Diplomatie · Jerusalem
Polnische Botschaft verurteilt „inakzeptable“ Belästigung von Nonnen nach Flaschenwürfen auf Kloster in Jerusalem
Die polnische Botschaft in Israel veröffentlichte Fotos von zerbrochenen Flaschen nach dem jüngsten Angriff auf das Kloster „Neues Polnisches Haus“ und bezeichnete die wiederholte Belästigung der polnischen Nonnen als „inakzeptabel“ sowie als Bedrohung für Mensch und Eigentum.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wiadomosci.radiozet.pl, polsatnews.pl, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die polnische Botschaft in Israel veröffentlichte Bilder von zerbrochenen Flaschen und bezeichnete die wiederholte Belästigung der Nonnen als inakzeptabel und als Sicherheitsbedrohung.
Angriffe, Beleidigungen und Anspucken werden seit Jahren gemeldet; 2023 beschrieb die Klosteroberin die fast tägliche Feindseligkeit durch Anwohner.
Der Sprecher des Außenministeriums sagt, dass die Diplomatie mit dem örtlichen Rabbiner die Spannungen vorübergehend beruhigt habe, die Erleichterung jedoch nie von Dauer sei.
- Juli 2023Eskalation der Belästigungen gemeldet: tägliche Beleidigungen, Anspucken und Angriffe mit Flaschen und Steinen
- März 2026Schwestern feiern 95-jähriges Jubiläum ihrer Präsenz in Jerusalem
- 15.06.Polnische Botschaft meldet neuen Flaschenwurf-Angriff, verstärkte Belästigung und fordert Maßnahmen
Jüngster Vorfall
Die polnische Botschaft in Israel veröffentlichte am Montag Fotos von zerbrochenen Flaschen, die auf das „Neue Polnische Haus“ im Jerusalemer Stadtviertel Me’a Sche’arim geworfen wurden. Die Botschaft erklärte, dass die Belästigung der Nonnen des Klosters in den letzten Wochen zugenommen habe.
„Die wiederholte Belästigung polnischer Nonnen im „Neuen Polnischen Haus“ in Jerusalem in den letzten Wochen ist inakzeptabel; sie stellt eine Bedrohung für Mensch und Eigentum dar. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Eine wirksame Prävention ist eine Notwendigkeit.“
In ihrem Social-Media-Beitrag markierte die Botschaft die israelische Polizei, das israelische Außenministerium sowie George Deek, Israels Sondergesandten für die christliche Welt.
Muster der Misshandlungen
Die Belästigung der Elisabethschwestern findet bereits seit Jahren statt. Im Sommer 2023, als die Vorfälle eskalierten, berichtete die Klosteroberin gegenüber polnischen Medien, dass Anspucken, verbale Beleidigungen sowie Angriffe mit Flaschen, Steinen und verdorbenen Lebensmitteln fast an der Tagesordnung seien. Auch Pilger wurden mit wassergefüllten Beuteln beworfen.
„Wenn die Nonnen auf die Straße gehen, begegnen sie Feindseligkeit und sogar Gewalt. Sie werden angespuckt und beleidigt.“
Der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Maciej Wewiór, sagte am Montag, dass das Ministerium in ständigem Kontakt mit der örtlichen Polizei stehe. Er merkte an, dass direkte Gespräche mit dem örtlichen Rabbiner die Situation zeitweise beruhigt hätten, da sich das Kloster in einem ultraorthodoxen jüdischen Viertel befinde, die Vorfälle jedoch nach einer gewissen Zeit immer wieder aufträten.
Das „Neue Polnische Haus“
Das Kloster, bekannt als „Neues Polnisches Haus“, wurde im Dezember 1941 geweiht, obwohl die Elisabethschwestern bereits seit 1931 in Jerusalem präsent sind. Es fungiert als Pilgerherberge mit Dutzenden Betten und heißt sowohl Gruppen als auch Einzelbesucher willkommen. Das Gebäude ist von den Wohnhäusern orthodoxer Juden in einem der ältesten jüdischen Viertel der Stadt umgeben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wiadomosci.radiozet.plPolskie zakonnice nękane w Jerozolimie. Ambasada RP poinformowała o kolejnym ataku
- polsatnews.plKolejny atak na polski klasztor w Izraelu. MSZ komentuje sprawę
- rmf24.plPolskie zakonnice nękane. Ambasada RP w Izraelu alarmuje o niepokojących incydentach
- wpolityce.plKlasztor polskich sióstr w Jerozolimie zaatakowany!
- Maciej Wewiór
- Sprecher des polnischen Außenministeriums
- Orte
- Jerusalem
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