KI-generiert·Mehr erfahren
Diplomatie·vor 2 Std.

Polnische Botschaft verurteilt „inakzeptable“ Belästigung von Nonnen nach Flaschenwürfen auf Kloster in Jerusalem

Die polnische Botschaft in Israel veröffentlichte Fotos von zerbrochenen Flaschen nach dem jüngsten Angriff auf das Kloster „Neues Polnisches Haus“ und bezeichnete die wiederholte Belästigung der polnischen Nonnen als „inakzeptabel“ sowie als Bedrohung für Mensch und Eigentum.

Jüngster Vorfall

Die polnische Botschaft in Israel veröffentlichte am Montag Fotos von zerbrochenen Flaschen, die auf das „Neue Polnische Haus“ im Jerusalemer Stadtviertel Me’a Sche’arim geworfen wurden. Die Botschaft erklärte, dass die Belästigung der Nonnen des Klosters in den letzten Wochen zugenommen habe.

Die wiederholte Belästigung polnischer Nonnen im „Neuen Polnischen Haus“ in Jerusalem in den letzten Wochen ist inakzeptabel; sie stellt eine Bedrohung für Mensch und Eigentum dar. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Eine wirksame Prävention ist eine Notwendigkeit.

Botschaft der Republik Polen in Israel

In ihrem Social-Media-Beitrag markierte die Botschaft die israelische Polizei, das israelische Außenministerium sowie George Deek, Israels Sondergesandten für die christliche Welt.

Muster der Misshandlungen

Die Belästigung der Elisabethschwestern findet bereits seit Jahren statt. Im Sommer 2023, als die Vorfälle eskalierten, berichtete die Klosteroberin gegenüber polnischen Medien, dass Anspucken, verbale Beleidigungen sowie Angriffe mit Flaschen, Steinen und verdorbenen Lebensmitteln fast an der Tagesordnung seien. Auch Pilger wurden mit wassergefüllten Beuteln beworfen.

Wenn die Nonnen auf die Straße gehen, begegnen sie Feindseligkeit und sogar Gewalt. Sie werden angespuckt und beleidigt.

die Klosteroberin

Der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Maciej Wewiór, sagte am Montag, dass das Ministerium in ständigem Kontakt mit der örtlichen Polizei stehe. Er merkte an, dass direkte Gespräche mit dem örtlichen Rabbiner die Situation zeitweise beruhigt hätten, da sich das Kloster in einem ultraorthodoxen jüdischen Viertel befinde, die Vorfälle jedoch nach einer gewissen Zeit immer wieder aufträten.

Das „Neue Polnische Haus“

Das Kloster, bekannt als „Neues Polnisches Haus“, wurde im Dezember 1941 geweiht, obwohl die Elisabethschwestern bereits seit 1931 in Jerusalem präsent sind. Es fungiert als Pilgerherberge mit Dutzenden Betten und heißt sowohl Gruppen als auch Einzelbesucher willkommen. Das Gebäude ist von den Wohnhäusern orthodoxer Juden in einem der ältesten jüdischen Viertel der Stadt umgeben.

Wichtige Ereignisse im „Neuen Polnischen Haus“
  1. Elisabethschwestern etablieren Präsenz in Jerusalem
  2. Kloster „Neues Polnisches Haus“ in Me’a Sche’arim geweiht
  3. Eskalation der Belästigungen gemeldet: tägliche Beleidigungen, Anspucken und Angriffe mit Flaschen und Steinen
  4. Schwestern feiern 95-jähriges Jubiläum ihrer Präsenz in Jerusalem
  5. Polnische Botschaft meldet neuen Flaschenwurf-Angriff, verstärkte Belästigung und fordert Maßnahmen
Jerusalem

6 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft