
FC Porto strebt bei Académico de Viseu nach drei weißen Westen die alleinige Tabellenführung an
Francesco Fariolis Titelverteidiger gastieren am Samstag im Estádio do Fontelo und wollen mit dem vierten Sieg in Folge die Tabellenführung in der Primeira Liga gegen den Aufsteiger Académico de Viseu zurückerobern.
Kampf um die Tabellenspitze
Der amtierende portugiesische Meister FC Porto reist am Samstagnachmittag in die Region Beira Alta, um am 4. Spieltag der Primeira Liga auf den Aufsteiger Académico de Viseu zu treffen. Francesco Fariolis Mannschaft geht mit drei aufeinanderfolgenden Siegen und null Gegentoren in den ersten drei Ligaspielen in die Partie. Sporting Lissabon zog am Freitagabend mit einem 4:0-Auswärtssieg gegen Rio Ave in der Tabelle vorbei, sodass Porto im Estádio do Fontelo drei Punkte benötigt, um die alleinige Tabellenführung zurückzuerobern. Ein vierter Weißer in Folge würde dem Verein zudem 25 Zu-null-Spiele in 38 Partien bescheren und damit den Defensivrekord von Julen Lopetegui zwischen 2014 und 2016 einstellen. Schiedsrichter Miguel Nogueira leitet den Anpfiff um 18:00 Uhr vor ausverkauftem Haus in Viseu.
- Letztes Primeira-Liga-Spiel zwischen Académico de Viseu und FC Porto vor dem Aufstieg 2026
- FC Porto besiegt Académico de Viseu mit 1:0 im Taça de Portugal im Estádio do Fontelo
- Sporting gewinnt 4:0 in Rio Ave und erobert vorübergehend den ersten Platz in der Primeira Liga
- Anpfiff für Académico de Viseu gegen FC Porto am 4. Spieltag
Taktische Herausforderungen und Gastgeberambitionen
Académico de Viseu kehrte in die höchste Spielklasse zurück und strebt unter Trainer Bruno Pinheiro den ersten Ligasieg der Saison an. Die Viriatos zeigten gegen etablierte Vereine wettbewerbsfähige Leistungen, darunter ein 2:2-Unentschieden gegen Benfica im Estádio da Luz in Lissabon. Die Gastgeber holten zudem auf Madeira nach einer 2:0-Führung ein Unentschieden, während sie gegen das ungeschlagene Santa Clara eine knappe 0:1-Heimniederlage hinnehmen mussten. Pinheiro betonte in seiner Pressekonferenz vor dem Spiel, dass seine Spieler defensive Disziplin wahren und offensive Umschaltmomente nutzen müssten, um den Meister zu ärgern.
Es wird sehr wichtig sein, die Aggressivität des FC Porto zu erreichen oder zu übertreffen – eines Teams, das in 90% der Spiele unserer Liga klar überlegen ist und dies nutzt, um den Gegner zu ersticken und zu attackieren.
Fariolis Kaderfokus und Transferfenster
FC-Porto-Trainer Francesco Farioli warnte, dass Viseu über starke offensive Bedrohungen verfüge, und wies darauf hin, dass die Gastgeber aggressiv pressen und in dieser Saison bereits drei Tore nach Standardsituationen erzielt haben. Der italienische Trainer bestätigte, dass der neu verpflichtete Mittelfeldspieler Sekou Fofana noch nicht in Wettkampfform sei und die Reise nach Viseu verpassen werde. Da der europäische Transfermarkt nach dem Samstagsspiel in die letzten 48 Stunden eintritt, bekräftigte Farioli, dass alle Kadergespräche dem Ziel der drei Punkte auf dem Platz untergeordnet seien.
Der FC Porto ist eine teure Boutique, wir werden sehen, wie die letzten Tage verlaufen. Das Wichtigste ist, mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen. Bis zum Spiel sind unsere Telefone im Flugmodus.
Startaufstellungen und direkter Vergleich
Beide Trainer gaben vor dem Anpfiff um 18:00 Uhr im Estádio do Fontelo ihre Startelf bekannt. Porto stellt Diogo Costa im Tor auf, dahinter Alberto Costa, Jan Bednarek, Jakub Kiwior und Zaidu in der Abwehr, mit Victor Froholdt, Pablo Rosario und Gabri Veiga im Mittelfeld sowie William Gomes, Pepê und André Silva im Sturm. Académico de Viseu kontert mit Torhüter Ewerton, den Verteidigern Robinho, Nikos Michelis, Anthony Correia und Gustavo Costa, den Mittelfeldspielern Luís Silva, Cihan Kahraman und Soufiane Messeguem sowie den Angreifern Lorougnon Gohi, João Guilherme und André Clóvis. Das Aufeinandertreffen am Samstag ist das erste Ligaspiel zwischen den beiden Vereinen seit 1989, nachdem ein Pokalspiel im Februar 2023 in Viseu, das Porto mit 1:0 gewann, als Jorge Costa die Gastgeber trainierte.


