkshire Wildlife Park eingedrungen war. Donald Trump teilte anschließend Aufnahmen des Angriffs und KI-generierte Clips auf Truth Social – trotz der Bitte der Familie, das Material nicht weiterzuverbreiten.

Artikel lesen
Foto: Estonian Foreign Ministry, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie dieser Text entsteht