Digital · Warschau
Brzoska reicht Anti-Scam-Bericht bei polnischen Abgeordneten ein und fordert 150% Strafen für Meta-Werbetrug
InPost-Gründer Rafał Brzoska hat am 21. September 2026 einen Bericht über Meta-Werbetrug bei polnischen Abgeordneten eingereicht und verpflichtende Werbetreibenden-Identitätsprüfungen sowie eine 150%ige Strafe auf betrügerische Werbeeinnahmen vorgeschlagen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wnp.pl, Gazeta Współczesna, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine Analyse von 1,76 Millionen Meta-Anzeigen in Polen, durchgeführt von Rafał Brzoska und Sebastian Kondracki, stufte 290.000 Anzeigen (16,5 %) als verdächtig und 28.000 als kriminelles Material mit hohem Risiko ein.
Brzoska legte am 21. September 2026 Vorschläge vor, die eine AML/KYC-Überprüfung der Werbetreibenden, eine 150%ige Geldstrafe auf betrügerische Werbeeinnahmen und einen speziellen Entschädigungsfonds für Opfer fordern.
Die Instrat-Stiftung schätzt, dass Meta in Polen jährlich 760 Millionen PLN mit Betrugsanzeigen verdient, während polnische Geschäftsbankkunden jedes Jahr rund 850 Millionen PLN verlieren.
Vize-Minister Dariusz Standerski kündigte am 21. September 2026 an, dass die Regierung die Maßnahmen zur Erhöhung der Plattformhaftung und zur Eindämmung von Online-Betrug analysiert.
- Ende August 2026Rafał Brzoska und Sebastian Kondracki starten die ScamWatch-Überwachungsplattform
- 17.09.Instrat-Stiftung präsentiert geschätzte Meta-Betrugseinnahmen dem polnischen Parlament
- 21.09.ScamWatch-Bericht und Gesetzesvorschläge werden an polnische Abgeordnete verteilt
Ergebnisse des ScamWatch-Werbeaudits
InPost-Gründer Rafał Brzoska und Bielik-AI-Erfinder Sebastian Kondracki präsentierten am 21. September 2026 die ersten Ergebnisse ihrer ScamWatch-Initiative. Das im späten August 2026 gestartete Überwachungsprojekt lud über 2 Millionen Werbematerialien von Meta-Plattformen in Polen herunter und analysierte 1,76 Millionen Anzeigen. Die Analyse identifizierte 290.000 Anzeigen (16,5 % des Gesamtdatensatzes) als verdächtig und 28.000 Anzeigen als mit sehr hohem kriminellen Risiko, darunter Identitätsdiebstahl, Finanzpyramiden, illegales Glücksspiel und Schadsoftware. Kondracki identifizierte 12 verschiedene Kategorien von Betrug, die im Ökosystem aktiv sind, darunter Deepfakes von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und betrügerische Anlageschemata.
„Dies ist eine Fabrik von sehr verdächtigen Anzeigen mit Betrugselementen, aber auch eine Gruppe von Anzeigen, die für die Empfänger schädlich sind.“
Vorgeschlagene rechtliche Regeln und finanzielle Strafen
Brzoska überreichte gedruckte Exemplare des Berichts mit dem Titel „SCAM. 12 Betrugsarten. Vorschläge für rechtliche Änderungen“ an alle Mitglieder des polnischen Parlaments, Senatoren und Regierungsminister. Die Initiative brachte drei gesetzliche Änderungen vor, die darauf abzielen, digitale Plattformen zur Rechenschaft zu ziehen. Erstens müssten Plattformen vor dem Start einer Kampagne alle Werbetreibenden unter Verwendung von Anti-Geldwäsche- (AML) und Know-Your-Customer- (KYC) Standards überprüfen, die denen von Geschäftsbanken ähneln. Zweitens sieht der Vorschlag eine 150%ige Strafregel vor, nach der eine Plattform, die betrügerische Anzeigen ausstrahlt, 100 % der Einnahmen aus diesen Anzeigen abgeben und eine zusätzliche Verwaltungsstrafe von 50 % zahlen muss. Drittens würden die Einnahmen aus diesen Geldstrafen einen speziellen Entschädigungsfonds für Opfer finanzieren, die durch digitalen Betrug Geld oder persönliche Daten verloren haben. Eine öffentliche Petition zur Unterstützung strenger Plattformstrafen sammelte über 167.000 Unterschriften.
„Meta hatte jahrelang die Technologie, das Geld und die Daten, um Betrug zu erkennen. Und doch ist Betrug auf seinen Plattformen massiv präsent. Warum? Weil es sich einfach lohnt.“
Finanzielles Ausmaß und europäische Vergleiche
Schätzungen der Instrat-Stiftung, die am 17. September 2026 im polnischen Parlament vorgestellt wurden, deuten darauf hin, dass Meta in Polen jährlich etwa 760 Millionen PLN aus betrügerischer Werbung erzielt, neben 1,274 Milliarden PLN aus anderen Werbekampagnen. Diese Zahlen bedeuten, dass betrügerische Anzeigen etwa 37 % der polnischen Werbeeinnahmen von Meta ausmachen. Im Bericht zitierte Daten von Bitdefender Labs zeigen, dass Polen 18 % bis 20 % aller erkannten gefälschten Investmentanzeigen auf Meta-Plattformen in Europa ausmacht, vor Italien mit 15 % bis 17 % und Spanien und Frankreich mit jeweils 11 % bis 13 %. Bankensektorzahlen von Piotr Brewiński von Fintech Poland zeigen, dass Geschäftsbankkunden in Polen jährlich fast 850 Millionen PLN durch Betrug verlieren, wobei die Nationalbank Polens allein im ersten Quartal 2026 Verluste in Höhe von 260 Millionen PLN verzeichnete.
- Betrügerische Werbung
- 760 Millionen PLN
- Andere Werbung
- 1274 Millionen PLN
Daten aus dem Artikeltext
Vorwürfe der Regulierungsumgehung und staatliche Reaktion
Der Bericht beschreibt technische Hindernisse, die eine behördliche Aufsicht verhindern, und behauptet, dass Meta den Digital Services Act (DSA) der Europäischen Union verletzt. Kondracki merkte an, dass Meta Massendaten-Downloads aus seiner Anzeigenbibliothek einschränkt und betrügerische Anzeigen nachträglich modifiziert, indem es als betrügerisch gekennzeichnete Anzeigen im öffentlichen Repository durch harmlose Artikel wie Jeans oder Turnschuhe ersetzt. Der polnische Vize-Minister für Digitales, Dariusz Standerski, gab auf der Social-Media-Plattform X bekannt, dass das Ministerium die von Brzoska eingereichten Vorschläge analysiert. Standerski erklärte, dass das Ministerium daran arbeiten werde, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die Internetbetrug reduzieren und die Haftung von Plattformen erhöhen.
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Quellen und Kontext
- wnp.plRafał Brzoska prześwietlił scam nie tylko na Facebooku. "Koniec z bezkarnością platform"
- wnp.plBrzoska chce weryfikacji tożsamości reklamodawców na platformach cyfrowych i funduszu dla ofiar scamu
- Gazeta WspółczesnaBrzoska idzie na wojnę z internetowymi oszustami
- RzeczpospolitaBrzoska uruchamia nowe "SprawdzaMY". Apeluje: "Skończmy z bezkarnością Big Techów
- Rafał Brzoska
- InPost-Gründer und CEO, der das ScamWatch-Projekt initiierte
- Orte
- Warschau
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