Sicherheit · Sosnowiec und Mostek
Polnisches Gericht verurteilt Priester der Diözese Sosnowiec zu 14 Jahren Haft wegen sexuellen Missbrauchs von sieben Mädchen
Ein Bezirksgericht in Sosnowiec befand den katholischen Priester Jacek K. der zehn Straftaten für schuldig und verhängte eine 14-jährige Haftstrafe, lebenslange Verbote der Arbeit mit Kindern sowie über 300.000 PLN Entschädigung für die Opfer.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Dziennik Zachodni, rmf24.pl, FAKT24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Richter Piotr Głogowski verurteilte Priester Jacek K. zu 14 Jahren Haft und verhängte ein lebenslanges Verbot jeglicher Beschäftigung, die die Betreuung, Erziehung oder Behandlung von Kindern betrifft.
Die am 5. Dezember 2025 eingereichte Anklage umfasste neun Fälle von sexuellem Missbrauch an sieben Minderjährigen und einen Fall des Besitzes illegaler pädophiler Materialien.
Das Gericht ordnete an, dass Jacek K. den Opfern individuelle Entschädigungen zwischen 13.000 PLN und 100.000 PLN zahlt, insgesamt über 300.000 PLN.
Staatsanwalt Bartosz Kilian bestätigte, dass Jacek K. einer von drei aktiven Geistlichen ist, die im Rahmen einer laufenden Untersuchung der Staatsanwaltschaft Sosnowiec festgenommen wurden.
- 5.12.Staatsanwaltschaft Sosnowiec reicht Anklage mit zehn Punkten beim Gericht ein
- 17.02.Bezirksgericht Sosnowiec eröffnet nichtöffentlichen Prozess
- 9.09.Gericht verurteilt Jacek K. zu 14 Jahren Haft
Urteil und Strafmaß in Sosnowiec
Am 9. September 2026 verurteilte das Bezirksgericht in Sosnowiec den katholischen Priester Jacek K. wegen Sexualverbrechen an sieben Mädchen zu 14 Jahren Haft. Richter Piotr Głogowski verkündete das Urteil nach einem Prozess, der zum Schutz der Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Der 64-jährige Priester wurde zur Urteilsverkündung nicht aus der Untersuchungshaft in den Gerichtssaal gebracht, auch sein Verteidiger war abwesend. Nach der öffentlichen Verlesung des Strafmaßes erläuterte das Gericht den Parteien die rechtliche Begründung ohne Anwesenheit der Medien. Neben der 14-jährigen Haftstrafe verhängte das Gericht ein lebenslanges Verbot, das dem Geistlichen die Arbeit in den Bereichen Bildung, Erziehung, Kinderbetreuung und medizinische Behandlung Minderjähriger untersagt. Jacek K. wurde zudem für 15 Jahre der Zutritt zu Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen verboten, erhielt Kontaktverbote zwischen 10 und 15 Jahren und muss insgesamt über 300.000 PLN Entschädigung an die Opfer zahlen, wobei die Einzelbeträge zwischen 13.000 PLN und 100.000 PLN liegen.
Umfang der Anklage und Ermittlungen
Die Anklage gegen Jacek K. wurde am 5. Dezember 2025 von der Staatsanwaltschaft Sosnowiec beim Bezirksgericht Sosnowiec eingereicht. Die Staatsanwälte warfen dem Geistlichen zehn Straftaten vor, darunter neun Fälle von sexuellem Missbrauch Minderjähriger und einen Fall des Besitzes illegaler pornografischer und pädophiler Materialien. Nach polnischem Recht drohte dem Priester für die kumulierten Anklagepunkte eine Höchststrafe von bis zu 30 Jahren Haft. Die Strafverfolgungsbehörden erhoben bei der Festnahme des Geistlichen im Oktober 2024 zunächst zwei Anklagepunkte, doch die während der Ermittlungen gesammelten Beweise ergaben sieben weibliche Opfer, von denen mehrere inzwischen volljährig sind. Der Staatsanwalt Bartosz Kilian beschrieb zu Beginn des Gerichtsverfahrens den Umfang der Aktivitäten des Priesters.
„Die rechtswidrige Tätigkeit des Angeklagten erstreckte sich über viele Jahre, zwischen 2008 und 2024. Die untersuchten Straftaten standen im Zusammenhang mit Orten, an denen der Angeklagte seinen priesterlichen Dienst verrichtete und Religionsunterricht erteilte.“
- Sexueller Missbrauch von Kindern
- 9 Anzahl
- Besitz illegaler Pornografie
- 1 Anzahl
Daten aus dem Artikeltext
Muster des Missbrauchs in verschiedenen Gemeinden
Die Ermittler stellten fest, dass die Straftaten in Kirchen, Pfarrhäusern und auf Pfarrgeländen an mehreren Einsatzorten innerhalb der Diözese Sosnowiec begangen wurden. Jacek K. war zuvor als Pfarrer in Bukowno im Kreis Olkusz tätig und leitete ab 2013 etwa 12 Jahre lang eine Gemeinde in Mostek bei Wolbrom, während er an einer Schule in Gołcza katholischen Religionsunterricht erteilte. Anwohner in Mostek erinnerten sich, dass der Priester bei Treffen Süßigkeiten an Kinder verteilte, die Renovierung der Pfarrkirche beaufsichtigte und Gemeindeveranstaltungen organisierte. Die Diözesanbehörden versetzten den Geistlichen wiederholt zwischen den Gemeinden – eine Verwaltungspraxis, die dazu diente, eingehende Berichte über sein Verhalten zu unterdrücken. Staatsanwalt Kilian erläuterte die Methode, mit der der Geistliche seine Opfer in der Gemeinde auswählte.
„Der Angeklagte nutzte das Vertrauen und den tiefen Glauben seiner Opfer aus. Er suchte sich verlorene, unangepasste Personen aus, die persönliche Schwierigkeiten durchmachten und in ihrem Umfeld keinen Platz fanden.“
Weiterer Kontext innerhalb der Diözese
Die Verurteilung von Jacek K. ist Teil einer mehrsträngigen Untersuchung der Staatsanwaltschaft Sosnowiec zu sexuellem Missbrauch durch Geistliche in der Diözese. Jacek K. ist einer von drei aktiven Priestern, die im Rahmen der breiteren Ermittlungen festgenommen wurden. Gerichtsakten dokumentierten Fälle von körperlicher Nötigung, darunter ein Vorfall, bei dem der Priester ein Opfer festhielt, zerrte und versuchte, sexuellen Kontakt zu erzwingen, während das Opfer fliehen und sich in einem Badezimmer einschließen konnte. Der Prozess begann am 17. Februar 2026 und endete nach mehr als einem Dutzend nichtöffentlicher Sitzungen mit der vom Gericht verhängten 14-jährigen Gesamtstrafe.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Dziennik ZachodniKsiądz-pedofil z diecezji sosnowieckiej skazany na 14 lat więzienia za molestowanie seksualne 7 dziewczynek
- rmf24.plKsiądz z diecezji sosnowieckiej skazany. Zapadł wyrok ws. przestępstw seksualnych
- FAKT24.plProces księdza Jacka K. dobiegł końca. Ta sprawa wstrząsnęła diecezją
- Super ExpressDzieci znały go z lekcji religii i parafialnych spotkań. Za zamkniętymi drzwiami miało dochodzić do krzywdy
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