Regierung · Lissabon

PSP- und GNR-Beamte marschieren in Lissabon, während die Regierung die Tarifvereinbarung von 2024 nicht erfüllt

Hunderte Beamte der PSP und Angehörige der GNR versammelten sich am Donnerstag, 29. Oktober, am Largo de Camões und zogen in Richtung des Amtssitzes des Premierministers in São Bento. Sie sagen, die zugesagten Gehaltserhöhungen, die Überprüfung der Laufbahnen und die Änderungen bei den Zulagen aus der Vereinbarung von 2024 seien nicht umgesetzt worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Notícias ao Minuto und RTP. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 2009Besoldungsstatut der GNR zuletzt geändert
  2. 2024Tarifvereinbarung mit der Regierung unterzeichnet
  3. 29.10.Protestmarsch beginnt am Largo de Camões in Richtung São Bento

Beamte versammeln sich in Lissabon

Hunderte Beamte der PSP und Angehörige der GNR versammelten sich am Donnerstag, 29. Oktober, am Largo de Camões in Lissabon zu einem nationalen Protest, den die Verbände ASPP/PSP und APG/GNR organisiert hatten. Nach Angaben von SIC Notícias reisten die Beamten mit Bussen aus dem Norden und dem Süden des Landes an, um an der Kundgebung teilzunehmen. Der Marsch sollte in São Bento enden, dem offiziellen Amtssitz des Premierministers, wo ein Dokument mit den wichtigsten Forderungen übergeben werden sollte. Die Organisatoren erklärten, der Zug habe um 19.30 Uhr begonnen, weil das Versammlungsrecht Wochentagsmärsche erst ab dieser Stunde zulasse.

Eine Tarifvereinbarung von 2024, die noch auf dem Papier steht

Die Demonstranten sagen, die Regierung habe eine 2024 unterzeichnete Vereinbarung nicht eingehalten, die Gehaltserhöhungen, eine Überprüfung der Laufbahnen und Änderungen bei den Zulagen versprochen habe. Bislang sei nur die Risikozulage angehoben worden, die übrigen Zusagen stünden weiter aus. César Nogueira, Präsident der APG, sagte gegenüber Lusa, die GNR-Angehörigen wollten bereits 2027 Gehaltserhöhungen und eine Revision ihres Besoldungsstatuts, das seit 2009 unverändert sei. Das demotiviere die Beamten, denen dadurch Dutzende Euro fehlten. Paulo Santos, Präsident der ASPP, sagte, die Regierung habe bislang keine konkreten Vorschläge vorlegen können.

Gespräche und Personalgewinnung

Nogueira bezeichnete die laufenden Verhandlungen mit der Regierung als Pseudo-Verhandlung, da nichts Konkretes auf den Tisch gelegt worden sei. Santos fragte die Regierung nach ihren Haushaltsspielräumen und ihrer politischen Bereitschaft, um zu verstehen, worum es gehe. Er argumentierte, die Bezahlung sei zu niedrig, um Bewerber anzuziehen, und junge Menschen bewürben sich nicht einmal auf die ausgeschriebenen Stellen. Vor Journalisten brachte Santos die Position der Gewerkschaft auf den Punkt:

„Wir sind bereit zu verhandeln, aber wir können nicht so tun, als würden wir verhandeln.“

Paulo Santos, Präsident

Pedro Moura, nationaler Direktor der PSP, sagte gegenüber RTP, Bezahlung und Arbeitsbedingungen seien auch für die Polizeiführung Prioritäten, und er verstehe die Frustration. Santos erinnerte zudem daran, dass Luís Neves bei seinem Amtsantritt als Innenminister eingeräumt habe, die Polizeibezahlung sei nicht attraktiv und entspreche nicht den Anforderungen des Berufs.

Wichtige Daten

Mehrere datierte Punkte rahmen den Streit ein. Das Besoldungsstatut der GNR wurde zuletzt 2009 geändert, die Tarifvereinbarung mit der Regierung wurde 2024 unterzeichnet. Santos sagte, die Polizei warte seit zwei Jahren und vier Monaten auf einen förmlichen Vorschlag. Am Tag des Protests sollte der Marsch den Largo de Camões um 19.30 Uhr verlassen.

Wohnen und nächste Schritte

Die Gewerkschaften warnen zudem, dass die Wohnungskrise die Sicherheitskräfte trifft, besonders Beamte am Beginn ihrer Laufbahn. Die Anführer des Protests bezeichneten die aktuellen Gespräche als reines Theater und sagten, die nächste Stufe könne anders aussehen. Santos erklärte, die Route ende am Amtssitz des Premierministers, weil Luís Montenegro für die Vereinbarung verantwortlich sei, und die Demonstranten wollten ihr Dokument dort übergeben.

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