Sicherheit · Olsztyn und Warschau

Bis zu 6.000 Verkehrspolizisten kontrollieren am Allerheiligen-Wochenende Polens Straßen

Von Freitag, 30. Oktober, bis Montag, 2. November kontrolliert die polnische Polizei Geschwindigkeit, Nüchternheit und den Verkehr rund um die Friedhöfe; die Warschauer Stadtwache lässt die Aktion Hiena bis 3. November weiterlaufen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Gazeta Olsztynka, NIEZALEZNA.PL und rmf24.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Olsztyn, Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 31.10.Warschaus 28 zusätzliche Bus- und Straßenbahnlinien nehmen am Samstag den Betrieb auf
  2. 2.11.Die Polizeiaktionen enden, darunter Warschaus Znicz
  3. 3.11.Die Warschauer Stadtwache beendet die Aktion Hiena

Eine landesweite Straßenaktion ab Freitag

Die polnische Polizei startet zum Allerheiligenfest eine landesweite Aktion namens Znicz 2026, die von Freitag, 30. Oktober, bis Montag, 2. November läuft. Die Beamten kontrollieren Geschwindigkeit, Nüchternheit, die Nutzung von Sicherheitsgurten und Kindersitzen und prüfen zudem Führerscheine und Fahrverbote, die Art der Personenbeförderung sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge. Niezalezna.pl berichtet, dass bis zu 6.000 Verkehrspolizisten im Einsatz sein werden, mit markierten und unmarkierten Streifenwagen samt Dashcams sowie Laser-Geschwindigkeitsmessern. Die Polizei bezeichnet die Feiertage als besonders riskant im Straßenverkehr, weil viele Menschen zu längeren Fahrten aufbrechen, um die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen.

Friedhöfe, Verkehrsregelung und das Wort des Beamten

Die Polizei von Ermland und Masuren in Olsztyn teilt mit, dass sich ihre Beamten vor allem darauf konzentrieren werden, den Verkehr auf den Hauptstrecken und in der Nähe von Friedhöfen in Fluss zu halten. Robert Opas, ein von Niezalezna.pl zitierter Polizeibeamter, betonte dies mit folgenden Worten.

„Die Polizeibeamten werden sich vor allem darauf konzentrieren, den Verkehr auf den Hauptstrecken und rund um die Friedhöfe in Fluss zu halten.“

Robert Opas

An Kreuzungen, an denen Staus erwartet werden, regeln die Beamten den Verkehr mit der Hand; ihre Anweisungen haben Vorrang vor Ampeln und Verkehrszeichen. Gazeta Olsztynka berichtet, dass an einigen Stellen vorübergehende Änderungen der Verkehrsführung und zusätzliche Parkplätze eingerichtet werden, und rät Autofahrern, vor der Abfahrt auf die Verkehrszeichen zu achten und lokale Polizei- und Nachrichtenportale zu prüfen.

Warschau fährt zwei Aktionen

Warschau hat die Aktionen Znicz und Hiena am 29. Oktober gestartet. Die Stadtwache leitet Hiena, die Besucher von Friedhöfen schützen und Diebstähle von Kerzen und Kränzen sowie Taschendiebstahl verhindern soll; die Wachen prüfen zudem, ob der Handel rund um die Friedhöfe legal ist. Znicz konzentriert sich darauf, den Verkehr rund um die Warschauer Friedhöfe in Fluss zu halten, wobei Polizeistreifen Geschwindigkeit, Überholen, Vorfahrt, Fahrzeugbeleuchtung, Sicherheitsgurte, Nüchternheit und Kindersitze kontrollieren. Die Komenda Stołeczna Policji teilt mit, dass Beamte an den verkehrsreichsten Kreuzungen und an den Straßen in und aus den Städten den Verkehr regeln werden. Der öffentliche Nahverkehr hat Vorrang: Am Samstag und Sonntag verkehren 28 zusätzliche Bus- und Straßenbahnlinien, und einige Straßen in Friedhofsnähe werden für Privatfahrzeuge gesperrt. Die Polizei beendet ihren Teil am Montag, 2. November, die Stadtwache setzt einen Tag länger bis Dienstag, 3. November, fort.

Fußgänger und Sichtbarkeit nach Einbruch der Dunkelheit

Mikołaj Krupiński vom Institut für Kraftverkehr (Instytut Transportu Samochodowego) warnte, Fußgänger seien im Straßenverkehr besonders gefährdet, weil sie keine Fahrzeugkarosserie, keine Sicherheitsgurte und keine Airbags zu ihrem Schutz hätten. Er nannte einen Vergleich, wie weit Autofahrer Menschen nach Einbruch der Dunkelheit sehen können.

„Nach Einbruch der Dunkelheit kann eine Person in dunkler Kleidung von einem Autofahrer auf etwa 30 bis 40 Metern gesehen werden, während ein Fußgänger mit reflektierenden Elementen aus 130 bis 150 Metern zu erkennen ist.“

Mikołaj Krupiński

Krupiński fügte hinzu, eine bessere Sichtbarkeit gebe den Fahrern mehr Zeit zu reagieren, zu bremsen oder sicher zu überholen. Robert Opas forderte Fußgänger auf, reflektierende Elemente auch dort zu nutzen, wo das Gesetz sie nicht vorschreibt. Polizei und Stadtwache rechnen zudem damit, dass Fußgänger in Friedhofsnähe häufiger als sonst auf und über die Fahrbahn laufen.

Was die Aktionen des vergangenen Jahres ergaben

rmf24 berichtet, die Znicz-Kampagne des vergangenen Jahres sei mit 182 Verkehrsunfällen, neun Toten – darunter vier Fußgänger – und 845 festgenommenen betrunkenen Fahrern zu Ende gegangen. Die Allerheiligen-Aktion 2025 in Ermland und Masuren, die vom 31. Oktober bis 3. November lief, verzeichnete sechs Verkehrsunfälle, zwei Tote und fünf Verletzte. Die Polizei der Region wurde in diesem Zeitraum zu 179 Zusammenstößen gerufen und nahm 37 betrunkene Fahrer fest.

Ergebnisse der Polizei von Ermland und Masuren bei der Allerheiligen-Aktion 2025
Verkehrsunfälle
6
Tote
2
Verletzte
5
Zusammenstöße, zu denen die Polizei gerufen wurde
179
Festgenommene betrunkene Fahrer
37

Daten aus dem Artikeltext

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