Makroökonomie · Warschau
Polen belässt Leitzins bei 3.75 % und schließt Zinssenkungen für 2026 aus
Die polnische Zentralbank hat ihren Leitzins bei 3.75 % belassen und Zinssenkungen im Jahr 2026 ausgeschlossen, nachdem die Inflation im August aufgrund höherer Energiepreise auf 3.4 % gestiegen war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wnp.pl, NIEZALEZNA.PL, Do Rzeczy und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Rat für Geldpolitik beließ den wichtigsten Referenzzinssatz während seiner zweitägigen Sitzung am 9. September 2026 bei 3.75 %.
Notenbankchef Adam Glapiński erklärte, dass Zinssenkungen vor Ende 2026 unrealistisch seien, und prognostizierte stabile Zinsen bis Mitte 2027.
Die Verbraucherpreisinflation stieg von 2.5 % im Juni auf 3.4 % im August, angetrieben durch Treibstoff- und Energiekosten infolge der Spannungen im Nahen Osten.
Die NBP kaufte im August 8 Tonnen Gold und erreichte damit 648 Tonnen im Wert von 344.8 Milliarden PLN, bei einem angestrebten Ziel von 700 Tonnen.
Wende in der Geldpolitik
Der Rat für Geldpolitik (RPP) hat seinen Referenzzinssatz am Mittwoch nach seiner zweitägigen Sitzung bei 3.75 % belassen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Adam Glapiński, Präsident der Polnischen Nationalbank, dass Zinssenkungen vor Ende 2026 völlig unrealistisch seien. Diese Einschätzung stellt eine Abkehr vom Juli dar, als Glapiński eine 25-Basispunkte-Senkung bis Jahresende nicht ausgeschlossen hatte. Glapiński deutete an, dass die Zentralbank weiterhin abwarte und prognostizierte, dass die Zinsen bis Mitte 2027 stabil bleiben würden. Er merkte auch an, dass der Rat bei Abweichungen der wirtschaftlichen Bedingungen eher eine leichte Zinserhöhung als eine Lockerungsrunde erwägen würde.
„Wäre die Inflation nicht gestiegen, hätte ich mich vor Jahresende für eine leichte Zinssenkung eingesetzt, aber das ist jetzt völlig unrealistisch.“
Rohstoffpreise und Inflationstreiber
Externe Faktoren und die Energierohstoffmärkte haben die polnische Verbraucherpreisinflation näher an die Obergrenze der Toleranzzone der Zentralbank getrieben. Die jährliche Inflation stieg von 2.5 % im Juni (dem genauen Zielwert) auf 3.4 % im August und nähert sich damit der oberen Grenze von 3.5 % des Zielkorridors. Glapiński erklärte, dass die Energiepreiserhöhungen im August für die Hälfte des Inflationsindex ausschlaggebend waren, begleitet von höheren Erdgaspreisen in ganz Europa. Der Inflationsdruck resultiert aus den eskalierenden Feindseligkeiten im Persischen Golf, wo die Golfstaaten mit logistischen Kosten für die Verlagerung des Ölhafenbetriebs in Richtung Suezkanal konfrontiert sind. Moderierende Lebensmittelpreise und günstigere Agrarrohstoffe haben diese allgemeinen Preissteigerungen teilweise abgemildert.
- Juni 2026
- 2.5 %
- August 2026
- 3.4 %
- Obergrenze des NBP-Zielkorridors
- 3.5 %
- Höchstprognose der Erste zum Jahresende
- 4 %
Daten aus dem Artikeltext
Wirtschaftswachstum und Markterwartungen
Das polnische Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal um 3.9 %, obwohl das Wachstum des privaten Verbrauchs einen Rückgang verzeichnete. Die Ökonomen Rafał Benecki und Mateusz Sutowicz von der ING stellten fest, dass sich die kurzfristigen Inflationsaussichten zwar verschlechtert hätten, die inländischen Bedingungen jedoch keine sofortige geldpolitische Straffung rechtfertigten. Die Finanzmärkte preisen derzeit etwa 75 Basispunkte Zinserhöhungen über einen 12-Monats-Horizont ein. Der Erste-Ökonom Piotr Bielski prognostiziert einen Höchststand der Verbraucherpreisinflation von 4.0 % zum Jahresende, mit einer Basiserwartung von Zinsstabilität bis 2027, sofern nicht anhaltende Rohstoffschocks die Inflation nach oben treiben.
Ausbau der Goldreserven
Im Zusammenhang mit den Zinskommentaren berichtete Glapiński, dass Polens offizielle Goldreserven Ende August 648 Tonnen erreicht hätten. Die Zentralbank kaufte im August 8 Tonnen Gold hinzu und erhöhte damit die Bestände von über 640 Tonnen Ende Juli. Der aktuelle Marktwert der Goldreserven beläuft sich auf 344.8 Milliarden PLN, was unrealisierten Gewinnen von 156.6 Milliarden PLN im Vergleich zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten entspricht. Die NBP setzt weiterhin einen Vorstandsbeschluss zur Erhöhung der Goldbestände auf 700 Tonnen um, womit Polen zu den zehn größten nationalen Haltern weltweit zählt. Glapiński erklärte, dass diese Goldreserven die Kreditwürdigkeit des Landes stärken und die Währungsstabilität unterstützen.
„Was die Goldbestände betrifft, gehören wir zur absoluten Weltspitze, wir sind eines der zehn Länder mit den größten Reserven.“
- Ende Juli 2026
- 640 Tonnen
- Ende August 2026
- 648 Tonnen
- Offizielles NBP-Ziel
- 700 Tonnen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wnp.plEkonomiści: przekaz prezesa NBP bardziej jastrzębi, ale wyważony ze wskazaniem na stabilne stopy
- NIEZALEZNA.PLObniżenie stóp procentowych? ''Nierealne'' - przekonuje prezes NBP
- Do RzeczyCo dalej ze stopami procentowymi? Glapiński: Całkowicie nierealny punkt widzenia
- Rzeczpospolita"Jest zmiana względem stanu sprzed wakacji". Adam Glapiński o stopach procentowych
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- Präsident der Polnischen Nationalbank
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