Sicherheit · Southampton
Familie wirft Polizei Irreführung nach Messerattacke auf Studenten in Southampton vor
Die Familie eines 18-jährigen Studenten sagt, die Beamten hätten ihnen wechselnde Darstellungen des Geschehens gegeben, nachdem er in Southampton blutend aus einer Stichverletzung in Handschellen gelegt worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, LBC, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Laut der Familie wandelte sich die Schilderung der Beamten von geleisteter Erster Hilfe über das Festhalten aller Beteiligten und dann nur des Studenten bis hin zu Handschellen und Festnahme. Die Familie sagt, die Polizei habe sie irregeführt; das IOPC erklärte zunächst, es gebe keine Hinweise auf Fehlverhalten.
Innenministerin Shabana Mahmood hat eine Überprüfung unter Leitung des früheren Lordkanzlers Alex Chalk angestoßen, die versäumte Gelegenheiten zum Eingreifen untersuchen soll. Das IOPC ermittelt separat zum Verhalten der Beamten.
Bodycam-Aufnahmen zeigen, wie der 18-Jährige wiederholt sagt, er sei niedergestochen worden, während Beamte ihm Handschellen anlegen. Die Aufnahmen lösten breite politische Empörung aus.
Vickrum Digwa, der der Polizei wahrheitswidrig sagte, der Student habe ihn rassistisch beleidigt, wurde schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Mutter erhielt drei Jahre Haft wegen Begünstigung, weil sie das bei der Tat verwendete Messer beiseitegeschafft hatte.
Die Nacht der Messerattacke
In der Nacht des 3. Dezember 2025 war ein 18-jähriger Student nach einem Abend mit Teamkollegen in Southampton zu Fuß auf dem Heimweg, als ein Mann ihn mit einem Zeremonialdolch fünfmal niederstach, berichten die BBC und der Telegraph. Der Angreifer, Vickrum Digwa, teilte der Polizei anschließend wahrheitswidrig mit, der Student habe ihn rassistisch beleidigt. Die eintreffenden Beamten legten dem jungen Mann Handschellen an, während er noch blutete; eine Bodycam-Aufnahme zeigt später, wie er wiederholt sagte, er sei niedergestochen worden. In der Aufnahme antwortete ein Beamter, das glaube er nicht. Digwa wurde schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Mutter erhielt drei Jahre Haft wegen Begünstigung, weil sie die Tatwaffe ihres Sohnes beiseitegeschafft hatte.
Wechselnde Darstellungen der Polizei
Die Familie sagt, die Beamten hätten ihnen zunächst gesagt, der Student sei der Angreifer gewesen und es sei sofort Erste Hilfe geleistet worden. Im weiteren Kontakt mit der Polizei änderte sich die Darstellung mehrfach. Zunächst hieß es, es sei Erste Hilfe geleistet worden, dann, man habe alle Beteiligten festgehalten, dann, nur der Student sei festgehalten worden, und schließlich, er sei in Handschellen gelegt und festgenommen worden. Die Familie sagt, sie habe das Gefühl gehabt, man sage ihr weniger als die Wahrheit, und die Polizeiaufsicht habe zunächst erklärt, es gebe keine Hinweise auf Fehlverhalten von Beamten. Stunden nachdem sie vom Tod erfahren hatte, fand die Familie einen Facebook-Beitrag der Polizei von Southampton, der nahelegte, der Student habe die Gewalt begonnen; darin war von zwei Personen die Rede, die von einem unbekannten Mann angegriffen worden seien.
Die Schilderung der Familie
Die Stiefmutter des Studenten sah einen Streifenwagen in der Einfahrt, und ein Beamter hielt dessen Mütze in der Hand – für sie ein Zeichen, dass etwas Schreckliches geschehen war. Der Vater sank beim Eintreffen der Nachricht auf die Knie, und seine Tochter erinnerte sich später, wie er „mein Junge, mein Junge“ schrie. Die Beamten erreichten das Haus der Mutter gegen 1 Uhr nachts. Es dauerte weitere 24 Stunden, bis die Polizei die Leiche identifiziert und die Familie informiert hatte. Die Familie sagt, ihre Welt habe sich zweimal verändert: als sie vom Tod erfuhr und als sie die Polizeiaufnahmen sah. Die Stiefmutter sagte, die Familie sei mehrfach im Stich gelassen worden, habe in ihren dunkelsten Stunden Manipulation gefürchtet und glaube, einige Entscheidungen hätten dem Schutz des Rufs der Polizei gegolten statt der Hilfe für sie.
Ermittlungen und Überprüfung
Die Polizeiaufsicht, das Independent Office for Police Conduct (IOPC), untersucht das Verhalten der Beamten. Innenministerin Shabana Mahmood hat eine unabhängige Überprüfung unter Leitung des früheren Lordkanzlers Alex Chalk angestoßen, die mögliche versäumte Gelegenheiten zum Eingreifen vor der Tat untersuchen soll. Die Aufnahmen lösten, als sie bekannt wurden, breite politische Empörung aus. Der Familie gab ITV ihre ersten Interviews für eine Dokumentation über ihren Kampf um Gerechtigkeit, und sie sprach erstmals öffentlich über den Moment, in dem sie vom Tod erfuhr.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The GuardianFamilie des ermordeten Studenten Henry Nowak sagt, die Polizei habe sie getäuscht und manipuliertFamily of murdered student Henry Nowak say police misled and manipulated them · Original auf Englisch
- LBCFamilie von Henry Nowak sagt, die Welt habe sich nach dem Mord an dem Studenten zweimal verändertHenry Nowak's family say 'world changed twice' after student's murder · Original auf Englisch
- The TelegraphHenry Nowaks Vater rief nach dessen Tod „Mein Junge, mein Junge“, sagt die SchwesterHenry Nowak's father cried 'My boy, my boy' after he died, says sister · Original auf Englisch
- BBCHenry Nowak: Familie des Studenten aus Southampton über das PolizeivideoHenry Nowak: Southampton student's family on police footage · Original auf Englisch
- Vickrum Digwa
- Mann, der den 18-jährigen Studenten am 3. Dezember 2025 in Southampton niederstach, ihn wahrheitswidrig der rassistischen Beleidigung beschuldigte und schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt wurde
- Shabana Mahmood
- Innenministerin, die die unabhängige Überprüfung des Falls angestoßen hat
- Alex Chalk
- Früherer Lordkanzler, der mit der Leitung der unabhängigen Überprüfung betraut wurde
- Orte
- Southampton
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