Sicherheit · Athen und Bukarest

Griechische PPC-Tochter Kotsovolos kauft den rumänischen Händler Flanco für 35 Millionen Euro

Kotsovolos, eine Tochtergesellschaft der griechischen PPC-Gruppe, hat sich vertraglich die vollständige Übernahme des rumänischen Elektronik- und Hausgerätehändlers Flanco gesichert, der 150 Filialen in mehr als 100 Städten betreibt. Der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet, vorbehaltlich der Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, HotNews.ro, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, Bukarest · Griechenland, Rumänien

Die Konditionen des Geschäfts

Kotsovolos, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der griechischen PPC-Gruppe, hat eine Vereinbarung über den Kauf von 100 % der Anteile an der Flanco Retail S.A. von ihren Gesellschaftern Iulian Stanciu (98 %) und Dragoș Sîrbu (2 %) unterzeichnet. Die Transaktion hat einen Unternehmenswert von 35 Millionen Euro. Der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet und hängt von den Genehmigungen der Aufsichtsbehörden, darunter der Wettbewerbsrat, sowie von üblichen vertraglichen Bedingungen ab. PPC gab die Vereinbarung am Dienstag, 3. November 2026, bekannt. Laut HotNews hatte Stanciu Flanco 17 Jahre lang geführt, seine verbleibenden Anteile an eMAG Anfang dieses Jahres verkauft und verlässt nun das Unternehmen, das er in dieser Zeit geleitet hat.

Warum PPC in den Einzelhandel einsteigt

PPC stellt den Kauf als Wiederholung des Modells dar, das der Konzern in Griechenland angewandt hat, wo Kotsovolos ebenfalls vom Konzern übernommen wurde. Das Unternehmen beziffert den rumänischen Markt für Elektro- und Elektronikgeräte auf 3,6 Milliarden Euro und erklärt, die Übernahme verschaffe ihm Zugang zu diesem Markt über das zweitgrößte Filialnetz des Landes. Das Geschäft ist Teil des strategischen Plans von PPC für 2026–2030, mit dem erklärten Ziel, ein integriertes Ökosystem aus Technologie, Dienstleistungen und Energielösungen in Südosteuropa aufzubauen. Kotsovolos-Chef Christos Karagiannakis erklärte in einer Stellungnahme, die Vereinbarung stärke das Unternehmen als regionalen Akteur in Südosteuropa und exportiere ein Einzelhandelsmodell in einen Markt mit Wachstumsperspektive.

Das Netz und die Reichweite von Flanco

Das Flanco-Netz umfasst 150 Filialen in mehr als 100 rumänischen Städten mit rund 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Hinzu kommen eine Logistikplattform für Drittanbieter mit 37.500 Quadratmetern, mehr als 1.200 qualifizierte Mitarbeiter und über 14 Millionen Kundenbesuche pro Jahr. PPC zufolge werden in Rumänien noch immer rund 70 % des Umsatzes in stationären Geschäften erzielt, und das Flanco-Netz erreicht mehr als 55 % der rumänischen Haushalte. Flanco will sein Kerngeschäft mit IT- und Kommunikationselektronik sowie Hausgeräten nach dem Verkauf weiter ausbauen.

Filialen und Reichweite von Flanco in Rumänien%
Anteil des in stationären Geschäften erzielten Rumänien-Umsatzes
70 %
Von Flanco erreichte rumänische Haushalte
55 %

Daten aus dem Artikeltext

Was sich für Kunden ändert

Laut der Ankündigung sollen die Filialen und die Logistikinfrastruktur von Flanco als Last-Mile-Plattform für PPC dienen und die Direktlieferung, die Installation und technische Einsätze in den Wohnungen der Kunden übernehmen. Die Produkte der grünen Wende von PPC – darunter Solaranlagen für Privathaushalte, Wärmepumpen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und intelligente Energielösungen – sollen über die Flanco-Filialen beworben, vertrieben und technisch betreut werden. PPC will zudem Pakete anbieten, die Hausgeräte mit Energielieferverträgen kombinieren. PPC Rumänien will eng mit Flanco zusammenarbeiten und dabei die gemeinsamen Initiativen und Synergien nachbilden, die der Konzern in Griechenland mit Kotsovolos aufgebaut hat.

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