Verkehr · Barcelona, Palma und Eivissa

Tausende protestieren in Barcelona und auf den Balearen gegen das 13-Milliarden-Euro-Ausbauprojekt von Aena

Demonstranten versammelten sich am 20. September in Barcelona, Palma und Eivissa, um gegen den Flughafenausbau und den Massentourismus zu protestieren, nachdem die spanische Regierung das milliardenschwere Investitionsprogramm DORA III genehmigt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press, EL MUNDO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Palma, Eivissa · Spanien

Mobilisierungen in Katalonien und auf den Balearen

Demonstranten gingen am Sonntag, den 20. September 2026, auf die Straße, um gegen den Ausbau des Flughafens Josep Tarradellas Barcelona-El Prat und die regionale Tourismuspolitik zu protestieren. In Barcelona versammelte sich der Protest um die Mittagszeit an der Kreuzung von Passeig de Gràcia und Carrer d'Aragó. Die Organisatoren der Plattform Zeroport und mehr als 210 angeschlossene Umwelt-, Nachbarschafts- und Gewerkschaftsgruppen berichteten von 30.000 Teilnehmern. Die Guàrdia Urbana schätzte die Menschenmenge auf 5.500 Teilnehmer, dazu 150 Fahrräder und vier Traktoren. Zehn verschiedene Aktivistengruppen kamen aus ganz Barcelona und trafen auf neun Delegationen aus umliegenden Gemeinden, darunter El Prat de Llobregat, Sant Boi und Cornellà. Der Marsch zog an der Gran Via, der Plaça Urquinaona und der Via Laietana vorbei und endete auf der Plaça Sant Jaume, wo Demonstranten Papierflieger warfen. Parallel dazu fanden Demonstrationen in Palma und Eivissa statt.

Protestteilnahmeschätzungen in BarcelonaPersonen
Zeroport-Organisatoren
30000 Personen
Guàrdia Urbana
5500 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Politische Reibungen um den DORA-III-Masterplan

Die Mobilisierungen folgten der Zustimmung des Ministerrates zum dritten Flughafenregulierungsdokument (DORA III) am Dienstag. Der Fünfjahresplan sieht Investitionen von knapp 13 Milliarden Euro im gesamten spanischen Flughafennetz von Aena zwischen 2027 und 2031 vor. In Katalonien weist DORA III 1,962 Milliarden Euro aus, darunter 1,765 Milliarden Euro, die direkt für Barcelona-El Prat für Startbahnvorbereitungen und Terminalumgestaltungen vorgesehen sind. Obwohl der Plan nicht sofort mit physischen Startbahnverlängerungen beginnt, umfasst er Vorarbeiten. Die Investiturpartner, die die katalanische Regierung von Salvador Illa unterstützen, schlossen sich dem Marsch an und legten politische Spaltungen zwischen den regierenden Sozialisten und ihren parlamentarischen Verbündeten offen. Vertreter der Esquerra Republicana de Catalunya (ERC), der Comuns und der CUP marschierten hinter Transparenten mit der Aufschrift "Nein zum Ausbau, nicht jetzt und niemals".

Geplante DORA-III-Flughafeninvestitionen€M
Gesamtes Aena-Netzwerk
13000 €M
Katalonien
1962 €M
Barcelona-El Prat
1765 €M

Daten aus dem Artikeltext

Massentourismus und Umweltbedenken

Die Protestierenden argumentierten, dass der Ausbau der Flughafenkapazität die Klimaverschlechterung, die Belastung des lokalen Wohnungsmarkts und die Tourisumudichte verschärft. Vertreter der Plattform erklärten, dass das Flughafenwachstum direkten Widerspruch zu den öfentlichen Klimaverpflichtungen darstelle.

„Wir sind Tausende von Menschen aus ganzen Land, die die kategorische Ablehnung der Bevölkerung gegen ein Projekt zeigen, das, falls es durchgeführt wird, einige der Hauptprobleme des Landes, wie die Wohnungskrise, den Klimanotfall und den Massentourismus, verschlimmern würde.“

Jaume Osete

In Palma marschierten Hunderte von der Zentralregierungsdelegation zum Consolat de Mar, um die Tourismusförderung und die Flughafenwachstumsprognosen zu kritisieren. Aktivisten wiesen darauf hin, dass DORA III ein Passagieraufkommen auf den Balearen von bis zu 50 Millionen pro Jahr bis 2031 vorhersagt. Der Sprecher der Balearen-Plattform, Pere Joan Femenia, wies darauf hin, dass Palma seine stündliche Grenze von 66 Flügen 18 Mal überschritten habe, und verwies auf 23.000 Privatjet-Flüge über den Archipel im Jahr 2025.

„Es kann nicht sein, dass nach Mitternacht weiterhin Flugzeuge über unsere Häuser fliegen.“

Pere Joan Femenia

Vorgeschlagene Alternativen und regionale Regierungsführung

Parlamentarische Führungspersonen, die die Menge ansprachen, forderten alternative Verkehrsprioritäten und regionale Dezentralisierung. Jéssica Albiach forderte Ministerpräsident Pedro Sánchez auf, das von ihr als extraktivistisch bezeichnete Projekt zu stoppen, während Gerardo Pisarello die nationale Flughafenstrategie als veraltet und schädlich für die lokalen Gemeinschaften bezeichnete. Die Bürgermeisterin von El Prat de Llobregat, Alba Bou, sprach sich für eine Verbesserung der Schienenverbindungen zwischen dem Großraum Barcelona und dem Flughafen Girona aus, der derzeit zu 30% ausgelastet ist. Die ERC-Vertreterin Diana Riba forderte, dass die Verwaltung von El Prat direkt an Katalonien übertragen wird, und argumentierte, dass staatliche Mittel in das Schienennetz und die wirtschaftliche Diversifizierung umgelenkt werden sollen.

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