Sicherheit · San Cataldo und Caltanissetta
Italienische Behörden nehmen sechs Geschwister in staatliche Obhut, nachdem vermisste Schwestern in Geschäft gefunden wurden
Italienische Behörden haben sechs Geschwister in eine geschützte Gemeinschaftseinrichtung verlegt, nachdem zwei Schwestern im Alter von 12 und 8 Jahren nach einer 21-stündigen Suche in einem benachbarten Geschäft in San Cataldo gefunden worden waren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, lastampa.it, Rai news und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Freiwillige des Zivilschutzes fanden die 12-jährige Benedetta und die 8-jährige Domitilla am Samstag gegen 17:00 Uhr im Bad eines Bekleidungsgeschäfts am Corso Vittorio Emanuele.
Vater Alessandro Costanza gab an, die Mädchen am Freitag um 20:00 Uhr verlassen zu haben, während die Ladenleiterin erklärte, sie um 19:40 Uhr im Geschäft gesehen zu haben.
Die Behörden verlegten beide Mädchen und ihre vier Geschwister am 20. September 2026 nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus Sant'Elia in eine geschützte Gemeinschaftseinrichtung.
Oberstaatsanwalt Salvatore De Luca ordnete die Beschlagnahmung der Geschäftsräume an, während die Carabinieri Überwachungskameras auswerten und Zeugen befragen.
- SamstagmorgenVater erstattet offizielle Vermisstenanzeige bei der Carabinieri.
- Samstag, 17:03Freiwillige finden die Schwestern nach 21-stündiger Suche im Ladenbad.
- SonntagBehörden verlegen alle sechs Geschwister in eine geschützte Gemeinschaftseinrichtung.
Suche und Entdeckung in San Cataldo
Zwei Schwestern, die zwölfjährige Benedetta und die achtjährige Domitilla, wurden am Samstag, dem 19. September 2026, nach einer 21-stündigen Suche in San Cataldo in der Provinz Caltanissetta gefunden. Die Mädchen verschwanden am Freitagabend von zu Hause, was eine Suchaktion unter Beteiligung von Carabinieri, Staatspolizei, kommunalen Zivilschutzeinheiten und Anwohnern auslöste. Freiwillige entdeckten die beiden Kinder gegen 17:00 Uhr im Bad eines Bekleidungsgeschäfts am Corso Vittorio Emanuele, das sich nur wenige Meter vom Wohnhaus der Familie entfernt befindet. Ein Passant hatte die Suchenden alarmiert, nachdem er eines der Kinder in den Räumlichkeiten bemerkt hatte. Die Schwestern wurden mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus Sant'Elia in Caltanissetta gebracht, wo sie routinemäßig ärztlich untersucht wurden. Die Ärzte stellten einen guten Gesundheitszustand fest und entließen sie anschließend. Manuel Bonaffini, ein Freiwilliger des Zivilschutzes, der an der Suche teilnahm, beschrieb ihre unmittelbare Reaktion nach dem Auffinden.
„Sie sprachen nicht. Wir fragten sie, ob es ihnen gut ginge, und sie sagten ja, aber nichts weiter.“
Unstimmigkeiten im Zeitablauf
Ermittler der Carabinieri und der Staatsanwaltschaft Caltanissetta haben ihre Aufmerksamkeit auf widersprüchliche Aussagen zum Zeitpunkt gerichtet, zu dem die Schwestern das Geschäft betraten. Der 40-jährige Vater Alessandro Costanza gab gegenüber den Behörden an, er habe die Mädchen am Freitag gegen 20:00 Uhr zu Hause gesehen, als er für zehn Minuten mit seinem zehnjährigen Sohn Brot kaufen ging. Die Ladenleiterin, eine chinesische Staatsangehörige, die laut Berichten eine Beziehung mit dem Vater führen soll, erklärte gegenüber Reportern und Ermittlern, sie habe die Mädchen am Freitag um 19:40 Uhr im Geschäft gesehen. Die Ermittler haben die Geschäftsräume beschlagnahmt und werten Aufzeichnungen von Überwachungskameras aus den umliegenden Straßen aus, um festzustellen, ob die Kinder allein oder in Begleitung hineingingen. Costanza erstattete erst am Samstagmorgen offiziell Vermisstenanzeige, nachdem er zunächst auf eigene Faust gesucht hatte, ohne die Behörden über Nacht zu informieren.
Sorgerechtsübertragung und familiärer Hintergrund
Nach ihrer Krankenhausentlassung am Sonntag, dem 20. September 2026, überstellten die italienischen Behörden Benedetta, Domitilla und ihre vier Geschwister in eine geschützte Gemeinschaftseinrichtung. Die sechs Minderjährigen lebten zuvor bei ihrem Vater, der seit 2024 das alleinige Sorgerecht hatte, während ihre Mutter ausländischer Herkunft nach der Trennung des Paares in einer anderen Stadt lebt. Gerichtsakten zufolge waren beide Eltern bereits 2023 wegen angeblicher Misshandlung der Kinder angezeigt worden, was zu einer vorübergehenden Unterbringung der Minderjährigen in der Sozialfürsorge geführt hatte. In einem Interview mit Fernsehreportern nach der Überstellung betonte Costanza, das Verschwinden sei ein unschuldiges Missverständnis gewesen, und forderte die sofortige Rückkehr der Kinder nach Hause.
„Meine Kinder müssen so schnell wie möglich zu mir zurück. Es war ein Scherz.“
Fortlaufende staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft Caltanissetta prüft weiterhin mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten und befragt sowohl den Vater als auch die Ladeninhaberin. In einem Interview mit Regionalmedien teilte Costanza eine WhatsApp-Sprachnachricht der Ladeninhaberin vom Samstag um 17:03 Uhr, in der sie erklärte, dass die Kinder im Geschäft seien. Costanza behauptete, er habe angenommen, die Mädchen seien hinausgegangen, bevor die Ladeninhaberin die Rollläden für die Nacht herunterließ. Oberstaatsanwalt Salvatore De Luca erklärte, der genaue Ablauf der Ereignisse sei noch unklar und erfordere eine erschöpfende Überprüfung, bevor formelle Anklage erhoben werden könne.
„Weitere ermittlungstechnische Nachuntersuchungen sind absolut notwendig, um etwaige Verantwortlichkeiten festzustellen.“
Die Ermittler der Carabinieri untersuchen weiterhin die Diskrepanzen zwischen den Zeugenaussagen und den gesicherten Kamerabildern.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itSorelline ritrovate, portate in comunità insieme ai 4 fratelli - Notizie
- lastampa.itLe due sorelline ritrovate a San Cataldo portate in comunità insieme ai 4 fratelli
- ANSA.it++ Sorelline ritrovate, portate in comunità insieme ai 4 fratelli ++ - Notizie
- Rai newsIl momento in cui le sorelline sono state ritrovate a San Cataldo
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen