
Polen gibt Sturm-, Wind- und Hochwasserwarnungen heraus, da 80 km/h starke Böen nahen
Meteorologen und Katastrophenschutzbehörden in Polen haben Wetter- und hydrologische Warnungen für nördliche und zentrale Woiwodschaften herausgegeben, da Stürme und 80 km/h starke Küstenwinde nahen.
Konvektive Stürme in nördlichen und zentralen Woiwodschaften
Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft hat für Nord- und Mittelpolen für Sonntagnachmittag Gewitterwarnungen der Stufe 1 herausgegeben. Die Warnungen betreffen die gesamten Woiwodschaften Pommern und Westpommern sowie Teile von Lebus, Großpolen, Kujawien-Pommern und Ermland-Masuren. Prognosemodelle gehen von lokalen Niederschlagsmengen zwischen 10 und 20 Millimetern aus, begleitet von vereinzelten Hagelschauern. In Pommern wird die meteorologische Instabilität den gesamten Nachmittag andauern, wobei die Konvektion in den westlichen Bezirken gegen 17:00 Uhr nachlässt und in den östlichen Bezirken bis etwa 19:00 Uhr anhält. Nach offiziellen meteorologischen Kriterien zeigt eine Warnung der Stufe 1 Bedingungen an, die gefährliche Phänomene hervorrufen können, die Sachschäden verursachen und Risiken für die menschliche Gesundheit und das Leben darstellen. Alle Gewitterwarnungen bleiben bis Sonntagabend in Kraft.
Küstenstürme und landesweite Windwarnungen
Zusätzlich zu den Gewittern bringt die atmosphärische Zirkulation starke Winde im ganzen Land mit sich, was zu abgestuften Warnungen des nationalen Wetterdienstes führt. Die nördlichen Küstenränder der Woiwodschaften Pommern und Westpommern unterliegen Sturmwarnungen der Stufe 2, bei denen nordwestliche Winde mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent vorhergesagt werden. Die mittleren anhaltenden Winde entlang der Ostseeküste werden voraussichtlich bis zu 50 Kilometer pro Stunde erreichen, mit Böen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Dieses Küstenwindereignis wird voraussichtlich am Sonntag, den 20. September, gegen 15:00 Uhr beginnen und bis Montag, 12:00 Uhr, andauern. Darüber hinaus treten ab Sonntagabend in allen sechzehn polnischen Woiwodschaften Starkwindwarnungen der Stufe 1 in Kraft, die landesweit in der Nacht zwischen Montag und Dienstag aktiv bleiben.
- Orkanartige Küstenwinde setzen in Pommern und Westpommern ein
- Gewitterwarnungen beginnen in Westpommern auszulaufen
- Gewitterwarnungen enden in Ostpommern und anderen nördlichen Regionen
- Küstenwindwarnungen der Stufe 2 laufen aus
- Landesweite Windwarnungen der Stufe 1 enden
- Küstenhydrologische Warnungen der Stufe 2 laufen aus
Notfall-Sicherheitsanweisungen für Küstenbezirke
Das polnische Regierungszentrum für Sicherheit hat gezielte Notfall-SMS-Warnungen für Einwohner und Reisende in gefährdeten Küstenkreisen aktiviert. In der Woiwodschaft Pommern gilt die Warnung für fünf Verwaltungseinheiten: das Stadtgebiet von Słupsk sowie die Kreise Lębork, Puck, Słupsk und Wejherowo. In der Woiwodschaft Westpommern sind sieben Gebiete betroffen, darunter die Stadtkreise Koszalin und Świnoujście sowie die Kreise Gryfice, Kamień, Kołobrzeg, Koszalin und Sławno. Die Notfallbehörde erklärte, dass starke Winde im öffentlichen Raum erhebliche physische Risiken darstellen, und riet den Menschen, bei Bewegungen im Freien Vorsicht walten zu lassen und gefährliche Strukturen zu meiden.
Halten Sie sich nicht auf und parken Sie nicht unter Bäumen.
Meeressturmfluten und hydrologische Warnungen
Anhaltende Sturmwinde aus Nord und Nordwest werden voraussichtlich Meerwasser in die Küstengebiete treiben und hydrologische Warnungen der Stufe 2 entlang der Ostseeküste auslösen. Hydrologische Prognosen deuten darauf hin, dass die Wasserstände in die Hochwasserzone steigen und an mehreren Messstationen die festgelegten Warngrenzen überschreiten werden. Das meteorologische Institut stellte fest, dass die Wasserstände einen steigenden Trend aufweisen, wobei lokale Meeresfluten das Risiko bergen, kurzzeitig die gesetzlichen Alarmgrenzen zu erreichen. Offizielle Definitionen klassifizieren eine hydrologische Warnung der Stufe 2 als Wasserstände, die die Warngrenzen überschreiten, mit möglichen kurzfristigen Alarmüberschreitungen. Diese hydrologischen Warnungen bleiben voraussichtlich bis Dienstagmittag, den 22. September, in Kraft, während sich die Küstengewässer allmählich stabilisieren.
- Mittlere Küstenwindgeschwindigkeit
- 50 km/h
- Spitzenböen an der Küste
- 80 km/h


