Energie & Handel · Lissabon

Portugal schließt Kauf von 5,3 % an REN von Fidelidade für 138,8 Millionen Euro ab

Parpública zahlte 138,791 Millionen Euro für den Anteil, nachdem der Rechnungshof das Geschäft am 29. Oktober freigegeben hatte. Der Staat hält nun rund 19 % am Netzbetreiber – hinter Chinas State Grid.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, Diário de Notícias, Observador und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. September 2026Kauf von 13,7 % von Pontegadea Inversiones abgeschlossen
  2. 9.10.Kauf des Fidelidade-Anteils im Rahmen des Auftrags zum Erwerb von bis zu 20 % an REN angekündigt
  3. 29.10.Rechnungshof erteilt vorherige Genehmigung
  4. 30.10.Finanzministerium gibt Abschluss des Fidelidade-Kaufs bekannt

Zweite Phase abgeschlossen

Der portugiesische Staat hat den Kauf eines Anteils von 5,3 % an REN vom Versicherer Fidelidade abgeschlossen und seine Beteiligung am Energienetzbetreiber auf 19 % erhöht. Das Finanzministerium gab das Geschäft am Freitag, 30. Oktober, bekannt und erklärte, der Kauf sei über die staatliche Beteiligungsgesellschaft Parpública abgewickelt worden, nachdem der Rechnungshof am Donnerstag, 29. Oktober, seine vorherige Genehmigung erteilt habe. Die Regierung hatte den Kauf von Fidelidade erstmals am 9. Oktober angekündigt, als Teil eines weiter gefassten Auftrags an Parpública, bis zu 20 % des Kapitals von REN zu erwerben.

Preis und Finanzierung

Parpública zahlte 138,791 Millionen Euro für die Fidelidade-Anteile. Zur Deckung der Kosten überwies der Staat 136,036 Millionen Euro an die Beteiligungsgesellschaft, zusätzlich zu Mitteln, die aus der ersten Phase des REN-Erwerbs übrig geblieben waren. Das Ministerium bezifferte die Gesamtinvestition beider Vorgänge auf 528,6 Millionen Euro.

Die erste Phase war der Kauf von 13,7 % von Pontegadea Inversiones, der Investmentgesellschaft von Amancio Ortega, dem Gründer von Inditex, dem Eigentümer von Zara. Dieser Anteil kostete 389,8 Millionen Euro zu 4,25 Euro je Aktie und wurde im September abgeschlossen.

Kosten der beiden REN-AnteilskäufeMillionen Euro
Pontegadea-Anteil (13,7 %, erste Phase)
389.8 Millionen Euro
Fidelidade-Anteil (5,3 %, zweite Phase)
138.791 Millionen Euro

Daten aus dem Artikeltext

Eine niedrigere Prämie – und warum

Der an Fidelidade gezahlte Preis enthält eine implizite Prämie von rund 8,34 % auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der REN-Aktie der vergangenen sechs Monate. Das liegt deutlich unter der Prämie von rund 15 %, die in der ersten Phase gezahlt wurde. Das Ministerium erklärte die Differenz mit dem unterschiedlichen strategischen Wert der beiden Positionen.

Gezahlte Prämie auf den Sechsmonatsdurchschnittskurs der REN-Aktie%
Erste Phase, Pontegadea (rund 15 %)
15 %
Zweite Phase, Fidelidade
8.34 %

Daten aus dem Artikeltext

Mit seinen Worten erklärte das Ministerium:

„Die Prämie der ersten Phase glich die gewährten Mitbestimmungsrechte, die fehlende Liquidität und die Sicherheit der Durchführung des Geschäfts aus.“

Finanzministerium

Die Prämie der zweiten Phase sei niedriger, argumentierte das Ministerium, weil der Staat bereits Ernennungsrechte im Verwaltungsrat von REN habe und das Geschäft eine bestehende Position stärke, statt eine neue zu eröffnen.

„Der Staat verfügt bereits über Ernennungsrechte im Verwaltungsrat, und dies ist eine Stärkung einer bestehenden Position und kein Ersteinstieg in das Kapital.“

Finanzministerium

Das Ministerium verwies zudem auf ein geringeres Ausführungs- und Integrationsrisiko beim zweiten Schritt.

Aktionärsstruktur nach dem Geschäft

Mit 19 % ist der Staat nun zweitgrößter Aktionär von REN, hinter der State Grid Corporation of China, die 25 % des Kapitals kontrolliert. Der erste Anteil gibt dem Staat das Recht, einen nicht geschäftsführenden Direktor zu benennen. Das Ministerium beschrieb die größere öffentliche Präsenz als Instrument zur Überwachung und Ausrichtung an nationalen Prioritäten in einem Sektor, den es als strategisch wichtig bezeichnete. Es erklärte zudem, institutionelle Stabilität, operative Kontinuität und regulatorische Stabilität würden gewahrt, und die Regierung betrachte ihr Ziel einer strategischen Position bei REN nun als erreicht.

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